Von Standard Alu bis Komet Blankenese: Hamburger Pokal mit 103 Partien gestartet

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Hamburger Pokal

Nummer 27Der Weg ins Finale des Hamburger Oddset-Pokals ist verdammt lang! Zuletzt standen sich am 20. Mai 2013 der SC Victoria Hamburg und der FC Elmshorn gegenüber. 4.044 Zuschauer sahen eine ganz knappe Kiste. Der SC Victoria konnte mit 2:1 nach Verlängerung gewinnen und wird nun mit dem DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 kräftig belohnt. Bevor dieses am kommenden Sonntag stattfinden wird, wurde am vergangenen Wochenende bereits die erste Runde des Hamburger Landespokals 2013/14 ausgespielt. Kein Wunder bei solch einem großen Starterfeld. Mit einem Freilos ausruhen konnte sich indes der Duvenstedter Sportverein von 1969.

PinnebergDer Weg ins Finale des Hamburger Oddset-Pokals ist verdammt lang! Zuletzt standen sich am 20. Mai 2013 der SC Victoria Hamburg und der FC Elmshorn gegenüber. 4.044 Zuschauer sahen eine ganz knappe Kiste. Der SC Victoria konnte mit 2:1 nach Verlängerung gewinnen und wird nun mit dem DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 kräftig belohnt. Bevor dieses am kommenden Sonntag stattfinden wird, wurde am vergangenen Wochenende bereits die erste Runde des Hamburger Landespokals 2013/14 ausgespielt. Kein Wunder bei solch einem großen Starterfeld. Mit einem Freilos ausruhen konnte sich indes der Duvenstedter Sportverein von 1969.

Beim Blick auf die Ergebnisliste der ersten Pokalrunde kann man schon mal den Überblick verlieren. Ins Auge fallen tun natürlich extrem hohe Ergebnisse wie das 0:21 bei der Partie TSV Stellingen gegen BSC Bramfeld 1945. Zehn verschiedene Bramfelder Spieler hatten sich am munteren Schützenfest beteiligt. Die zweithöchsten Ergebnisse gab es bei den Spielen Kummerfeld gegen Rellinger FC 2010 (12:0) sowie Teutonia gegen Blankenese (0:12). Ein böses Wunder in der Verlängerung hatte Viktoria Harburg auf dem Rasenplatz an der Winsener Straße erlebt. Zur Pause noch 2:0 geführt, nach regulärer Spielzeit hieß es dann 2:2 und in der Verlängerung schlugen Jean-Pierre Feder, Vedat Barlak und Wadim Kasimir herzhaft zu und besiegelten den 5:2-Auswärtssieg des ESV Einigkeit Wilhelmsburg.

DamenInteressant ist sicherlich die Vielfalt der Vereinsnamen. Angefangen beim FC Dynamo Hamburg über Komet Blankenese, Juventude, Standard Alu, Croatia Hamburg bis hin zu Atlantik 97, FC Kurdistan Welat und KS Polonia Hamburg. Der fußballinteressierte Allesgucker hatte somit am vergangenen Wochenende die Qual der Wahl. Die Wahl unseres turus.net-Fotografens fiel auf die Pokalspiele SC Pinneberg gegen SuS Waldenau im Stadion An der Raa und SV Halstenbeck-Rellingen gegen TuS Germania Schnelsen auf der Sportanlage am Jacob-Thode-Platz. Viele Tore gab es nicht zu sehen. Kein amüsantes 10:0 und auch kein dramtisches 8:9 im Elfmeterschießen. Vielmehr durfte ein 1:0-Auswärtserfolg der Waldenauer und ein 1:0-Heimsieg der Halstenbek-Rellinger bewundert werden. Stichwort Bewunderung. Bestaunt werden durften die Trikots des TuS Germania Schnelsen mit der Aufschrift „Viele Nationen, ein Verein“ sowie die erstaunlich hohe Anzahl attraktiver junger Damen beim SC Pinneberg, die vom Geländer aus dem Treiben auf dem grünen Rasen zuschauten.

PinnebergInteressant zudem: Sowohl die Sportanlage des SC Pinneberg, als auch die Sportanlage SV Halstenbek-Rellingen haben eine überdachte Tribüne, wobei die des letzteren Vereins um einiges größer ist. Und noch eine interessante Notiz am Rande: obwohl die Gemeinden Halstenbek und Rellingen in Schleswig-Holstein liegen, spielt der SV Halstenbek-Rellingen in der Oberliga Hamburg. Interessant sicherlich auch, dass der interessierte Fußballfreund beim SV dreimal so viel zahlen musste als beim SC Pinneberg. Sechs bzw. zwei Euro mussten Vollzahler für ein Ticket hinlegen. Aber wie gesagt, der Sportplatz des SV Halstenbek-Rellingen ist auch schmucker und ausgebauter. Fröhlich hängen dort die Flaggen von Schleswig-Holstein, gern genutzt werden die Sitzmöglichkeiten auf der überdachten Tribüne.

HHImmerhin rund 100 Zuschauer wollten das Pokalspiel gegen den Oberligisten TuS Germania Schnelsen sehen. Und das Kommen hatte sich gelohnt. Kein geringerer als Mannschaftskapitän Ahmed Shefketov Osmanov erzielte in der 78. Minute den Treffer des Tages, der zum Weiterkommen genügen sollte. Schätzungsweise 60 Zuschauer waren es indes beim Match zwischen SC Pinnberg gegen SuS Waldenau. Die Heimfans durften weniger zufrieden sein, denn in der 69. Minute machte Julian Perinan-Bengas die Sache für die Gäste klar.

HHGleich im Anschluss der ersten Pokalrunde wurde in den Räumlichkeiten des Hamburger Abendblatts die zweite Runde ausgelost. Diese wird vom 06. August bis 08. August ausgespielt. Der SV Halstenbek-Rellingen muss bei Komet Blankenese antreten, SuS Waldenau hat es daheim auf dem Stipper-Barthel-Platz mit dem TuS Borstel-Hohenraden zu tun. Titelverteidiger SC Victoria Hamburg „reist“ zum Kunstrasenlatz an der Sternschanze und gibt bei Hammonia seine Visitenkarte ab. Lang ist indes die Liste interessant klingender Partien. Panteras Negras vs. Kosova ist nur ein Beispiel. Den Vogel im wahrsten Sinne schießt jedoch folgendes Pokalspiel ab: Im Sport-Duwe-Stadion Alsterdorf empfängt Sperber den SC Condor...

Fotos: Chris Wode

> zur turus-Fotostrecke: Bilder vom Hamburger Landespokal

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