Der BFC Dynamo ist zurück auf der Siegerspur

MB
 
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Nach der derben Niederlage gegen die TSG Neustrelitz am Ende der Hinrunde und dem 0:2 beim FC Energie Cottbus II am vergangenen Samstag waren die Anhänger des BFC Dynamo nicht besonders euphorisch, als das Spiel gegen die Reinickendorfer Füchse im Sportforum angepfiffen wurde. Gerade einmal 677 Zuschauer kamen zum ersten Heimspiel des BFC in der Rückrunde. Gegen Neustrelitz waren es über 1.200, und am vergangenen Samstag begleiteten gar 2.000 Fans ihre Mannschaft in die Lausitz. Die Niederlage in Cottbus sorgte für einen großen Stimmungs-Dämpfer. Gegen die Füchse zählte nun ein Sieg und sonst nichts!
 
Nach der derben Niederlage gegen die TSG Neustrelitz am Ende der Hinrunde und dem 0:2 beim FC Energie Cottbus II am vergangenen Samstag waren die Anhänger des BFC Dynamo nicht besonders euphorisch, als das Spiel gegen die Reinickendorfer Füchse im Sportforum angepfiffen wurde. Gerade einmal 677 Zuschauer kamen zum ersten Heimspiel des BFC in der Rückrunde. Gegen Neustrelitz waren es über 1.200, und am vergangenen Samstag begleiteten gar 2.000 Fans ihre Mannschaft in die Lausitz. Die Niederlage in Cottbus sorgte für einen großen Stimmungs-Dämpfer. Gegen die Füchse zählte nun ein Sieg und sonst nichts!
 
Unter den Augen der knapp 700 Zuschauer und zirka 25 Polizisten erfolgte um 14 Uhr bei leicht windigen Wetterverhältnissen der Anstoß. Nach den langen harten Wintermonaten wirkte der Rasen eher wie eine Bolzwiese. Schnell war klar, das würde heute kein Spiel für Feinschmecker werden. Wurde es auch nicht, doch beide Teams zeigten sich von Anfang an bemüht.
FüchseDie Verhältnisse wurden bereits recht früh klargestellt. In der 13. Minute erzielte Firat Karaduman mit der Rückennummer 23 für die Weinroten den Führungstreffer zum 1:0. 
Einiges sprach nun dafür, dass die Füchse in der Folgezeit komplett zerlegt werden. Erhöhte der BFC mal massiv den Druck, gerieten die Füchse stark ins Trudeln. Da jedoch im Angriffsspiel des BFC einiges zu unpräzise verlief, blieb es zur Pause beim 1:0. 
Eine dicke Chance gab es in der 38. Minute, als ein gut geschossener Freistoß des BFC vom Füchse-Torhüter bravurös abgewehrt wurde. Der Treffer hätte jedoch wegen Abseits nicht gezählt.
"Wie soll das gehen?", brüllte Guido Spork wütend in Richtung Linienrichter.
Und die Reinickendorfer Füchse? Die Gäste spielten zwar motiviert mit, hatten jedoch in den ersten 45 Minuten keine echte Torchance.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Füchse mit Schwung aus der Kabine, doch bereits nach wenigen Minuten übernahm wieder die BFC-Elf die Initiative. Bereits in der 51. Minute wurde Julian Wienbreyer ausgewechselt, der sich kurz vor der Pause eine Kopfverletzung zugezogen hatte. 
In der 55. Minute hatten die Gäste ihre erste richtig fette Torchance. Ein Schuss ging straff über die Latte. Viele BFC-Anhänger unkten bereits und sahen bereits den Ausgleich nahen. "Das wäre wieder typisch. Vorne geht nix rein und kurz vor Schluss fangen wir uns wieder einen so ganz dämlichen Gegentreffer!"

Doch auch wenn vorne so manch eine gute Torchance versiebt wurde, hinten stand der BFC sicher und ließ so gut wie keine Torchancen der Gäste zu. Manchmal war es der schlechte Rasen, mal wurde zu unpräzise zugespielt, mal wurde der Ball schlicht vertändelt - sei wie es sei, der BFC hätte noch einige Tore schießen können, ja sogar müssen.
Da es letztendlich beim 1:0-Heimsieg bleib, waren die Fans einfach nur froh, dass die drei wichtigen Punkte eingefahren wurden. Egal wie. Ein Arbeitssieg eben. 
 
Bei recht milden Temperaturen konnte das erste Mal in diesem Jahr nach der Partie auf der Terrasse des Vereinsheims ein Bier genossen werden. Und siehe da, kurzzeitig blinzelte sogar die Sonne hinter den Wolken hervor.

altAm kommenden Mittwoch gibt es für den BFC Dynamo ein Flutlichtspiel. Um 19 Uhr wird im Jahn-Sportpark das Viertelfinale des Berliner Pokals angepfiffen. Gegner ist der Köpenicker SC. War da nicht mal was? Richtig! Gegen den KSC ist einiges gutzumachen. Gegen die Köpenicker gab es im Halbfinale der Saison 2006/07 eine herbe 2:3-Niederlage. Hätte der BFC damals gewonnen, so hätten sie im Finale gegen den 1. FC Union Berlin gespielt...
 
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