Nach dem Sport in die Sauna?

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Das Wort "Sauna" stammt - wie sollte es auch anders sein - aus dem Finnischen und bezeichnet eine Schwitzstube oder ein finnisches Bad. Aber das „Saunen“ bleibt inzwischen nicht nur den Finnen überlassen, überall auf der Welt entspannen die Menschen bei einem Saunagang. Sei es in einem Wellness-Schwimmbad oder in der eigenen Heimsauna. Aber auch Fitness Studios schwören auf die Effekte der Wärme und locken ihre Mitglieder mit einem entsprechenden Saunaangebot.

Ein Saunagang nach dem Sport wirkt jetzt nicht leistungssteigernd auch wenn der aufgeheizte Körper warm bleibt. Aber die Wärme die ein Besuch einer Sauna mit sich bringt lässt die Muskeln entspannen und einen optimalen Erholungsprozess starten. Auch im Kopf fühlt man sich nach einem Saunagang in der Regel entspannter.

Es gibt kaum etwas Besseres, um Energie und Wärme aufzutanken, als ein Besuch in der Sauna. Auch im Sommer und nicht nur wenn das Quecksilber in sibirische Bereiche sinkt. Der Saunaraum, der innen meist mit Holz ausgekleidet ist, wird mit einem Saunaofen erhitzt. Bei feuchter Luft zwischen 80 und 100 Grad Celsius, bei trockener Luft sogar bis 130 Grad Celsius. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, wird Wasser auf heiße Steine gegossen, die auf dem Saunaofen liegen. Durch den Aufguss erhöht sich die gefühlte Temperatur. In manchen Ländern werden ätherische Öle in den Aufguss getan je nach Vorliebe.

Bei einem Besuch einer „öffentlichen“ Sauna gibt es ein paar Regeln zu beachten vor allem im Bereich Kleidung: In Finnland wird in der Regel nackt, jedoch getrennt sauniert. Dies gilt auch für Estland, Lettland, Schweden und Russland. Auch in Deutschland, Österreich, der deutschsprachigen Schweiz, Slowenien und Kroatien ist es üblich, textilfrei in die Sauna zu gehen. In südeuropäischen Länder, Großbritannien und Frankreich wird dagegen in der Sauna meist Badebekleidung getragen. In Brasilien ist das Tragen von Badebekleidung in der Sauna sogar Pflicht. Aber man sollte auch vor den ersten Saunagang duschen und im Nachgang auf jeden Fall gut abkühlen. Erst mit dem richtigen „Cool Down“ nach dem Saunagang kann einen gesundheitsfördernden Effekt ermöglichen.

Wer die Massensauna scheut und die Privatsphäre liebt und ungestört saunen möchte, der sollte einfach einmal über den Kauf einer Heimsauna nachdenken. Eine Saunakabine kaufen ist nicht kompliziert. Die Finnen machen es mal wieder vor. Da haben viele eine eigene Sauna in ihrer Wohnung, Keller, Garten oder ihrem Haus. Hier muss es nicht unbedingt was opulentes sein. Manchmal reicht eine kleine „Ecksauna“ für zwei oder drei Personen, um den Saunaspaß zu frönen. Dazu gibt es Saunen aus Holz oder ganz schick komplett verglast. Auch der Aufbau einer Sauna ist meist nicht schwer, so dass der Saunagang schnell beginnen kann.

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