1. FC Union Berlin Magazin: Berichte, Fotos und Meinungen
1. FC Union Berlin Magazin turus.net, mit Berichten, Bildern und Meinungen zum Kultklub aus Berlin Köpenick und den Aktionen der Mannschaft sowie den Fans in der Alten Försterei und von den Auswärtspeilen in den Stadien der Liga.
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Um 11:21 Uhr sollte der Sonderzug der Berliner S-Bahn in Spindlersfeld eintreffen, jedoch kamen die Fans der SG Dynamo Dresden, die den Schienenweg genutzt hatten, ein paar Minuten früher an. Auf den Straßen rings um den S-Bahnhof Spindlersfeld ging nichts mehr. Der Linienbus 167 musste kurzerhand hinter der Kreuzung stoppen, um Aussteigewillige rauslassen zu können. Unter gewohnt massiver Polizeibegleitung wurde die Dresdner Anhängerschaft zu Fuß in Richtung Stadion begleitet. Nicht jedoch wie 2007 quer durch die Altstadt von Köpenick, sondern geradewegs die komplett gesperrte Spindlersfelder Straße entlang.
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Man sieht sich häufig schneller wieder als man denkt. Bereits in der kommenden Saison könnte es schon wieder das große Berliner Derby geben. Vorausgesetzt, die alte Dame trabt weiter müde in Richtung Abstiegszone. Bis zum Tabellenletzten SC Freiburg sind es nur drei Punkte, die letzten neun Bundesligaspiele konnten nicht gewonnen werden. Einziges Lichtpünktchen am Horizont: Der Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale. Morgen Abend muss Hertha BSC gegen Borussia Mönchengladbach ran. In der Bundesliga steht am Samstag das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart auf dem Programm.
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An der Alten Försterei war der Gabentisch bereits zwei Wochen vor Heiligabend reichlich gedeckt. Eine Vertragsverlängerung mit Trainer Uwe Neuhaus und die beste Hinrunde in Unions Zweitligageschichte. Gestern nun kamen beim ersten Spiel der Rückrunde drei weitere Punkte hinzu. Auch in dieser Höhe verdient gewannen die Eisernen mit 4:0 gegen den FSV Frankfurt, der immer mehr in Richtung Abstiegszone trudelt und sich gewiss die Winterpause herbeisehnt. Mit dem Sieg gegen den Klub aus Frankfurt-Bornheim wurde die Serie auf fünf ungeschlagene Spiele ausgebaut. Zudem kletterte Union in der Tabelle auf Rang sechs.
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Wie die Zeit vergeht. Noch ganz deutlich kann ich mich an das Spiel gegen den FC Energie Cottbus der Saison 1995/96 erinnern. Man schrieb den 10. September 1995. Auf den Rängen des Stadions An der Alten Försterei fanden sich gerade einmal 2.650 Zuschauer ein. Es machte zu jener Zeit keinen großen Unterschied, ob Lok Altmark Stendal oder Energie Cottbus kam. Gegen Stendal kamen 2.000 Zuschauer, gegen die Lausitzer halt 650 mehr. Immerhin, der Gästeblock war ein Tick gefüllter. Von voll konnte jedoch keine Rede sein. Die Eisernen konnten die Partie mit 1:0 für sich entscheiden, den Treffer des Tages erzielte in der 69. Minute Jacek Frackiewicz, der zuvor beim VfL Wolfsburg und anschließend bei Tennis Borussia Berlin gespielt hatte.
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Zum zweiten Mal hintereinander war das Stadion An der Alten Försterei ausverkauft. Wie bereits zuvor beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli blieb kein Platz auf Heim- und Gästeseite frei. Es war angerichtet, der ungeschlagene Tabellenführer der 2. Bundesliga war beim heimstarken 1. FC Union Berlin zu Gast. Die Partie begann 30 Minuten später, da zahlreiche Anhänger von Fortuna Düsseldorf mit ihren Bussen im Stau steckten. Vor 18.500 Zuschauern zeigte die Waldseite vor Anpfiff eine Choreographie, die sich über die gesamte Tribüne zog.
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