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Chemie Leipzig vs. Wismut Gera: Gänsehaut-Atmosphäre, brennendes Klopapier und "Frauenschläger" Hot

Autor: Red.Sport     veröffentlicht am 05 April 2017    
 
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Wismut Gera zu Gast in Leutzsch
Foto: Danny N.

Auch vier Tage nach dem Abpfiff sitzt der Schock bei den Vereinsverantwortlichen noch tief. Während die sportliche Niederlage trotz eines „Beigeschmacks“ verarbeitet ist, fängt die Aufarbeitung der Geschehnisse am Rande des Oberligaspiels erst an. In der 2. Halbzeit wurden im Chemieblock neben dem Spruchband „Wir präsentieren hier Eure Heimat“ und der „gezogenen“ Fahne des Leipziger Wismut-Fanclubs “Lacinia Lipsia” auch zahlreiche Fanutensilien präsentiert, die beim brutalen Überfall auf den Treff der Fanszene gestohlen worden. Sowohl Präsident Volker Fiedler als auch Vize Frank Neuhaus waren bereits in Leutzsch sichtlich schockiert. Nun soll der Kontakt mit der Polizei 
gesucht werden.

Gänsehaut-Atmosphäre im Alfred-Kunze-Sportpark
2105 Zuschauer sahen am 21. Spieltag ein spannendes Oberligaspiel zwischen der BSG Chemie Leipzig und der BSG Wismut Gera mit einer eindrucksvollen Atmosphäre im Leutzscher Alfred-Kunze-Sportpark. Die Choreografie der Leutzscher Ultras unter dem Motto „Chemie Ultras – Für immer mit Dir“ beim Einlaufen der Mannschaften sowie der Wechselgesang zwischen Norddamm und Dammsitz sorgten für Gänsehaut im Stadion. Dazu trugen auch die 200 Fans der BSG Wismut Gera bei, die mit Bus und Sonderzug nach Leipzig angereist waren. Der Schriftzug „Im alten Glanz auferstehen“ strahlte in den Farben schwarz und orange vor dem Gästeblock.

Chemie

1. Halbzeit: Spannung ohne Großchancen
In sportlicher Hinsicht bot die 1. Halbzeit zwar wenige hochkarätige Chancen, langweilig war das Spiel allerdings zu keinem Zeitpunkt. Beide Teams wollten unbedingten ihren Lauf der vergangenen Spieltage fortsetzen und keinen Fehler begehen. Dabei hatten „die Chemiker ein leichtes optisches Übergewicht“, doch die BSG aus Gera stand in der Abwehr sicher. Offensiv sorgte die Wismut in den ersten 45 Minuten - bis auf einen Freistoß von Carsten Weis – kaum für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Auch Chemie konnte in der 1. Hälfte nur wenig klare Torchance herausarbeiten. Tim Bunge verfehlte mit einer Direktabnahme nur knapp das Gehäuse von Alexander Just, der aufgrund der Verletzung von Sabri Vaizov auch am kommenden Wochenende im BSG-Tor stehen wird. Somit gingen beide Teams mit einem 0:0 und der berechtigten Hoffnung auf den Sieg in die Pause.

Gera

2. Halbzeit: Umstrittener Elfmeter als Knackpunkt
Spannend blieb das Spiel auch nach der Halbzeitpause. Acht Minuten nach Wiederanpfiff fällt Tim Bunge im Geraer Strafraum und der Eisenhüttenstädter Referee Marcel Riemer zeigt auf den Punkt. „Eine harte Entscheidung, denn Dräger hatte bei der Aktion auch hauchzart den Ball berührt“, erklärt der Verfasser des Spielberichtes auf der Internetseite der Chemiker. Der sonst eher zurückhaltende OTZ-Redakteur Jens Lohse beschreibt die Situation mit „Allerweltszweikampf zwischen dem Geraer Sebastian Dräger und Chemiker Tim Bunge“. Aus Lohses Sicht „hatte keiner im weiten Rund da mit einem Strafstoßpfiff gerechnet. Sebastian Dräger spitzelte den Ball zur Ecke. Tim Bunge kam ins Straucheln. Selbst ein Nachfragen des Schiedsrichters beim Gefoulten und dessen Antwort, dass es kein Elfmeter war, konnte den 31-Jährigen nicht in seiner Entscheidung korrigieren.“ Letzteres sorgt bis heute für Unverständnis bei Spielern, Verantwortlichen und Fans der BSG. Frank Müller und Carsten Weis versuchten immer wieder auf den Spielleiter einzuwirken, doch es half nichts. Daniel Heinze scheiterte zwar im 1. Versuch an Keeper Alexander Just, doch im Nachschuss gelang dem Offensivspieler die 1:0-Führung (55.) für die Gastgeber. „Diese Szene war der entscheidende Punkt in einem intensiven Spiel. Wismut erweckte nicht den Eindruck als stände man unter Dauerdruck. Der Matchplan lief für Wismut. Chemie gingen zum Schluss - wie von Demuth selbst angebracht die Körner aus – schade, dass es so gekommen. Der Punkt wäre der gezeigten Mühen verdient gewesen“, kommentiert ein BSG-Fan die Situation in den sozialen Medien.

Danach stellten die Geraer auf Dreierkette um, beorderten Andreas Luck in den Sturm. Zwangsläufig wurden die Räume für die Leutzscher größer. Doch ein weiteres Tor fiel erst in der 87. Minute. Vincent Markus nutzte einen Abpraller und schoss direkt auf das Wismut-Gehäuse, doch Just konnte per Fußabwehr klären. „Während alle im Alfred-Kunze-Sportpark das weiterlaufende Spiel verfolgten, fuchtelte der Schiedsrichter-Assistent mit seiner Fahne und zeigte zum Mittelkreis. Er hatte Alexander Just bei seiner Parade hinter der Torlinie stehen sehen und deshalb auf Tor entschieden“, beschreibt Jens Lohse die Situation. Doch bei genauerer Betrachtung des Videos der Gastgeber scheint Assistent Benjamin Buttenstedt mit seiner Entscheidung richtig gelegen zu haben.

Gera

Chemie auf dem 1. Platz
Die Gastgeber belegen nach beachtlichen drei Siegen in der englischen Woche weiterhin den Spitzenplatz der NOFV-Oberliga Süd und haben als Aufsteiger beste Chancen zum Aufstieg in die Regionalliga. „Erstmal bin ich froh, dass wir das Ding gezogen haben. Wir haben Ruhe bewahrt, haben versucht aus der Kontrolle das Spiel zu bestimmen. Natürlich war das schwer“, war das Fazit von Trainer Dietmar Demuth nach dem Spiel.

Die Wismut-Elf erarbeitete sich in sportlicher Hinsicht den Respekt der Chemieverantwortlichen. „Bei den Gästen stand – zumindest in mentaler Hinsicht – mittlerweile eine andere Truppe auf dem Platz als noch im Hinspiel. Keineswegs stellten sich die Orange-Schwarzen nur hinten rein. Vielmehr bereitete sie den Leutzschern mit energischem Pressing, guter Laufarbeit und ordentlichem Passspiel durchaus Probleme“, heißt es im Spielbericht der Gastgeber. Trotzdem war die Enttäuschung groß. Carsten Weis ließ seiner Wut an der Rückwand der Auswechselbank freien Lauf, was für die Plexiglasscheibe das Aus bedeutete. Präsident Volker Fiedler versuchte die Wismut-Spieler aufzubauen, was ihm nur teilweise gelang. „Wir wollten den Fans heute einen historischen Sieg schenken, an den man sich noch lange erinnert. Das ist uns leider nicht gelungen. Ich muss meiner Mannschaft trotzdem ein Riesenkompliment für die gezeigte Leistung machen. Wir wurden nach dem Wechsel stärker, haben allerdings die Führung verpasst. Der Witz-Elfmeter hat uns dann auf die Verliererstraße gebracht“, war das Fazit von Carsten Hänsel auf der Pressekonferenz.

Chemie

„Frauenschläger, Frauenschläger …“
Dass der sonst so redegewandte BSG-Vorsitzende bei der Verabschiedung von seinem sympathischen Chemie-Vorsitzenden Frank Kühne um Worte ringen musste und Vize Frank Neuhaus vor Wut förmlich kochte, hatte aber so gar nichts mit der sportlichen Enttäuschung zu tun. „Frauenschläger, Frauenschläger …“, riefen die Wismut-Fans mehrfach in der 2. Halbzeit und noch lange nach Abpfiff in Richtung der zu diesem Zeitpunkt auf dem Dammsitz befindlichen und teils maskierten Chemie-Fans. Zusätzlich brannten zwei Rollen Toilettenpapier im Gästeblock. Die Ursache für diesen Unmut waren die in der 2. Halbzeit im Chemieblock präsentierten Materialien. Mit Sturmhauben über dem Kopf und ausgetrecktem Mittelfinger zeigten die Chemie-Fans das Spruchband „Wir präsentieren hier Eure Heimat“. Auf einer „Wäscheleine“ wurden zusätzlich die Fahne und zwei Schals des derzeit nicht aktiven Leipziger Wismut-Fanclubs „Lacinia Lipsia“, jeweils ein Wismut- und Heracles-Fanschal, ein UG99-Seidenschal, ein Fanszene-Beutel sowie ein T-Shirt den zahlreichen Zuschauern im Stadion präsentiert. Genau diese Materialien werden seit dem brutalen Überfall auf den Treff der Wismut-Fanszene am 17. September 2016 vermisst. Der Angriff sorgte für überregionale Schlagzeilen und Entsetzen bei den Vereinsverantwortlichen. „Der Vorstand der BSG Wismut Gera verurteilt den Angriff auf unseren Fantreff. Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun. Wir wünschen den Verletzten gute Besserung“, erklärte der Verein auf seiner Facebook-Seite.

Wismut

„Im Fantreff hatten sich keine 12 Wismut Fans (darunter vier Ladys) eingefunden hatten, als plötzlich eine Gruppe von 25-35 ... das Gelände davor und den Fantreff erstürmten. Die offenbar zu eng geschnittenen Sturmhauben die alle trugen, schränkten offensichtlich Sichtfeld und Sauerstoffzufuhr zum Hirn derart ein, das munter auch auf einen weiblichen Teenager eingeschlagen wurde und ein geistig eingeschränkter Fan vor dem Gebäude derart auf dem Boden traktiert wurde, dass jener mit Gehirnerschütterung und einigen Platzwunden in das Waldklinikum gebracht werden musste“, lautete die damalige Information der BSG-Fanszene.

Die Landespolizeiinspektion Gera informierte zusätzlich, dass mögliche Hintergründe nicht bekannt seien. Die Polizei Gera suchte zum damaligen Zeitpunkt Zeugen. Daran dürfte es spätestens seit dem 1. April 2017 nicht mehr mangeln. Eine öffentliche Positionierung seitens der Vereine gibt es bisher nicht. Einzig ein Nutzer des Forums "Leutzscher Freundeskreis" findet kritische Worte. „Wenn unsere Vollpfosten ihr Raubwerk vom 17.09.2016 in Gera, demonstrativ am Norddamm zur Halbzeit aufknüpfen, muss man sich nicht wundern, wenn die Vollpfosten auf der anderen Seite ebenso ticken“, heißt es unter http://leutzscherfreundeskreis.com. In der Zwischenzeit scheint die Polizei ihre Ermittlungen wieder aufgenommen zu haben. „Wir stehen im Kontakt und wollen die Umstände des 17. September aufgeklärt wissen“, so Wismut-Vorstandsmitglied Frank Neuhaus.

Christian soll leben
Um dem an einer besonders aggressiven Krebsart erkrankten Christian Zeng zu helfen, hatte Fanszene der BSG Wismut Gera vor dem Spiel eine eigene Aktion gestartet. Unter dem Motto „Christian soll leben“ wurden für jeden Zugfahrer, der am Samstag mit dem „Sonderzug“ zum Oberliga-Spiel nach Leipzig reiste, 2 € aus der Fankasse gespendet. Für jeden weiteren Wismutfan der mit Bus oder PKW nach Leipzig reiste und das Spiel im Gästeblock verfolgte, wurden zusätzlich 1 € auf das Spendenkonto überwiesen. „560 Euro sind bei der Auswärtsfahrt nach Leipzig zugunsten von Christian zusammen gekommen“, informierten es in der die Wismut-Fans nach dem Spiel. Auch die BSG Chemie Leipzig unterstütze die Aktion. „In unseren Spendenboxen landeten 277 Euro. Chemie rundet auf glatte 300 Euro auf und schickt den Betrag zeitnah gen Gera“, informierten die Chemiker auf ihrer Facebook-Seite.

Text: Danny N.

Fotos: Danny N. (Brennpunkt Orange)

> zur turus-Fotostrecke: BSG Chemie Leipzig

> zur turus-Fotostrecke: BSG Wismut Gera

Inhalt über Klub(s):
Spielergebnis:
2:0
Zuschauerzahl:
2.105
Gästefans
200
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Was wird aus Chemie?

Mega peinliche Aktion der Leutzscher. Als ob der Überfall nicht schon panne genug gewesen wäre, sich für so armselig erbeutete Utensilien auch noch feiern zu lassen. Ist euch eigentlich klar in welche Richtung ihr euch langsam aber sicher bewegt?
"Gäste aus Gera, die sonst homophob und sexistisch auftreten"
Homophobe und Sexistische Sprüche sind auf dem Norddamm doch auch wieder an der Tagesordnung, also was soll der Kommentar?

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Es gab schon bessere Artikel hier.

Gera ist Carl-Zeiss-Land!

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Muss man nicht verstehen

Hallo Prager,

das muss ich jetzt nicht verstehen. Ich habe mir den Text mehrfach durchgelesen. Zu zwei Dritteln geht es um das Sportliche. Warum sollte der Autor nicht vor Ort gewesen sein. Okay, es scheint als sei der Autor mehr mit Vereinsverantwortlichen im Gespräch als im Innenraum direkt vor den Fanbereichen, geschweige nach dem Spiel zu Fuß im Wohngebiet unterwegs. So wird er den Ablauf nach dem Spiel nicht gesehen haben. Wen interessiert es, ob Klorollen oder etwas Choreomaterial verbrannt wird? Soll das erwähnt werden? Es geht allein darum, dass offensichtlich Anhänger aus Leutzsch den Fantreff in Gera überfallen haben und dabei Personen verletzten. Was im Vergleich dazu ist jetzt wichtiger?
Um auch auf Zwickau zurückzukommen, da ich natürlich auch diesen Text gelesen hatte. Inwiefern hat jener mit diesem hier zu tun? Ich sehe null Parallelen. Es geht um eine ganz andere Thematik. Und der Schreibstil ist ein völlig anderer. Oder willst du uns allen sagen: Beide Berichte sind voll von Lüge und Unterstellungen???!!!

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an den Thomas

Natürlich sollte ein Artikel sachlich geschrieben sein. Dennoch kann der/ die Autor_in ihr eigene Meinung mit einbringen. In diesem Text fehlen mir wichtige Passagen wie z.b.: die nicht ganz unproblematische Anreise der Gäste. Das abbrennen von Choreomaterialien im Gästeblock. Oder die Darstellung der Gäste aus Gera, die sonst homophob und sexistisch auftreten. Spielen sich als Verteidiger aller Frauen auf. Auch das für sächsische Verhältnisse nachvollziehbare agieren der Polizei wird in keinem Satz erwähnt. Mir scheint es so als wurde hier auf Krampf ein Artikel verfasst. Dabei hält sich das Niveau auf der Höhe von Marco Bertram seinem Zwickau Bericht.

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Was denn nun schon wieder?!

an den "The Spirit of Prague":
Was meinst du? Ist dir der Bericht zu sachlich, weil Zitate genommen werden? Geheult wird immer. Ist es zu reißerisch, zu persönlich, dann ist es nicht recht, Gibt es mal eher die trockene Faktenlage, ist es auch nicht recht.
Ich weiß jetzt echt nicht, was dir nicht in den Kram passt! Was haben die Chemie-Eumel denn gezeigt? Wo kamen das orange Zeug denn her? Ach herrje, alles Lüge. So böse können die Chemiker ja gar nicht sein. Alles ausgedacht. Gera = nur Faschos. Geschieht denen recht. So einfach ist die Welt.
Und wer ist Marco? Was ist Zwickau? Verstehe ich nicht!

Thomas

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Schwacher Artikel

Einen Text zu verfassen der zum größten Teil aus Zitaten besteht kann nicht euer der Ernst sein. Ich gehe davon aus, das niemand von der Redaktion, an diesem Tag im Stadion Vorort war? In diesem Artikel wird die Fanszene der Wismut absolut unreflektiert dargestellt. Das Gera üblich tätowierte Neo-Nazis durch den Gästeblock stolzierten, bleibt hier völlig unerwähnt. Marco in Zwickau lässt grüßen!

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