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Willkür oder berechtigte Notbremse? DFB verhängt Platzsperre für St. Pauli

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten FC St. Pauli nach dem Spielabbruch gegen den FC Schalke 04 mit einer Platzsperre bestraft. Das Heimspiel gegen den Nordrivalen Werder Bremen muss unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Aus Sicht der Fans eine überharte Entscheidung – aus Sicht des DFB ein Zeichen, das sich ganz in die Art und Weise einfügt wie der Verband Urteile fällt, nämlich ohne klare Linie.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten FC St. Pauli nach dem Spielabbruch gegen den FC Schalke 04 mit einer Platzsperre bestraft. Das Heimspiel gegen den Nordrivalen Werder Bremen muss unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Aus Sicht der Fans eine überharte Entscheidung – aus Sicht des DFB ein Zeichen, das sich ganz in die Art und Weise einfügt wie der Verband Urteile fällt, nämlich ohne klare Linie.

st. pauli

Die Bundesliga-Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Schalke 04 war vergangenen Freitag kurz vor Spielende beim Stand von 2:0 für Schalke 04 von Schiedsrichter Deniz Aytekin abgebrochen worden, nachdem Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner in der 87. Minute von einen gefülltem Plastikbecher im Nackenbereich getroffen worden war. Der Becher war aus dem Hamburger Zuschauerbereich der Haupttribüne geworfen worden.

Sicherlich sind die Aktionen der St. Pauli Fans, wie dem Werfen von Feuerzeugen oder Münzen nicht gut zu heißen, kommen aber an jedem Spieltag in allen deutschen Ligen vor. Während der DFB in der Vergangenheit eher durch Lust und Laune Urteile auffiel, scheint diese Strafe eine konsequente Sanktion und ein Zeichen an alle Vereine in den Ligen zu sein. Die Fans sind gespannt, wir der DFB über ähnliche Vergehen künftig entscheidet, wenn also beim Spiel Borussia Mönchengladbach gegen den FC Köln in der Hitze des Gefechts wieder Gegenstände auf das Spielfeld fliegen, sollte in der Konsequenz die jeweiligen Beteiligten ein Platzsperre erhalten.

Vielleicht erleben wir eines Tages einen ganzen Spieltag unter Ausschluss der Öffentlichkeit – wenn der DFB einmal konsequent ist und nicht wie in der Vergangenheit manche Vereine mehr und manche weniger hart abstraft. Wenn St. Paulis Einspruch fruchtlos ist, wird es also am 23. April das erste Geisterspiel in der ersten Fußball-Bundesliga geben.

> turus.net Fotostrecke FC St. Pauli

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