Tasmania Berlin: Als Fan-Verein zu neuen Erfolgen

Ist der Ruf erst ruiniert …: Tasmania Berlin steht für jeden Fußball-Fan als Synonym für die Erfolglosigkeit – gerade aktuell verbunden mit der desolaten Leistung des Stadtrivalen Hertha BSC, der das Ende der aktuellen Bundesliga-Tabelle bildet. Tasmania Berlin spielte in der Saison 1965/66 in der 1. Fußball-Bundesliga und verlor 82 Prozent seiner Spiele. Aber was macht Tasmania Berlin heute, der Verein, der eine bewegte Dauer-Umfirmungsgeschichte hinter sich hat. Das turus|Magazin hat sich umgehört und vor allem umgesehen beim heutigen Berliner Bezirksligisten.

Ist der Ruf erst ruiniert …: Tasmania Berlin steht für jeden Fußball-Fan als Synonym für die Erfolglosigkeit – gerade aktuell verbunden mit der desolaten Leistung des Stadtrivalen Hertha BSC, der das Ende der aktuellen Bundesliga-Tabelle bildet. Tasmania Berlin spielte in der Saison 1965/66 in der 1. Fußball-Bundesliga und verlor 82 Prozent seiner Spiele. Aber was macht Tasmania Berlin heute, der Verein, der eine bewegte Dauer-Umfirmungsgeschichte hinter sich hat. Das turus|Magazin hat sich umgehört und vor allem umgesehen beim heutigen Berliner Bezirksligisten.

Tasmania

Er hieß Rixdorfer TuFC Tasmania 1900, SC Tasmania 1900 Berlin, Neuköllner SC Tasmania sowie SG Neukölln-Mitte und wandelt heute als Sportverein Tasmania Gropiusstadt 73 auf den Spuren von Fortuna Köln, dem ersten deutschen Fußball-Club bei dem sich Mitglieder ein Mitspracherecht über das Internet erkaufen können. Im Gegensatz zur Fortuna, will die in der achten Liga  spielende Tasmania nach eigenen Angaben ihren Fans noch mehr bieten.

So sollen Fans über das Internet bei der Aufstellung und Transfers mitreden können, sich mit dem Trainerteam und anderen Fans austauschen und Spieler bewerten können. Anders als bei Fortuna Köln, soll der Trainer kein Vetorecht besitzen. Schön und gut, aber umsonst gibt es den Spaß nicht: Wer als virtueller Trainer bei Tasmania mitmischen will, der muss im Jahr 49 Euro berappen – immerhin 9,05 Euro mehr als bei Fortuna. Die Idee ist an sich nicht schlecht, nur an der Umsetzung hapert es. So ist auf der rudimentär eingerichteten Webseite mytas.tasmania-berlin.de noch eine Spielankündigung aus dem September zu lesen. Auch das Fanforum zeugt nicht von großer Begeisterung für dies Copycat-Idee. Zudem scheinen die hundert benötigten Teilnehmer noch lange nicht gefunden.

Tasmania

Fazit: Mit 15:108 Toren und 8:60 Punkten (10 bei der Drei-Punkte-Regel) war Tasmania einst das schlechteste Team der Liga und auch knapp 45 Jahre später scheint der Erfolg nicht zurückzukehren, trotz des Engagements der Fans. Die Idee, ein Team wie ein Manager-Computerspiel zu steuern, ist eine Große, an der selbst Fortuna Köln, trotz prominenter Unterstützung arg zu knabbern hat. Von den kalkulierten 30.000 Mitgliedern sind dort erst rund 10.600 dabei. Trotzdem viel Glück der Tasmania.

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