Christina Graf

Christina Graf zählt zu den bekanntesten Stimmen im deutschen Fußball. Bevor sie als Kommentatorin bundesweit bekannt wurde, spielte sie selbst auf hohem Niveau Fußball – unter anderem für den SC 07 Bad Neuenahr und den FFC Heike Rheine. Eine Verletzung am Sprunggelenk beendete ihre aktive Karriere bereits im Alter von 23 Jahren.

Ihre journalistische Laufbahn begann sie als freie Mitarbeiterin bei Radio Siegen, wo sie regelmäßig über die Spiele der Sportfreunde Siegen berichtete. Anschließend arbeitete sie in der Sportredaktion von RTL/n-tv und studierte parallel Medienwissenschaft an der Universität Siegen.

Einen entscheidenden Karriereschritt machte sie 2012, als sie den Sky-Wettbewerb „Wir suchen deine Stimme“ gewann. Dabei setzte sie sich gegen rund 1.200 Bewerberinnen durch. Am 3. Februar 2013 schrieb sie Fernsehgeschichte: Beim Zweitliga-Spiel zwischen Jahn Regensburg und Hertha BSC war sie die erste Frau, die in Deutschland ein Spiel der 2. Fußball-Bundesliga live im Fernsehen über 90 Minuten kommentierte.

In den folgenden Jahren etablierte sie sich bei Sky als Fußball-Kommentatorin und Field-Reporterin. Neben Einsätzen in der 2. Bundesliga berichtete sie auch aus der Bundesliga und der Europa League. Darüber hinaus kommentierte sie ab 2017 Tennis-Spiele der ATP Tour.

Nach ihrem Abschied von Sky wechselte Christina Graf zurück in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie arbeitet unter anderem für den WDR und den SWR und war auch bei internationalen Großereignissen im Einsatz. Bei den Olympischen Spielen in Tokio kommentierte sie Wettbewerbe, darunter das Badminton-Mixed-Finale.

Seit 2022 gehört sie zum Kommentatoren-Team der ARD für Frauen-Fußball-Länderspiele und die Sportschau. Im selben Jahr war sie außerdem Teil des ARD-Teams bei der Männer-Weltmeisterschaft in Katar. Dort kommentierte sie als erste Frau in der Geschichte der ARD ein Spiel bei einer Männer-Fußball-Weltmeisterschaft.

Christina Graf gilt als wichtige Wegbereiterin für Frauen im Sportjournalismus.

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476 Kommentare zu „Christina Graf“

  1. DFB Pokal heute:
    Christina Graf eine Zumutung für die Zuschauer. Emotionslose und eintönige Moderation . Die Stimme ein einziges Gequietsche mit langatmigen und uninteressanten Kommentaren.
    Ich musste meinen Ton auf „audio dedcription“ umstellen, um keinen Ohrenkrebs zu bekommen.
    Wann wird die Männerquote für Kommentatoren für Fussballspiele wieder erhöht?

  2. Die Stimmfarbe von Frau Graf ist kaum zu ertragen. Wahnsinnig schrill und gequetscht. Es verleidet einem das Fußballspiel. Und sie liebt das sog. Uptalking und zieht immer wieder am Ende des Satzes ihre Stimme hoch. Schrecklich.

  3. DFB-Pokal Osnabrück gegen Bayern München… hatte mich auf das Spiel gefreut. Habe auch keine Vorurteile gegen weibliche Kommentatorinnen, aber die Art und Weise, wie Frauen Herren Fußballspielekommentieren, ist immer die gleiche: man hat das Gefühl, sie wollen ihren männlichen Kollegen nacheifern in der Art wie sie die Stimmfarbe verändern oder Spielverläufe vermeintlich dramatisieren oder besonders betonen, hört sich einfach nur künstlich und einfach nur gruselig an überhaupt nicht zum Sport passend, wie gewollt und nicht gekonnt.Sorry, es passt einfach nicht und macht die ganze Stimmung des Spiels kaputt. Und dazu noch die Stimmfarbe: selten ganz normal und angenehm zu hören und oft sehr schrill , aufdringlich und tatsächlich fast Ohrenschmerz verursachend. Ohne Übertreibung…, noch mal, ich bin kein Macho und mag Frauen, aber warum kann ein klassischer Männersport wie Fußball nicht einfach auch von einer angenehmen und erfahrenen Männer Kommentatoren Stimme kommentiert werden? Oder als Kompromiss:warum können Frauen nicht nur Frauenfußball und Männer Männerfußball kommentieren? Furchtbar, dass irgendwelche vermeintlichen Quoten erfüllt werden müssen oder gesellschaftlichen neuen Trends gefolgt wird. Ich kann das Spiel wirklich nur schauen wenn ich den Ton abschalte, schade!

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