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Italien gegen Serbien: Chaos in Genua

Man ist in Italien einiges gewohnt in Sachen Pyrotechnik und Ausschreitungen, doch das, was gestern die serbischen Anhänger in Genua ablieferten, übertraf selbst jeglichen italienischen Geschmack. Man kann es ausdrücken wie man möchte. Sei es nun der gezielt provozierte Spielabbruch oder die klare Ansage der serbischen Fans in Richtung Verband und Mannschaft. Eines steht fest: Selten hatte man beim Fußball so viel Hass und Wut gesehen. Bereits nach der Heim-Niederlage gegen Estland waren die Anhänger der serbischen Nationalmannschaft extrem aufgebracht. Nach den Vorfällen in Genua droht Fußballserbien nun im Chaos zu versinken. Es drohen drakonische Strafen von Seiten der UEFA.

Man ist in Italien einiges gewohnt in Sachen Pyrotechnik und Ausschreitungen, doch das, was gestern die serbischen Anhänger in Genua ablieferten, übertraf selbst jeglichen italienischen Geschmack. Man kann es ausdrücken wie man möchte. Sei es nun der gezielt provozierte Spielabbruch oder die klare Ansage der serbischen Fans in Richtung Verband und Mannschaft. Eines steht fest: Selten hatte man beim Fußball so viel Hass und Wut gesehen. Bereits nach der Heim-Niederlage gegen Estland waren die Anhänger der serbischen Nationalmannschaft extrem aufgebracht. Nach den Vorfällen in Genua droht Fußballserbien nun im Chaos zu versinken. Es drohen drakonische Strafen von Seiten der UEFA.

Serbische Medien vermuten, dass der Wechsel des Torwarts Stojkovic zu Partizan Belgrad – nachdem er 2002/03 und 2005/06 beim Erzfeind Roter Stern gespielt hatte – das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Bereits vor der Partie der EM-Qualifikation wurde Stojkovic massiv attackiert, letztendlich lief der Ersatztorhüter der serbischen Nationalmannschaft auf. Die Begegnung wurde mit 35 Minuten Verspätung angepfiffen, nach nur sechs Minute war das Spiel vorbei. Das Spiel wurde vom Schiedsrichtergespann abgebrochen, zu derb war das, was im Gästebereich passierte. Leuchtkugeln und Bengalische Feuer landeten auf dem Spielfeld, Randalierer versuchten, die Sicherheitsnetze zu durchschneiden und die Zwischenwände zu zertrümmern. Nun wird vermutet, dass die italienische Nationalmannschaft am Grünen Tisch zum Sieger erklärt wird. Jedoch darf die Frage gestellt werden: Weshalb?

Ist nicht der heimische Verein / Verband zuständig für die Sicherheit im Stadion? Wie war es möglich, dass so viel Pyrotechnik und auch Gegenstände wie Zangen ins Stadion gelangen konnten? Was hätte der serbische Verband tun können? Und was können die Sportler dafür, dass Randalierer und Extremisten (die teilweise albanische Flaggen verbrannten) das Stadion als Schlachtfeld und politische Bühne nutzen? Die einzige faire Lösung wäre: Ein Nachholspiel unter Ausschluss der Gästefans sowie kommende Heimspiele der serbischen Nationalmannschaft ohne Publikum.

 

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