Zum Zunge schnalzen oder russisch Roulette? Schalke 04 oder in persona Felix Magath geben mit den, kurz vor Ende der Transferperiode verpflichteten, neuen „Gazprom-Jungs“ die Richtung der Saison vor: in den langen Geldregen der Champions-League und nebenbei noch den Meistertitel.
Zum Zunge schnalzen oder russisch Roulette? Schalke 04 oder in persona Felix Magath geben mit den, kurz vor Ende der Transferperiode verpflichteten, neuen „Gazprom-Jungs“ die Richtung der Saison vor: in den langen Geldregen der Champions-League und nebenbei noch den Meistertitel.
So gibt sich ein Starensemble in den letzten Tagen in Gelsenkirchen die Ehre, von denen der ganze Ruhrpott spricht (auch in Dortmund): Stürmer Klaas-Jan Huntelaar (27) vom AC Milan, José Manuel Jurado (24) von Atletico Madrid und Nicolas Plestan vom OSC Lille. Letzterer wird dem bislang unterirdisch spielenden Christoph Metzelder und nicht gerade Fanliebling vor die Nase gesetzt.
Bleibt die Frage, woher Schalke das Geld für die Spieler nimmt. Immerhin kosten Huntelaar und Jurado zusammen fast 30 Millionen Euro und Ende des vergangen Jahres drückten dem Kultklub 130 Millionen Euro Schulden. Vielleicht läuft es ganz nach der Devise großen europäischen Klubs (Bayern München ausgenommen): auch mit Schulden zum Erfolg.