Pokalhalbfinale in Serbien: Schusswaffeneinsatz und Pyrotechnik

Im serbischen Lav Kup Srbije sah alles danach aus, dass ins Finale die beiden Erzrivalen Roter Stern Belgrad und Partizan Belgrad einziehen würden. Beide Teams liefern sich auch in der serbischen Liga ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Mittwochabend empfing Roter Stern den Kontrahenten OFK Belgrad. Partizan spielte am heutigen Donnerstagabend gegen Vojvodina Novi Sad. Überschattet wurden beide Spiele durch folgenschwere Vorkommnisse. 
 

Im serbischen Lav Kup Srbije sah alles danach aus, dass ins Finale die beiden Erzrivalen Roter Stern Belgrad und Partizan Belgrad einziehen würden. Beide Teams liefern sich auch in der serbischen Liga ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Mittwochabend empfing Roter Stern den Kontrahenten OFK Belgrad. Partizan spielte am heutigen Donnerstagabend gegen Vojvodina Novi Sad. Überschattet wurden beide Spiele durch folgenschwere Vorkommnisse. 
 
Beim 1:0-Sieg von Roter Stern Belgrad gegen OFK wurde ein Fußballfan mit einer Schusswaffe schwer verletzt. Bereits während des Spiels kam es auf den Rängen zu schweren Ausschreitungen. Dabei kam es auch zum Einsatz der Schusswaffe. Wie diese Waffe den Weg ins Stadion finden konnte, blieb ein Rätsel. Das Opfer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Der Verein gab auf seiner Website sofort eine Erklärung ab und distanziert sich von der Tat. So heißt es unter anderem:
„Fudbalski klub Crvena zvezda se ograduje od ucesnika u nasilju. Osoba koja je pucala juce na stadionu nije navijac, vec kriminalac kome je mesto u zatvoru. Nadamo se da ce tu osobu policija pronaci i uhapsiti, kao i da ce odgovarati za zlocin koji je pocinila.“
Dem Verein kommen diese gewalttätigen Ausschreitungen teuer zu stehen. Der serbische Verband sprach prompt eine Stadionsperre aus.
Das Ergebnis wurde fast zur Nebensache. Mit einem 1:0 – geschossen von Lekic in der 87. Spielminute – zog der FK Crvena Zvezda ins Pokalfinale ein.
Eine faustdicke Überraschung gab es im zweiten Halbfinale. Mit 3:1 setzte sich Vojvodina Novi Sad bei Partizan Belgrad durch. In der 36. Minute gingen die Gäste in Führung, nur neun Minuten später konnte Partizan ausgleichen. In der 49. und 59. Minute machte Novi Sad allerdings die Überraschung perfekt.
Auch bei diesem Spiel bleib es nicht friedlich. Von einer Bengalischen Fackel wurde ein Fotograf getroffen. Dieser musste mit Brandverletzungen in die Klinik eingeliefert werden.
Im serbischen Pokalfinale werden die Erzfeinde nun nicht aufeinander treffen, doch ein Derby steht in dieser Saison noch aus. In der Jelen SuperLiga kommt es allerdings am 08. Mai zum Duell Partizan – Roter Stern.
Mit vier Punkten Vorsprung auf Partizan steht Roter Stern momentan an der Tabellenspitze.
 

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