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Immer feste druff: Goldener Schlagstock für Polizei Münster

Der Anschein trügt nicht: Ausschreitungen im deutschen Fußball nehmen zu. Ob Kölner in Bochum, Stuttgarter und Nürnberger in ihren Heimarenen, Hamburger und Hannoveraner in Bahnhöfen und Zügen oder zuletzt Berliner auf der Alm. Bei vielen ist es Frust vor der Leistung ihres Teams, bei anderen einfach nur Spaß durch Provokation. Aber auch die Brutalität mit der teilweise die polizeilichen Einsatzkräfte zur Tat schreiten, erzeugt bei manch einen Fan Aggressionen.

Der Anschein trügt nicht: Ausschreitungen im deutschen Fußball nehmen zu. Ob Kölner in Bochum, Stuttgarter und Nürnberger in ihren Heimarenen, Hamburger und Hannoveraner in Bahnhöfen und Zügen oder zuletzt Berliner auf der Alm. Bei vielen ist es Frust vor der Leistung ihres Teams, bei anderen einfach nur Spaß durch Provokation. Aber auch die Brutalität mit der teilweise die polizeilichen Einsatzkräfte zur Tat schreiten, erzeugt bei manch einen Fan Aggressionen.

NRW

Die Ausraster einiger weniger Unioner Fans die beim Spiel ihrer Mannschaft bei Arminia Bielefeld Feuerwerkskörper zündeten und über den Zaun kletterten, ist fast nicht entschuldbar. Das brutale Vorgehen der Polizei aber auch nicht. So wurde ein schon festgenommener Fan von einem Münsteraner Polizisten gegen das Schlüsselbein getreten. Seine Kollegen schauten seelenruhig zu. Manche würden diese Tat unterstützen, wenn Beamte dieser Münsteraner Einsatzhundertschaft nicht schon früher auffällig agierten. So sollen sie unter anderem in der vergangenen Saison Anhänger des VfL Wolfsburg körperlich malträtiert haben. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bielefeld gegen zwei Beamte ist anhängig.

Union Berlin hat sich indes für die Vorkommnisse vom vergangenen Sonntag entschuldigt, die Polizei für ihr Vorgehen dagegen nicht. Auslöser der Krawalle sollen zwei Sympathisanten des Lokalrivalen BFC Dynamo Berlin gewesen sein, die vor dem Spiel die Fans aus Köpenick provoziert haben sollen, indem sie ein Trikot des Erzrivalen hochhielten. Der BFC lässt sich hingegen nicht auf solche Mutmaßungen ein, da die Feuerwerkskörper schon vorher in das Stadion geschmuggelt und schließlich gezündet worden seien. Auch seien die Provokateure dem BFC-Fanbeauftragten nicht bekannt.

Fazit: Union Berlin kommt nicht um eine hohe Geldstrafe seitens des DFB herum. Auch Arminia Bielefeld wird nicht glimpflich davon kommen. Dazu müssen die beteiligten Fans mit Stadionverboten rechnen. Mit welcher Strafe die Beamten der Einsatzhundertschaft rechnen müssen, dies wird wahrscheinlich der Öffentlichkeit nicht entsprechend medial offeriert. (Peter Putz)

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