Universitatea Craiova hat den rumänischen Pokal auf dramatische Weise gewonnen! Sibiu (Hermannstadt) wieder Finalort nach 2023 und 2024. Universitatea Cluj weiterhin ohne Titel seit 61 Jahren. So könnten kurz zusammengefasst die Überschriften lauten.


Nach einem 0:0 über 120 Minuten vor 11.735 Zuschauern im Stadionul Municipal in einem schwachen Spiel setzte sich das Team aus Craiova im Elfmeterschießen mit 6:5 durch. Der Held des Spiels war Laurențiu Popescu, der den letzten Elfmeter von Iulian Cristea parierte.


Im Vorfeld des Finals bekamen beide Clubs 4.000 Tickets zugesprochen. Beide Vereine waren damit nicht einverstanden und forderten eine Verlegung in die Arena Națională nach Bukarest, um alle Ticketanfragen bedienen zu können.


Das Stadion Municipal Sibiu wurde 2022 mit 13.013 Plätzen fertiggestellt und beherbergt aktuell den erst 2015 neu begründeten FC Hermannstadt, während der Traditionsverein der Stadt – Vointa Sibiu – in der Kreisliga zu finden ist.


Eingeleitet wurde das Finale auf beiden Fanseiten mit Choreografien. Die Peluza Nord Craiova zeigte ein blau-weiß-blaues Fahnenmuster mit dem Spruch „Wir kämpfen im Namen von“. Kurze Zeit später kam eine Blockfahne mit dem Konterfei der Vereinslegende Ion Oblemenco dazu, nach dem auch das Stadion in Craiova benannt ist.


Gegenüber zeigten die Peluza Sepcile Rosii von Cluj einen schönen Hochziehbanner mit Erinnerungen aus der Vergangenheit mit etwas Pyrotechnik dazu. Die Stimmung war über 90 Minuten auf einem hohen Niveau und beide Vereine hätten den Titel verdient gehabt. Das Glück schlug – wie bereits eingangs erwähnt – zugunsten CS Universitatea Craiova aus.
Bericht & Fotos: Boris Mardo
