Die Ultras aus Ulm machten sich in Autos und auf der Schiene in Richtung Schweinfurt auf und hatten einige Freunde aus Oberhausen mit dabei. Optisch und akustisch legte man einen soliden Auftritt hin, konnte aber nur sehr selten die breite Masse der Mitgereisten mit einbinden.


Die Heimszene des 1. FC Schweinfurt 05 bot in Hälfte eins gut Paroli, stellte aber dann nach einer guten Stunde nach dem 0:2-Rückstand den Support ein, die Ulmer hatten zu jenem Zeitpunkt sogar das 0:3 auf dem Fuß.


Als in der 73. Minute das 1:2 fiel hatten schon einige Schnüdel-Fans den Heimweg angetreten. Dass man am Ende das ganze Spiel sensationell noch drehte, nachdem man neun Minuten vor dem Ende auf 2:2 stellte und in der vierten Minute der Nachspielzeit gar das 3:2 erzielte, hatte wohl keiner der noch verbliebenen Zuschauer auf dem Schirm.


Die Ulmer Szene richtete nach dem Spiel verständlicherweise sehr deutliche Worte an ihre Mannen und verabschiedete diese unter ”Wir sind Ulmer und ihr nicht!“ in die Kabine.


Der junge Ulmer Ultra, welcher Mitte der zweiten Hälfte einen Baum im Gästeblock erklommen und seinen „Loving you is killing me“-Doppelhalter präsentierte, brachte es aus Ulmer Fanseele mehr als treffend auf den Punkt…


Fotos: Jochen S.
