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4.1 35
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3.0
Zum Nachdenken

Man kann sich am Projekt RB ja so wunderschön reiben und man darf sicherlich auch einiges krititisch sehen. Es gibt unzählige Facetten, die sich beleuchten ließen. Und dabei würde der Lichtkegel auf Berge von vorgefertigten Meinungen treffen, die sich durch keinerlei Argumente entkräften lassen.
Dennoch steuere ich mal ein paar Anregungen zum Nachdenken bei:
Was macht wohl mehr Spaß, ein langfristig angelegtes Projekt (z.B. inklusive Jugendleistungszentrum für 30 Mlionen Euro) zu realisieren oder als Vorstand/Geschäftsführer/Trainer als Spielzeug für einen Scheich (z.B. München 1860) oder Oligarchen (z.B. Chelsea) zu dienen?
Wo ist der gravierende Unterschied zum Beispiel zu VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen, abgesehen vom Alter des Klubs?
Was macht Herr Kind eigentlich mit Hannover 96?
Zum Thema Klubfinanzierung: Ob sich die Fans des FC Kaiserslautern wohl sicher sind, dass sie ihr Geld aus der Fananleihe jemals wiederbekommen? Insgesamt 6 Millionen hat der Verein mit einem Versprechen von fünf Prozent Zinsen eingesammelt, wo sie geblieben sind, ist selbst dem neuen Finanzvorstand noch ein Rätsel. Tradition und Seriosität?
Und gleich noch zum Thema Tradition: Kann man einem neugeborenen Kind vorwerfen, es habe keine Tradition?
Und zum Thema "Auch hier darf eine andere Fußballluft eingeatmet werden" empfehle ich unter anderem die Lektüre der Leipziger Volkszeitung: Die Loksche sagt aus Angst vor Ausschreitungen ein Lokalderby lieber vorher ab und das Sachsenpokalfinale der Traditionsklubs aus Aue und Zwickau endet mit einem Polizeieinsatz. Auf diese Fußballluft lässt sich gut verzichten.

G
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