Bierdurst und Sonne, die Vorbereitungsphase läuft: Chemnitz unterliegt Union Berlin mit 1:3

Autor: Red.Sport     veröffentlicht am 07 Juli 2018    
 
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Großer Bierdurst ...
Foto: cfc-fotos.de

Die letzten beiden Liga-Duelle zwischen dem Chemnitzer FC und dem 1. FC Union Berlin liegen bereits mehr als 13 Jahre zurück.  Am 33. Spieltag der Regionalliga-Nord entführten die Himmelblauen einen Punkt aus Berlin, das Hinspiel wurde mit 1:0 gewonnen. Nach der Spielzeit 2004/2005 trennten sich die Weg der Teams. Die Hauptstädter sind mittlerweile fester Bestandteil der 2. Bundesliga und gelegentlich nach oben, der CFC wiederum musste im Sommer den bitteren Gang in die Regionalliga antreten. Seitdem gab es drei freundschaftliche Vergleiche, die Unioner entschieden die letzten zwei davon für sich, das erste endete Unentschieden. Immerhin: Der CFC traf immer.

Herzlich Willkommen in Herzberg


Der VfB Herzberg 68 feierte mit „111 Jahre Fußball in Herzberg“ ein schnapsrundes Jubiläum und lud zum Jubiläum den Chemnitzer FC sowie den 1. FC Union Berlin ein. Gespielt wurde auf dem Sportplatz „Werner-Seelenbinder“, welcher 2006 und 2007 via Umbaumaßnahmen modernisiert wurde. So entstand neben einem größeren Umkleide- und Sanitärtrakt weiterhin eine neue Haupttribüne mit 416 überdachten Sitzplätzen. Mit dem Spiel zwischen dem FC Energie Cottbus und dem 1. FC Union Berlin wurde diese damals vor 3.150 Zuschauern eingeweiht. Offiziell ist der Ground für 3.500 Besucher ausgelegt. 

Zum Freundschaftsspiel zwischen dem CFC und den „Eisernen“ aus Berlin waren bei warmen Sommertemperaturen 939 Zuschauer anwesend; 100 Anhänger drückten den Himmelblauen die Daumen. An der Tageskasse waren für einen Tribünenplatz 15 Euro fällig, für einen Stehplatz im Areal fünf ermäßigte sowie zehn volle Euro. Dafür gab es eine kleine Eintrittskarte sowie kostenlos ein zwölfseitiges Stadionheft mit Informationen über den VfB und seine Historie sowie über das heutige Duell. Ebenso die Parkplätze waren kostenfrei.



Ausgeglichenheit im ersten Durchgang


Und überraschte, vor allem weil der 1. FC Union Berlin unter seinem neuen Trainer Urs Fischer, der im Sommer vom Schweizer Spitzenklub FC Basel, mit dem er zweimal die Meisterschaft gewann, an die Spree gewechselt ist, stark in die Partie, wenngleich ohne nennenswerten Chancen, in die Partie startet. Nach einer gelang es den Himmelblauen, die Drangphase, die mehrere Eckbälle beinhaltete, abzuwehren und selbst offensiv zu agieren. Mit kurzen, präzisen Ballstafetten und punktgenauen Diagonalpässen wurden vor allem über die linke Seite um Aloi und Garcia gefährliche Angriffe initiiert; die Abschlüsse von Bozic blieben aber ungenutzt, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging. Daniel Frahn, der zuletzt gegen den SV Zehdenick vier Tore erzielte, fehlte angeschlagen. Es war eine Vorsichtsmaßnahme.



Cleverer Zweitligist schlägt wackeren Viertligisten

CFC-Coach Bergner tauschte in dieser insgesamt sechs Akteure aus, was sich als folgenreich herausstellen sollte. So schlugen die Berliner via Doppelschlag von Hedlund und Redondo mit 2:0 aufgrund defensiver Unordnung clever zu. Die Himmelblauen wirken jedoch keineswegs konsterniert, sondern antworteten prompt: Nach präziser Flanke von Fabian Müller köpfte Bozic in der 51. Minute wuchtig zum Anschlusstreffer ein. Dieser war aber Mitte der zweiten Halbzeit bereits wieder Makulatur, da Friedrich auf 3:1 erhöhte – und damit den Endstand besorgte.



CFC

Testspielterror geht in die nächste Runde


Der Chemnitzer FC kassierte im vierten Testspiel zwar seine erste Niederlage, bot aber – vor allem in der ersten Halbzeit – gegen den Achtplatzierten der vergangenen Zweitliga-Saison spielerisch und kämpferisch durchaus Paroli. Als nächstes wartet mit der SG Dynamo Dresden schon der nächste Zweitligaverein auf die CFC-Kicker. Der 1. FC Union Berlin wiederum trat einen Tag später bereits zum nächsten Testspiel an. Beim FSV Union Fürstenwalde – übrigens der erste Kontrahent der Himmelblauen in der kommenden Regionalliga-Saison – siegten die „Eisernen“ vor 1.320 Zuschauern ebenfalls mit 3:1.

Bericht: Marcus Hengst

Fotos: cfc-fotos.de

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