Leverkusen vs. Stuttgart: Auf die alten Zeiten! Wodka, Wölfe und Dhünn-Spaziergang

Autor: Marco Bertram     veröffentlicht am 02 Mai 2018    
 
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Nordkurve beim Spiel gegen den VfB Stuttgart (2018)
Foto: http://wochenendpoebler.blogspot.de

Eine feste Grundlage, zwei Flaschen Wodka, drei gute Freunde. Und zudem ein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, das im Stehblock mit dröhnendem Kopf nur im Sitzen verfolgt werden konnte. Lang ist´s her. Wir schrieben den 29. April 1994, als der Gedanke aufkam, zwei gute Freunde einzuladen, lecker was zu kochen und im Anschluss ganz gepflegt ein paar Gläschen zu sich zu nehmen. Meine Ausbildung zum Energieelektroniker hatte ich beim dortigen Chemie-Giganten bereits beendet, und noch hatte ich einen 6-Monate-Arbeitsvertrag als Facharbeiter, bevor es im Sommer 1994 zurück in meine Heimatstadt Berlin gehen würde. Nach meinem Rauswurf im Wohnheim in Schlebusch (Party und eine zerdepperte Zimmertür) wohnte ich im Wohnheim für Facharbeiter und Werksstudenten in Leverkusen City. Vom Hochhausklotz hatte man direkten Blick zum großen leuchtenden Kreuz. Stand der Wind ungünstig roch es nach chemischen Substanzen. Schlimmer noch: Auf der anderen Seite befand sich eine Brauerei, die einmal im Monat die Kessel spülte und einen schweren süßlichen Geruch verbreitete. Die Düfte des Werks störten mich nicht weiter, der Brauerei-Gestank brachte mich indes an meine persönliche Brechreizgrenze. Wobei wir schon mal gut beim Thema sind. Wer einen klassischen Spielbericht vom Spiel gegen den VfB Stuttgart erwartet, der sollte sich überlegen, ob er weiterliest. Heute geht es mal wieder back to the roots - und dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen.

LEV

Ich gebe es zu, ein Bambule-Gen steckt(e) in mir drin. Gemeinsam mit anderen nach Leverkusen angereisten Ossis stellten wir damals während der Ausbildungszeit von 1991 bis 1994 manch eine Dummheit an. Toben auf den Gängen und Zimmern bis die Türen krachten. Zu dritt auf einem Simson-Moped nachts durch die Gegend ballern. Mit Schreckschusspistolen in einem Waldgebiet die (legal) neu gekauften Leuchtkugeln ausprobieren. Manchmal durfte es auch CS-Gas sein. Blöd nur, als das eine Mal gegen den Wind geschossen wurde und die Augen schlagartig brannten. Jedes Wochenende waren wir in Sachen Fußball auf Achse. Die Knarren blieben zu Hause, so bekloppt waren wir nun auch nicht, doch in den Jackentaschen wurden mitunter Chinaböller und Goldregen (die Restbestände vom letzten Silvester) gepackt. Zünden war damals Anfang der 1990er geduldet, eine Platte machte sich niemand. Hätten wir gewusst, wo man echte Bengalen kaufen hätte können, hätten wir auch diese in die Fankurven geschleppt. Sich das Zeug über den „FanTreff“ zu bestellen und ins Wohnheim liefern zu lassen - das war uns dann doch zu heiß.

1992

Der Alkohol spielte damals nicht die große Mandoline. Klar, ab und zu einen Cocktail oder ein Cola-Mischgetränk - das war drin. Und auswärts im Sonderzug und Fanbus wurde auch die eine oder andere Büchse oder Flasche Bier reingekippt, doch richtig die Birne weggehauen wurde sich eher selten. Das Tanzen auf den Tischen nach einer Runde Cola-Rum war eher die Ausnahme. Der Anschiss, als die Heimleitung plötzlich in der Tür stand, hatte sich gewaschen. Manch ein Bambule-Ossi musste bereits nach wenigen Wochen das Wohnheim verlassen und sich eine andere Bleibe suchen. Ich hatte indes Glück, mich traf es erst kurz vor Ende der Ausbildung. Dann aber richtig aus der Kalten! Inmitten des Prüfungsstress musste ich innerhalb von 24 Stunden das Wohnheim verlassen. Was für eine Nummer! Ich hatte keinen Plan, keinen Führerschein und ein Auto schon mal gar nicht. Glücklicherweise stand mir der soziale Dienst des Werkes zur Seite und vermittelte das Zimmer im besagten Hochhaus. Und ein Kumpel aus der Ausbildungsklasse sprang auch sofort mit seinem alten Kadett ein.

Während im Ausbildungswohnheim strenge Regeln herrschten und das alte Ehepaar abends über die Gänge schlich und kontrollierte, ob jeder auf seinem eigenen Zimmer war, durfte ich nun im neuen Wohnheim die volle Freiheit nutzten. Phasenweise hatte ich das Doppelzimmer für mich alleine - und das wussten wir zu nutzen. Einkaufen, ab in die Gemeinschaftsküche und hübsch aufgetischt. Ich das Essen, die zwei Freunde die Getränke. Zwei Flaschen Wodka lagerten im Kühlfach, zudem standen Lemonlimonade bereit. Auf die Freundschaft! Es wurde einer der härtesten Saufabende meines Lebens. Es schmeckte einfach so gut. Wir hätten mal lieber ganz klassisch Bier trinken sollen. So aber kam der große Absturz. Karsten fand noch irgendwie den Weg rüber ins andere Hochhaus, der andere Freund schlief im Sitzen ein und kotzte in den Aschenbecher.

Ich fand gar nichts mehr. Nicht den Weg ins Bett und nicht einmal ein Behältnis für die, hm ja. Totaler Blackout. Ich brach auf dem Klo zusammen und musste wohl in einer Lache liegengeblieben sein. Als die Sonnenstrahlen mich weckten, lag ich auf dem Bett. Mein Blick ging zuerst rüber. Friedlich lag der eine Freund inzwischen auf dem anderen Bett. Das Zimmer glich einem Schlachtfeld. Ich schaute an meinem Körper runter und staunte nicht schlecht. Ich trug eine saubere Jogginghose und ein frisches Shirt. In einer Ecke lag der Haufen mit der versifften Kleidung. Aha?! Wie kam´s? Wie ich mich nachts in dem Zustand noch umziehen konnte, war mir ein Rätsel. Als ich wenig später meinen Flurnachbarn, ein etwas schräger Lagerarbeiter, traf und sein Lächeln in seinem Gesicht sah, ahnte ich Böses. Oh meine Güte. Sollte er mich gefunden haben, umgezogen und ins Bett gepackt haben? Was für eine Vorstellung!

1992

Ablenken! Sofort auf andere Gedanken kommen! Wollten wir nicht zum Fußball? Heimspiel von Bayer 04! Anpfiff um 15:30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion. Vorletzter Spieltag, für Bayer 04 und den VfB ging es um den Einzug in den Europapokal. Zudem war nach der Meisterfeier der Stuttgarter im Mai 1992 das Heimspiel gegen die Schwaben durchaus was besonderes. Also, wie schaut es aus? Der eine Kumpel interessierte sich eh nicht für Fußball, Karsten pellte sich indes auch aus dem Bett und stimmte dem Plan zu, zum Stadion zu schleichen. Gefühlt immer noch 1.5 im Kahn ging es die Dhünn entlang. Zwischendurch tief durchatmen und auf den Magen hören. Rumort es? Oder konnten wir uns einen Stadionbesuch zutrauen? Wir gaben uns grünes Licht, doch verzichteten auf den C Block, in dem damals die aktiven Bayer-Fans standen. Wir kauften uns Tickets für den A Block, der auch zum Gästebereich zählte, an diesem Tag jedoch relativ leer blieb. Da die Leverkusener und die Stuttgarter eine enge Freundschaft pflegten, die bei der Meisterfeier 1992 noch weiter gefestigt wurde, konnten wir uns problemlos im A Block niederlassen.

Block A

Das Stadion schwankte leicht, immer wieder fielen uns die Augen zu. Die 90 Minuten zogen sich wie Kaugummi, doch keinesfalls wollten wir früher das Stadion verlassen. Ich musste daran denken, als ich bei meinem allerersten Fußballspiel in Leverkusen Anfang September 1991 mit frisch gekauftem Bayer-Schal ausversehen eine Karte für den A Block kaufte. Ich fand mich inmitten der Kölner wieder und versteckte meinen Schal unter dem Kragen. Nebenan im nicht überdachten H Block brannte eine Würstchenbude, die Kölner Hools waren aufgrund des 2:0-Sieges der Werkself richtig auf Achse. Später erspähte beim Weg zum Wohnheim eine Kölner Autobesatzung an einer Tankstelle meinen nun wieder sichtbaren Schal. Laufen gehen in einer mir noch völlig fremden Stadt! Hätte ich damals nicht intensiv Leichtathletik trainiert, hätte mich einer der wütenden Kölner gewiss zu fassen bekommen. So aber rannte ich gleich die fünf Kilometer bis zum Wohnheim durch. Es war der Auftakt der drei überaus erlebnisreichen Jahre im Rheinland.

Lev

Beim Spiel am 30. April 1994 lehnte ich mich zurück und ließ weitere Erinnerungen aufleben. Der letzte Spieltag der Saison 1991/92. Meine Fresse, war das spannend gewesen. In der Ferne stolperte Eintracht Frankfurt völlig überraschend beim F.C. Hansa Rostock, im Ulrich-Haberland-Stadion köpfte Guido Buchwald in der 86. Minute den VfB Stuttgart zum Meistertitel. Der zeitgleiche Sieg von Borussia Dortmund im Duisburger Wedaustadion wurde mit einem Mal wertlos. Gemeinsam feierten die Stuttgarter und Leverkusener auf dem Rasen, und auch ich nutzte die Gunst der Stunde und riss mir ein Stück Rasen raus und nahm dieses mit in mein Wohnheimzimmer. Ich pflanzte es in eine Blechschüssel und bat die Putzfrau, doch alle paar Tage Wasser drauf zu tun, als ich in den Ferien für zwei Wochen nach Irland düste. Sie dachte jedoch nicht dran. Als ich wiederkam, fand ich nur noch braunes Gras in der puptrockenen Schüssel vor. Die Putzfrau hatte bei mir echt verkackt. Ein Stein im Brett hatte jedoch eine Stuttgarterin. Beim Platzsturm hatte ich meine Monatskarte verloren. Ein Frau fand diese Karte und schickte sie mir per Post zu. Dazu ein paar geschriebene Zeilen. Als Dankeschön für die Gastfreundschaft der Leverkusener.

Beim Spiel im April 1994 ging vor 16.400 Zuschauern der VfB Stuttgart Dank des Treffers von Dunga bereits nach einer Viertelstunde in Führung. Die Leverkusener mussten sich gedulden, bekamen dann aber in der 51. Minute nach einem Foul an Ulf Kirsten einen Elfmeter zugesprochen. Der Sache an nahm sich Franco Foda. Zack, drin, 1:1. Mehr sollte in dieser Partie nicht mehr passieren. Und doch gab es noch etwas Besonderes. In der 64. Minute wurde Stephan Hanke eingewechselt. Im Herbst 1991 saßen wir in der Ausbildungswerkstatt nebeneinander, später verließ er die Klasse und konzentrierte sich nur noch auf den Profifußball. Allzu häufig kam er in Leverkusen nicht zum Einsatz. Genauer gesagt, nur einmal in der ersten Mannschaft - und zwar beim besagten Heimspiel gegen den VfB - und einmal in der zweiten Mannschaft beim DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV (7:8 im Elfmeterschießen, Hanke verwandelte den vierten Elfer). Erst später beim FC St. Pauli (1994 bis 2000) wurde Stephan Hanke Stammspieler. Seine Karriere ausklingen ließ er im Juni 2008 bei Altona 93. Witzig: Als Stephan damals im September 1991 von meinem Abstecher in den Kölner Block hörte, besorgte er mir prompt eine Freikarte für die Haupttribüne für das kommende Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf.

B8

Zurück in der Gegenwart. Nachdem ich 2009 einmal in der neuen BayArena bei einem Heimspiel gegen Borussia Dortmund vorbeigeschaut hatte, war es nun am vergangenen Wochenende mal wieder soweit. Zurück in der Stadt, wo einst meine persönliche „Fußball-Laufbahn“ begann. Rein ins Auto und nach dem Drittligaspiel SC Fortuna Köln vs. F.C. Hansa Rostock die B8 entlang durch Stammheim und Flittard nach Leverkusen-Mitte. Gemischte Gefühle kamen auf, als es an der einstigen Ausbildungswerkstatt und den Pförtnern des Werks vorbeiging. Klar, es war einerseits damals eine richtig dufte Zeit, doch andererseits war schnell klar, dass es eben nicht der berufliche Weg war, den man sich vorgestellt hatte. Im Blaumann jeden Morgen um sieben in der Werkstatt anzutanzen, war nicht sooo mein Ding. Allerdings war ich heilfroh, dass ich Schaltschränke verdrahten und Platinen bestücken durfte und nicht Rohre schweißen und anflanschen musste.

Lev

Je näher wir uns zu zweit der Leverkusener Innenstadt näherten, desto intensiver wurde das Kopfkino rattern gelassen. Ach weißte noch?! Wie oft fuhren wir damals eigentlich mit einem Fanbus auswärts mit? Nach Nürnberg im Frühjahr 1992 ohne eine hintere Scheibe. Zweimal nach Bremen. Auf einer Tour hatte ein Fan sogar seinen Lümmel rausgeholt und diesen einem willigen Mädel angeboten. Wie jetzt? Die blies dem Typen einen mitten im Bus? Ja, ja! Meine Güte, was für Zeiten. Meist waren wir allerdings mit dem Zug unterwegs. Ebenfalls mit dem Bus fuhren wir 1995 nach Nantes und Parma. Parma! Unvergessen, als wir des Landes verwiesen und von der italienischen Polizei bis zur Grenze gebracht wurden. Wie der Zufall es wollte, waren wir mittendrin statt nur dabei. Sprich: Wir saßen im Leverkusener Hool-Bus. Nach dem Passieren der Grenze hieß es dann „Aral, Aral, wir plündern total!“ Die Jungs hatten Durscht. Und Hunger. Und wollten sich wohl paar Souvenire mitnehmen. Von der Porno-DVD bis hin zum Plüschtier.

Lev

Schwatzend und in den Erinnerungen an alten Zeiten schwelgend, spazierten Karsten und ich am vergangenen Samstag die Dhünn entlang. Apropos Durst. Was kostet die Dose Kölsch bei einem der fliegenden Händler? Drei Euro? Ich glaube, es hackt! In Stadionnähe verkaufte einer Pils-Dosen. Eine für zwei Euro, drei für fünf Euro. Ein guter Mann! Her damit! Und was kosten 20 Dosen, wollte gleich ein anderer wissen. Der eingeräumte Rabatt konnte sich sehen lassen. Da wir ja als Zuschauer das Spiel ganz entspannt genießen würden, schadete es nicht, zwei Dosen auf Ex zu trinken.

LEV

So, es blieb noch etwas Zeit. Also hinein in die „Schwadbud“! Es ist unglaublich, wie sich manchmal alles fügt. Die Räumlichkeit war richtig voll, doch gleich auf Anhieb fanden wir zwei freie Stühle bei einem Leverkusener, der bereits zu Zweitligaszeiten - sprich irgendwann in den 1970ern - zu den Heimspielen ging und einiges zu erzählen wusste. Er war eine Rheinländische Frohnatur wie es im Buche steht, lud uns sogleich auf die Getränke ein und beantwortete uns manche Frage. Und von diesen hatten wir einige. Was macht eigentlich der Paffi? Was macht Ulf Kirsten? Was machen die „Schwarzen Wölfe“? Und leitet sich „Schwadbud“ vom „Schwatten“ ab? Könnte ja rein theoretisch sein.

LEV

Um es vorweg zu nehmen: Sämtliche Fragen konnten im Laufe des Abends beantwortet werden - und zwar quasi von den betreffenden Personen persönlich nach dem Spiel. Zuerst ging es auf die oberste Sitzreihe der Gegengerade, um das Spiel zu sehen. Für Leverkusen geht es derzeit darum, Rang vier zu sichern, die Stuttgarter wollten mit einem Sieg die Chance auf Platz sechs wahren, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Bei Bayer 04 ließ der deutliche 4:1-Sieg bei RB Leipzig aufhorchen, diesem folgte ein 4:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Dann jedoch folgte die derbe 2:6-Klatsche gegen Bayern München im DFB-Pokal und ein arg enttäuschendes 0:4 bei Borussia Dortmund. Gegen die Stuttgarter sollte es Wiedergutmachung geben, und dementsprechend motiviert traten die Spieler auf. Um es mal gleich vorweg zu nehmen: Tormöglichkeiten gab es wahrlich genügend. Doch selbst die fettesten Chancen wurden teilweise kläglich vergeben. Was nutzen 22:4 Torschüsse, wenn am Ende ein 0:1 auf der Anzeigetafel steht?

VfB

Bemerkenswert waren die Reaktionen nach einer Viertelstunde, nachdem der Schiedsrichter mit einer erheblichen Verzögerung zur Review Area schritt und anschließend auf Elfmeter für den Gastgeber entschied. Jubel auf der Heimseite? Fehlanzeige! So will niemand einen Strafstoß bekommen. „Videobeweis abschaffen“ war weiß und schwarz im gut gefüllten Gästeblock zu lesen.  Alario trat zum Punkt, doch VfB-Keeper Zieler konnte den Schuss abwehren. Den Treffer des Tages erzielte schließlich Gentner in der 67. Minute mit dem Kopf. Großer Jubel bei den Gästefans, die Stimmung war fortan noch besser.

VfB

Und auch im Allgemeinen durfte die Atmosphäre im Stadion als passabel bezeichnet werden. Akustisch macht die Arena wirklich was her, beide Fanlager konnten sich gut Gehör verschaffen. Die Ruhe in der Halbzeitpause wusste der Gästeblock zu nutzen, der immer wieder ein „Leeeeeeeverkuuuusen... Leckt uns doch alle am Arsch!“ anstimmte. Allerdings musste im Nachhinein geklärt werden, was genau eigentlich gesungen wurde. Im Stadion zu verstehen war nur das „Leeeeeeeverkuuuusen…“ Eine Antwort in Form eines Spruchbandes gab es in der zweiten Halbzeit in der Nordkurve zu sehen: „Geht ans Handy anstatt zu pöbeln!“

LEV

Die einstige enge Fanfreundschaft zwischen Leverkusen und Stuttgart, diese wird nur noch von den älteren Fans gepflegt. Die jüngere Generation hat sich nichts mehr zu sagen. Dass die „Alten“ jedoch noch ganz dicke sind, durfte nach dem Spiel in der Kneipe am Stadtpark bewundert werden, wo sich die „Schwarzen Wölfe“ und andere ältere Kaliber einfanden. Nachdem am Stadion noch kurz ein Pläuschchen mit dem Fanbeauftragten Paffi gehalten werden konnte (bereits zu unseren Zeiten Anfang der 1990er Jahre war er mit der Fanarbeit beschäftigt), ging es zu Fuß mit dem Fotografen „Schädel“ zur besagten Kneipe. Und bums! Wen sahen wir auf den ersten Blick inmitten der Bier trinkenden Leverkusener und Stuttgarter? Ulf Kirsten! Ein echter Jungbrunnen! „Schwatt“ wie zu besten Zeiten. Gut gelaunt und entspannt stand er mit dem Kölsch in der Hand, unterhielt sich mit den Leuten und war keinesfalls genervt, wenn der eine oder andere ein Erinnerungsfoto mit ihm haben wollte.

Lev

Nach ein paar Kölsch hieß es dann Abschied nehmen. Wir kommen wieder - keine Frage. Noch ein kurzer Smalltalk. Ein Spiel in der Europa League hätte doch was! Klar doch, in der Europa League gibt es doch eh die spannenderen Gegner. Mal was feines Osteuropa - und zack, können wir uns Kopfkino-ratternd auf den Weg nach Leverkusen machen. Weiß du noch? Damals gegen Boby Brno? Und gegen GKS Katowice? Meine Güte, ist das alles lange her…

An dieser Stelle ein fettes Dankeschön für die Gastfreundschaft! :-)

Fotos: Marco Bertram, K. Hoeft, Wochenendpöbler

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Marco, schön mit der Knarre im Westen wilde Sau gespielt. :-o

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Stark!

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