VSG Altglienicke vs. BSG Chemie Leipzig: torlos im Keller

R 20 April 2018
 
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VSG Altglienicke vs. BSG Chemie Leipzig: torlos im Keller

Der Abstiegskampf in der Regionalliga ist spannend wie nie (Details hatten wir hier aufgearbeitet) und heute trafen im Berliner Jahnsportpark zwei heiße Anwärter auf den Weg nach unten aufeinander. Flutlichtspiel unter der Woche - dieses Mal keine wetterbedingte Verlegung sondern ursprünglich so geplant - dafür füllte sich der Leipziger Gästeblock kurz nach Anpfiff recht ordentlich. 811 Zuschauer wurden am Ende vermeldet, insgesamt gut 500 dürften den Leutzschern stadionweit die Daumen gedrückt haben.

BSG

Der aktive Kern legte auch sofort los und sollte nicht mehr aufhören munter getrommelte Lieder in kräftigem Moll von sich zu geben - „Komm schon, sei dabei, du musst Leutzscher sein...“ ging es los. „Vorwärts! Chemie!“ ging es weiter und vorwärts spielten auch die grün-weißen auf dem Rasen. Bereits in Minute 7 traf Alexander Bury den Pfosten, eine Minute später wurde der Altglienicker Keeper geprüft. Die BSG war insgesamt aktiver, die VSG-Offensive um Bounacar Sanogo und Chinedu Ede blieb blass.

Zeitweise wurde es zwar ruhiger aber die BSG setzte die gefährlicheren Akzente - so setze Bury nach feiner Einzelaktion auf der linken Seite das Leder in Minute 35 erneut an den Pfosten! Torlos ging es in die Pause und nach üblicher Live Performance des singenden Stadionsprechers Ronny Rothé bot sich dasselbe Bild.

 Chemie

Nur wenige Minuten waren gespielt - rumms - war wieder der Pfosten im Weg. „Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben“ beklagte BSG-Trainer Dietmar Demuth später die mangelnde Chancenverwertung - „wir haben den Gegner beherrscht, hatten viele Chancen, wollten die drei Punkte.“ In der Tat verteidigte Chemie sehr hoch und ließ Altglienicke kaum zur Entfaltung kommen. Sanogo musste abgemeldet raus aber auch danach konnte das Offensivpersonal der VSG wenig mit den ungenauen hohen Bällen anfangen.

Chemie 

Der BSG-Block legte in der Schlussphase noch ein paar Dezibel drauf und das übertrug sich auf den Rasen - jedoch zielten die Chemiker erneut mehrfach knapp vorbei (81./85.). Kurz vor Schluss wurde es hektischer, beide Teams suchten ihr Glück im Strafraum des jeweils anderen und waren dann wiederum offen für Konter. Ein Torschrei sollte an diesem Abend aber weder den weit noch den weniger weitgereisten Anhängern über die Lippen gleiten.

Chemie 

Abpfiff, das Licht ging sofort aus. Also das Flutlicht im Jahnsportpark. Was kostet das noch mal? Was sich für Dietmar Demuth wie eine Niederlage anfühlte könnte laut VSG-Trainer Miroslav Jagatic noch Gold wert sein: der Punkt. "Das Beste an diesem Abend" für die VSG der Jagatic ein „sehr schlechtes Spiel“ attestierte, gleichzeitig aber auch das „Feuerwerk“ lobte, das Chemie - auf dem Rasen wohl bemerkt - abfackelte.

Chemie 

Und während Dietmar Demuth noch mal vorsichtshalber die Tore nachmessen lassen wollte, blickt die VSG schon auf die nächsten Aufgaben: auswärts in Neugersdorf und dann unter der Woche gegen Hertha II, dieses Mal nicht im Exil Jahnsportpark sondern wegen Terminkonflikten im heimischen Bezirk. An diesem Nachholspieltag konnte sich insgesamt keine Mannschaft absetzen, es bleibt also spannend im Keller. 

Bilder und Text wurden produziert für turus.net von https://football-wildlife-media.com

Spielergebnis:
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Zuschauerzahl:
811

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