RWE - Bergisch Gladbach: Engelmann glänzt im Duell der Top-Torjäger mit Dreierpack

RWE - Bergisch Gladbach: Engelmann glänzt im Duell der Top-Torjäger mit Dreierpack

 
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KH 11 April 2021

Die gute Nachricht vorweg, nein nicht die starke News dass der Hauptsponsor von Rot-Weiss Essen die Harfid GmbH den Vertrag mit dem Traditionsklub bis 2025 zu besseren Konditionen verlängerte, sondern die positive Nachricht das das gestrige Schiedsrichtergespann bei der Partie von RWE gegen Bergisch Gladbach eine gute Regionalligaleistung ablieferte im Gegensatz zu den Unparteiischen von der Partie unter der Woche in Rödinghausen.

Dank natürlich auch aufgrund des eigenen spielerischen Unvermögens und der schlechten Chancenverwertung, aber auch vor allem wegen dem schlecht agierenden Schiedrichter Tobias Severins, konnte RWE nur einen Zähler aus Ostwestfalen mitnehmen: Erst sprach der Schiedsrichter der Heimmannschaft einen Freistoß (aus dem die Führung resultierte) zu der keiner war, dann erkannte er ein Handspiel im Strafraum nicht als solches und verweigerte den Essenern einen klaren Strafstoß. Dazu saß der gelbe Karton recht locker beim Unparteiischen. Dass jemand wie Tobias Severins nicht nur Regionalliga pfeift, sondern auch in der dritten Liga als Linienrichter unterwegs sein darf, ist aber aufgrund der gezeigten Leistung schon bemerkenswert. Scheinbar sind die Auswahlkriterien für den Einsatz von Unparteiischen beim Verband andere, als man normalerweise vermutet. Vielleicht war das auch nur ein Ausrutscher des Schiedsrichters, denn auch diesem sind schlechte Tage zugestanden genauso wie einer Mannschaft.



Am Ende ist es ein Klub wie Rot-Weiss Essen der Punkte verliert und dafür ist der Klub alleine Schuld und nicht irgendeine verschwurbelte Verschwörungstheorie. Die Chancen hat ja nicht der Schiedsrichter vergeben, sondern RWE vergeigt. Schade nur um den Punkteverlust, um an der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund dran zu bleiben. Ein Dreier in Rödinghausen hätte den Vorsprung auf sieben Punkte Vorsprung schmelzen lassen. So bleibt es beim Kopf an Kopf Rennen um neun Punkte und den jede Woche neu angesetzten Fernduellen. Während die Bubis vom BVB mit reichlich Profiunterstützung die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach mit 4:1 putzten, war es an Rot-Weiss Essen im Spiel gegen Bergisch Gladbach parallel gleich zu ziehen.



Und es entwickelte sich ein Tore-Schlagabtausch im Fernduell, den RWE am Ende mit einem Tor mehr gewann, dabei war auch gestern wieder mehr drin als „nur“ ein 4:0 und das obwohl der Abstiegskandidat aus Bergisch Gladbach versuchte gut mitzuspielen. Schon etwas sensationell, dass der Klub mit Serhat Koruk einen Top-Torjäger in den eigenen Reihen hat. Insgesamt 18 Mal netzte der Stürmer schon in dieser Saison genauso viel wie Steffen Tigges vom Spitzenreiter Borussia Dortmund. Nur einer war vor der gestrigen Begegnung noch besser: Simon Engelmann von Rot-Weiss Essen. Und dieser zeigte im direkten Duell wem die Torjägerkrone auch in dieser Saison wieder gehört. Mit gleich drei Toren (ein viertes blieb ihm durch einen verschossenen Elfmeter verwehrt) schraubte er seine Tormarke auf 26 hoch (Steffen Tigges auf 20) und das in einem Spiel das Rot-Weiss Essen hochüberlegen gewann.





Bergisch Gladbach versuchte zwar mit wenigen nicht gewinnbringenden Kontern und offenbarte dabei wieder die RWE-Schwäche im Mittelfeld und Abwehr, die den Klub vor allem in den Auswärtsspielen fatale Punktverluste kostete: Ballverluste und nachlässige Fehlpässe ohne engagiertes Nachsetzen. Des Öfteren mussten dann wieder die gut aufgelegten Davari und Heber die Führung retten. Da spielt Essen dann einfach zu unkonzentriert genauso wie bei der Chancenverwertung. Anstatt den Sieg um einige Tore zu erhöhen, wurde nach der Einwechselung der zweiten Reihe (Kefkir, Platzek, Lewerenz, Backszat) die Überlegenheit nicht genutzt und die Bälle einfach leichtsinnig und dilettantisch verstolpert. Daran muss gearbeitet werden. Aber Kritik auf hohem Niveau, denn zu Hause ist Essen eine Macht: In der Liga seit über einem Jahr ungeschlagen und in den letzten 3 Heimspielen drei Punkte und satte 13:0 Tore.



Immer weiter: Elf Tore und neun Punkte sind noch für RWE aufzuholen, weiter geht es am Mittwoch im Nachholspiel gegen den SV Lippstadt. Bei einem Sieg (der Pflicht ist) wären es noch sechs Punkte Rückstand und dann … na besser kein „und dann“, besser ist es von Spiel zu Spiel schauen. Genauso wie Aufstiegs- so ist auch im Abstiegskamf noch nichts entschieden. Alle Teams wie Bergisch Gladbach sind eng beieinander auch wenn noch nicht abschließend feststeht wieviele Klubs absteigen werden. Während andere Regionalligen abbrechen oder gar nicht angefangen haben zu spielen und ihren Auf- und Absteiger "würfeln", wird in der Regionalliga West Woche für Woche hart um jeden Punkt gefighted und das ist gut so.

> zu den Rot-Weiss Essen Fotos

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