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Dynamo Dresden 1991 bis 2002: Erinnerungen an LEV, Köln, Cottbus, HSV und Berlin

 
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MB 30 Dezember 2018
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Was waren das für Zeiten! Dynamo Dresden, Hansa Rostock und der VfB Leipzig waren Anfang der 1990er zu Gast im Rheinland - und alle drei Ost-Vertreter wurden sowohl in Leverkusen als auch in Köln begutachtet. Während (turus-)Freund Karsten und ich im Ulrich-Haberland-Stadion uns das Ganze vom heimischen Block C aus angeschaut hatten, stellten wir uns im Müngersdorfer Stadion jeweils mit rein in die langgezogene Gästekurve, um das gebotene Szenario (die Kölner Hools standen damals direkt über den Gästefans im 38er Block) hautnah miterleben zu dürfen. Das Witzige am Ganzen: Es gab den Tag X, an dem Karsten und ich zum allerersten Mal gemeinsam ein Fußballspiel besuchten (es sollten zig hundert weitere folgen) - und diese Partie hieß TSV Bayer 04 Leverkusen vs. 1. FC Dynamo Dresden. 

Es wurde zwar schon mehrfach geschildert, doch um es rund zu kriegen: Von (Ost-)Berlin aus ging es Anfang September 1991 ins Rheinland, um die Ausbildung zum Elektroniker beim Chemie-Giganten in Leverkusen fortzusetzen. Ich war jung, ich war juckig, ich war geil auf das große Abenteuer. Kaum drei Tage dort, ging es gleich zum Pokalspiel zwischen der Werkself und den Geißböcken. Ich vertat mich „ein wenig“ beim Kartenkauf und fand mich mit frisch gekauftem Bayer-Schal (erschien mir schlüssig) im Block A wieder. Ach du Scheiße! Hoch den Jackenkragen - und bloß nicht auffallen. Leverkusen gewann mit 2:0, im unüberdachten Block H ließen die Kölner Jungs richtig Dampf ab. Der Zaun wackelte bedenklich, dahinter stand eine Wurstbude schon bald in Flammen (sicherlich entzündete sich durch das Rütteln das Frittenfett). Nach dem Spiel tigerte ich zu Fuß durch die mir noch völlig fremde Stadt gen Ausbildungswohnheim und wurde am Ring von einer Kölner Autobesatzung an einer Tanke fast aufgemischt. Als Leichtathlet konnte ich glücklicherweise gut die Füße in die Hand nehmen - im Spurt ging es durch bis zum Wohnheim. 

Yeap, das war quasi die Basis des Ganzen: Von der eigenen Fußball-Liebe - und später demzufolge auch von diesem Magazin. Ich hatte dermaßen Feuer gefangen! Stress- und Glückshormone versetzten mich in einen ungeahnten Rausch. Jubel, Trubel, Heiterkeit - Gesang und Emotionen - und auch fetzige Bambule - hatten mich richtig heiß gemacht. Umso größer war meine Enttäuschung, als ich beim nächsten Liga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf von der Haupttribüne aus (der damalige Nachwuchsspieler Stephan Hanke hatte mir beim Platinen löten eine Freikarte zugesteckt) den eher trostlosen BL-Kick vor 11.000 Zuschauern betrachtete. Na juti, dachte ich, vom Block C aus dürfte sich beim nächsten Mal alles besser anfühlen. Und auswärts könnte das Ganze eh weitaus spannender werden (war es dann u.a. in Bochum und Gladbach auch wurde). 

Apropos, meine Erlebnisse vom Köln-Spiel machten bei den Ost-Berliner Atzen im Ausbildungswohnheim schnell die Runde. Es wurde rumgealbert, gequatscht, gesoffen - und schon bald durften einige Ossis die Koffer packen und in ein anderes Wohnheim nach Dormagen umziehen. Ich indes hatte Glück und durfte bleiben. Unter der Woche kam ich im Gemeinschaftsraum mit Karsten ins Gespräch - und fix war gebongt, dass das nächste Bayer-Heimspiel unser sei. Dynamo Dresden zu Gast - das klang wahrlich viel versprechend. In Gedanken malte ich mir aus, dass es vielleicht so erhitzt wie gegen die Geißböcke werden könnte.

Nun denn, Hansa Rostock und Dynamo Dresden mussten sich in der ersten gesamtdeutschen Saison erst einmal finden. Fantechnisch waren die Auftritte auswärts nicht mit den heutigen Verhältnissen vergleichbar. Was jedoch nicht heißen soll, dass es nicht unterhaltsam werden konnte. Über den Rostocker Auftritt in Kölle im Mai 1992 hatte ich ja bereits einiges geschrieben. Hansa und Dynamo - bis dato kannte ich diese Vereine nur vom Hörensagen und aus der Sportbild. Zudem kam ich als Kind / Jugendlicher vor dem Fall der Mauer leider nicht in den Genuss, DDR-Fußball live in einem Stadion zu sehen. Mein Vater interessierte sich null für das Fußballgeschehen in heimischen Ost-Gefilden (gelegentlich schaute er mal Bundesliga in der Sportschau), und für mich gab es klar und deutlich ein Veto, was mögliche Kumpel-Touren zur Alten Försterei oder den Jahn-Sportpark betraf. Ich eckte mit meiner großen Klappe in der Schule bereits genug an, auf den Rängen neben der Vopo zu stehen, könnte in ein Desaster münden.

Dresden! Damals musste ich immer an unsere Klassenfahrt nach Pirna im Frühjahr 1986 denken. Der D-Zug rollte Dresden Hauptbahnhof ein, und auf dem Bahnsteig war aus den knarzigen Lautsprechern ein „Dreeeschden Hauptbahnhof, alle Ein- und Ausdippeln“ (oder war es „naus hüppen“?) zu vernehmen. Wir haben uns weggeschmissen vor Lachen - am Ende wurde die Klassenfahrt im Sachsen-Land die genialste der gesamten Schulzeit. Fünf Jahre später. Der deutsche Raumteiler war gefallen, die DDR war Geschichte, Dresden hielt gemeinsam mit Rostock wacker das ostdeutsche Fähnchen in der gesamtdeutschen Erstligalandschaft hoch. Vor dem Auftritt in Leverkusen war Dynamo Dresden knapp oberhalb der gefährlichen Linie zu finden, Hansa stand sogar auf Platz sechs. Am 14. September 1991 hatten die Dresdner daheim im Rudolf-Harbig-Stadion die SG Wattenscheid 09 mit 3:0 geschlagen, die Treffer erzielten Scholz, Gütschow und Allievi. Allerdings mussten Zander und Melzig vom Platz und standen für das schwere Spiel am Rhein nicht zur Verfügung.

Platzverweise gab es auch in Leverkusen. Das Aufeinandertreffen zwischen Bayer 04 und Dynamo Dresden begann äußerst giftig. Vor 11.300 Zuschauern bekam Heiko Herrlich die rote Karte zu sehen, und auf Heimseite kamen die Fans in Wallung. Das Ost-West-Ding wurde ausgepackt, das „Scheiß DDR!“ war nicht nur einmal zu hören. Aufgrund der allgemeinen Hektik auf Rasen und Tribünen wurde auch Karsten auf Anhieb vom Fieber gepackt. Ausgerechnet der häufig belächelte Andreas Fischer machte schließlich das 1:0 für Leverkusen in der 37. Minute. Unmittelbar vor der Pause musste Dynamo-Spieler Steffen Büttner mit Gelb-Rot vom Platz. In der zweiten Halbzeit brachen die Gäste auseinander und die Werkself zeigte, dass sie zurecht oben mitspielte. Ioan Lupescu, Martin Kree (der mit dem Härtesten) und Marko Schröder (an ihn kann ich mich gar nicht mehr erinnern) erzielten die weiteren Treffer. Dresden musste viel Lehrgeld zahlen und sich mit 0:4 geschlagen geben. 

Am Ende der Saison konnte Dresden allerdings die Klasse halten. Ausschlaggebend für den Klassenerhalt war die gute Heimbilanz. Während auswärts nur zwei Siege eingefahren werden konnten, standen im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion immerhin 25:13 Punkte zu Buche. Am letzten Spieltag gab es vor ausverkauften Rängen ein torloses Remis gegen den 1. FC Köln zu sehen. Genau diesen einen Punkt benötigten die Geißböcke, um Kaiserslautern und Leverkusen hinter sich zu lassen und um sich für den UEFA-Pokal (beim Spiel gegen den Celtic FC waren wir dann vor Ort) zu qualifizieren. Apropos Köln, in der Folgesaison ließ ich es mir nicht nehmen, am 06. März 1993 beim Duell Köln vs. Dresden im Müngersdorfer Stadion vorbeizuschnuppern. Der Gästeblock war bereits eine Art Stammplatz. Nach den zuerst dort gesehenen Auftritten von Leverkusen und Rostock ließ ich noch einige Partien folgen. Höhepunkte waren sicherlich die Kölner Heimspiele gegen Mönchengladbach und Schalke 04, doch hatten die Partien gegen die Ost-Vertreter auch stets viel Würze drin.

19.000 Fußballfreunde fanden sich beim Heimspiel gegen Dresden auf den Rängen ein, schätzungsweise 500 von ihnen waren in der Gästekurve anzutreffen. Gut möglich, dass es auch ein paar mehr waren. Auf dem Oberrang musste die sportliche Kölner Garde inzwischen ein Stück weiter rücken, doch änderte sich nicht viel an der Gesamtsituation. Es wurde gepöbelt, gestikuliert und das Versprechen abgegeben, sich nach Abpfiff auf der berühmten Boxwiese oder halt gleich direkt vor dem Stadion zu sehen. Carsten Keuler und Ralf Sturm hatten den Effzeh mit 2:0 in Front gebracht, in der 74. Minute ließ Matthias Maucksch die Gästefans vor Freude titschen. Da ging noch was! „ Dynamo! Dynamo!“, hallte es immer wieder durch das weite Rund. „Scheiß DDR! Baut die Mauer auf!“, ertönte es vom Oberrang. Dresden drängte zum Ausgleich, doch vier Minuten vor Schluss sorgte Henri Fuchs nach Vorarbeit von Rico Steinmann mit seinem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung. Kölle jubelte, Dresden packte enttäuscht die Fahnen ein. Was zu jenem Zeitpunkt niemand ahnen konnte, die kommenden zwei Auftritte in Köln-Müngersdorf konnte Dynamo Dresden mit 1:0 und 2:1 gewinnen.  

Mein erstes Heimspiel von Dynamo Dresden sah ich, nachdem ich im Sommer 1994 vom Rheinland zurück nach Berlin gekehrt war. Nachdem drei Jahre lang vor allem im tiefen Westen fußballtechnisch fett geschmaust wurde, stürzte ich mich ab dem Herbst 1994 in der Region Nordost ins Getümmel. In Leipzig-Leutzsch holte ich mir bei den Chemikern ein fettes blaues Auge ab, in Berlin und Umgebung graste ich so ziemlich alles ab, was der Fußball zu bieten hat. Da ich die kommenden drei Jahre mein Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg machte und einen kleinen Batzen Kohle aus dem Rheinland mitgebracht hatte, nutzte ich die verfügbare Zeit und kaufte mir mehrere Male Monatskarten bei der Deutsch Bahn (Junior Tramper Ticket) für 350 Mark und düste kreuz und quer durch die Lande. Am 15. Oktober 1994 fuhr ich mit dem Eurocity nach Dresden, um mir das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern anzusehen. 20.750 Zuschauer hatten sich auf den Rängen eingefunden, und der K-Block war gut gefüllt. Sehenswert war die Jubelorgie, nachdem Johnny Ekström den Treffer des Tages erzielt hatte. Dresden fuhr einen schnellen Konter über die linke Seite, der Ball wurde optimal in den Lauf von Ekström gespielt, dieser umkurvte den herauseilenden FCK-Keeper Andreas Reinke und schob schließlich ins verwaiste Gehäuse ein. 

In der Folge gab es wütende Angriffe der Jungs vom Betzenberg, immer wieder versuchte sich Wagner, doch der russische Torwart Stanislav Chechesov hielt an jenem Nachmittag seinen Kasten sauber. Der im Innenraum stehende Präsident Otto war zufrieden, der Trainer Siegfried Held war zufrieden, tausende die schwarz-gelben Schals hebenden Dynamo-Fans waren ebenso zufrieden. Es konnte ja niemand ahnen, dass es der vorletzte Sieg jener Saison sein würde. Es folgte nur noch der 2:1-Erfolg am 34. Spieltag vor 10.500 Zuschauern, doch zu jenem Zeitpunkt war Dynamo Dresden quasi schon sportlich abgestiegen. 

Noch vor dem Heimspiel gegen Kaiserslautern hatte das Auswärtsspiel in Hamburg gelockt. Während meiner drei Jahre in NRW fuhren wir zwar zweimal mit dem Fanbus mit Bayer 04 auswärts nach Bremen, doch Hamburg passte irgendwie nie in den Zeitplan. Da erschien das Duell HSV vs. 1. FC Dynamo Dresden perfekt, um ein erstes Mal im alten Volksparkstadion vorbeizuschauen. Fix die Sachen geschnappt, am Bahnhof noch schnell den „Kicker“ (Pflichtlektüre) und den „Spiegel“ (konnte man damals noch ohne weiteres lesen) gekauft, und dann hinein in den nächsten Intercity gen Norden. Die Lüftung pustete kalte Luft in den Großraumwaggon, der mit seiner in Braun und Orange gehaltenen Einrichtung ein wenig an die Ära der 70er erinnerte, und ich zog den Kragen hoch und studierte die Zeitschriften. Der schwere Anschlag in Buenos Aires am 18. Juli 1994 wurde weiterhin aufgearbeitet, auf dem Balkan tobte noch der Krieg. Wir schrieben den 20. September 1994 - nur vier Tage später kam es zum schweren „Estonia“-Unglück auf der Ostsee, bei dem mehr als 850 Menschen starben.

Nach schwerer Kost im Nachrichtenmagazin studierte ich die Tabellen der einzelnen Regional- und Oberligen. Zur Saison 1994/95 wurden die Regionalligen eingeführt, und plötzlich ergaben sich wieder völlig neue Möglichkeiten. Das Auswärtsspiel des FC Berlin (BFC Dynamo) beim FC Sachsen Leipzig hatte ich schon mal fett im Kalender markiert. Bedauerlicherweise war der 1. FC Magdeburg nicht dabei, dieser musste vorerst weiterhin mit der NOFV-Oberliga vorlieb nehmen. Hätte mir in jenem Moment prophezeit, dass in der Saison darauf auch Dynamo Dresden in der Regionalliga Nordost auflaufen würde, hätte ich ihn für bekloppt erklärt.

Angekommen am Hamburger Volksparkstadion kaufte ich mir eine ermäßigte Karte für die Gästekurve für schlappe fünf Mark. Nach zwei Spielen im Müngersdorfer Stadion war es nun das dritte Mal, dass ich im dynamischen Block vorbeigeschaut hatte. Die Uhren tickten damals auch völlig anders. War man neutral gekleidet, interessierte es meist quasi keine Sau, wer sich mit in die meist sehr geräumigen Gästekurven stellte. Der Gästebereich war gut gefüllt, und von diesem Spiel hatte ich drei Bilder auf dem Farbnegativfilm festgehalten. Ja, wie oft sagte man sich später, ach Mensch hättest du hier und dort mal fleißiger geknipst. Letztendlich ist man über jede halbwegs gescheite Aufnahme aus jener Zeit froh.

Vor 23.266 Zuschauern im Volksparkstadion gab es im ersten Spielabschnitt keine Tore zu sehen. Eine gar nicht mal so schlechte Möglichkeit hatte Andreas Fischer, den wir Anfang der 90er Jahre bei seiner Zeit in Leverkusen immer belächelt hatten. Sein Schuss landete auf dem oberen Netz. Auf der Gegenseite hatte nach einem Doppelpass „Lumpi“ Spörl eine fette Chance, doch Cherchesov konnte zur Ecke klären. Fakten geschaffen wurden schließlich in der zweiten Halbzeit. 52. Minute: Was für ein Gewusel vor dem Dynamo-Gehäuse. Ein Hin und Her, dann kam Albertz an den Ball und vollstreckte zum 1:0 für den HSV. Die Jungs mit der „TV Spielfilm“ auf der Brust hatten gegen die Jungs mit „TV neu“ auf dem Trikot die Nase vorn. 

Dynamo Dresden hatte jedoch sogleich eine passende Antwort parat. Nur zwei Minuten später war es Marco Dittgen, der nach einer Hereingabe von Henrik Risom (diesen Namen habe ich allerdings völlig vergessen) gegen die Laufrichtung von Golz gekonnt zum 1:1 einköpfte. Jubel, Trubel, Heiterkeit in der Gästekurve. Ich war zufrieden, die Sause in die Hansestadt Hamburg hatte sich gelohnt. Jetzt noch der Siegtreffer für Dynamo und alles wäre prima. Ist doch klar, dass man als Ossi dem einzigen Ost-Vertreter in der Bundesliga die Däumchen drückte. Das Ganze nahm jedoch ein anderes Ende. Fußball ist kein Wunschkonzert. Statt einer schwarz-gelben Jubelorgie in der 87. Minute gab es in genau jener Minute jubelnde HSV-Fans. Der Ball wurde von Hubchev weit nach vorn reingebracht, ein Dynamo-Spieler legte ungewollt vor, Karsten „Air“ Bäron schob den Ball unten links rein. 2:1, das Volksparkstadion stand Kopf, bei den Gästefans herrschte Ernüchterung. Rang 15, 3:9 Punkte. Nach dem besagten 1:0-Sieg gegen den FCK waren es dann immerhin 8:10 Punkte, die Saison endete mit einer katastrophalen Ausbeute von 16:52 Punkten.

Historisches gab es in der Spielzeit 1995/96. Die Drei-Punkte-Regel wurde eingeführt, und Dynamo Dresden war nur noch drittklassig. Gleich am dritten Spieltag musste Dresden beim FC Energie Cottbus antreten, und es war zu erwarten, dass eine schwarz-gelbe Völkerwanderung einsetzen würde. Rein in den weißen Golf und mit Jan aus Frankfurt/Oder in die Lausitz gedüst. Er legte sogleich die Kassette mit dem Brandenburglied ein, um mich zu nerven, und da wir seit vier Jahren mit Inbrunst das „Scheiß-Buletten-gegen-kack-Brandenburger-Spiel“ führten, plante ich einfach mal für ihn eine Cottbuser Niederlage ein. Bei bestem Wetter staunten wir nicht schlecht, als wir uns für sieben Mark ein Ticket kauften, uns auf der Gegengerade einfanden und einen ersten neugierigen Blick auf die Gästekurve warfen. Alter Schalter! Was für ein Gästemob! Von den insgesamt 6.214 Zuschauern im Stadion der Freundschaft drückten locker rund 3.500 Dynamo-Fans ihrer Mannschaft die Daumen. 

Jan und ich drehten eine Runde, stellten uns schließlich an den aufgestellten Bauzaun und fertigten ein paar Bilder von der Gästekurve an. Weiß behelmte Polizisten warfen argwöhnische Blicke rüber, doch Stress gab es an diesem sonnigen Nachmittag keinen. Auf Heimseite gab es schlichtweg zu wenig Fanpotential. Erst mit dem späteren Aufstieg in die 2. Bundesliga kam auch in Cottbus richtig was in Schwung. Leider war es an jenem Sommertag wie so häufig. Es war angerichtet, man sehnt sich ein orgiastisches Abgehen der fett gefüllten Gästekurve herbei, doch es wollen einfach keine Tore fallen. Ich fühlte mich an das im Jahr zuvor gesehene Spiel Hibernian Edinburgh vs. Celtic FC erinnert, als zig tausende Celtic-Fans die alten Ränge des Stadions an der Easter Road fluteten, es aber im ganzen Spiel auf beiden Seiten nur eine halbe (!) Torchance zu sehen gab. Blind den Ball vorne rein, problemlos schlugen die Abwehrreihen das Leder wieder weg. Ein Grauen. Hoffen und Beten. Verdammter Mist, ich will die Meute abgehen sehen! Stattdessen kehrte Ruhe auf den Rängen ein. 

Zwar war es beim RL-Duell FC Energie Cottbus vs. 1. FC Dynamo Dresden nicht ganz so schlimm, doch das Gefühl war ähnlich. Ein wenig unbefriedigt kehrten wir zum weißen Golf zurück. Hätte es wenigstens ein bisschen Bambule gegeben! Da waren Jan und ich uns durchaus einig. Ein bisschen den Bauzaun umtreten und ein paar hübsche Rauchtöpfe zünden. Nun denn, was zumindest das Sportliche betrifft, wurde vier Wochen später beim Auftritt von Dynamo Dresden beim FC Berlin (BFC Dynamo) weitaus mehr geboten. Am 09. September 1995 kam es nach über vier Jahren zum ersten Wiedersehen der einstigen DDR-Oberliga-Kontrahenten. 

Voller Vorfreude stieg ich an der Tram-Haltestelle Sandinostraße aus und schlenderte gemütlich zum Eingang des Sportforums. Auf der Fläche vor dem Wellblechpalast, in dem damals der EHC Eisbären den Puck über die Spielfläche sausen ließ, standen ein paar Mannschaftswagen der Berliner Einsatzkräfte. Ich achtete zuerst nicht weiter drauf. Warum auch? Dann schaute ich doch einmal zur Seite und erkannte zwei Polizisten, die mir am Tag zuvor auf einer Demo gegenüberstanden. Scheiße noch mal, wie klein kann diese Millionenstadt sein?! Auch sie hatten mich sofort wiedererkannt. Aufgrund meiner damals hellblond gefärbten Haare war das auch nicht weiter schwer. Die Ansage erfolgte prompt: „Na, dass man dich hier wieder sieht, ist ja kein Wunder. Einer von diesen hier. Das hätten wir uns gleich denken können!“

Nicht mehr, nicht weniger. Keine Drohung. Allerdings genügte diese Aussage. Denn mir wurde erstmals richtig bewusst, dass man keineswegs anonym auf Achse sei. Auch nicht in dieser weitläufigen Stadt. Fußball, Eishockey, Demonstrationen. Immer wieder könnte ich auf die gleichen Beamten stoßen. Zumal diese berlinweit eingesetzt werden können – und zwar immer dort, wo es mal brennt. Mir machte das nicht wirklich Angst, doch ein mulmiges Gefühl erzeugte das plötzliche Wiedersehen am Sportforum in jedem Fall. Vielleicht war das auch mit der Grund, weshalb ich mich nicht wie zuvor bei den Heimspielen des FC Berlin gegen Altmark Stendal und  Erzgebirge Aue etwas abseits stellte, sondern mir ein Plätzchen mitten im Pulk in der Kurve – später auch Nordwall genannt – suchte und dort das erste Mal mit den BFCern gemeinsam das Spiel verfolgte.

2.002 zahlende Zuschauer hatten sich im Sportforum eingefunden, von ihnen drückten wie erwartet rund 500 dem 1. FC Dynamo Dresden die Daumen. Und was für einen Beginn gab es zu sehen! Bereits in der vierten Spielminute machte Heiko Brestrich, der ja bereits beim Derby im Köpenicker Forst der Antreiber war, das 1:0 für den FC Berlin. Der gut gefüllte BFC-Block tobte vor Freude. Neben mir stand ein BFCer mit schnittiger Frisur, seine weinrote Bomberjacke hatte er in seine Jeans gesteckt. Was für ein sportlicher Haufen! Bomberjacken, auf Anschlag hochgezogene Jeans und Kurzhaarfrisuren – soweit das Auge reichte. Einen Support wie bei Bundesligavereinen gab es hier nicht. Im Sportforum wurde punktuell das Team unterstützt. Phasenweise war es mucksmäuschenstill, doch wenn das „Dynamo! Dynamo!“ oder das allseits bekannte „Ein Schuss, ein Tor, ein Dynamo!“ angestimmt wurde, ließ sich das Ganze gut angehen. Zumal auch die schwarz-gelbe Gästekurve nicht von schlechten Eltern war.

Es wurde ein bemerkenswerter Nachmittag. Nur zwei Minuten nach dem frühen Führungstreffer von Brestrich machte Thomas Hoßmang den Ausgleich klar. Dresden bekam - angetrieben von den 500 mitgereisten Fans - Oberwasser und bestimmte zunehmend das Spiel. Nach einer halben Stunde schoss Dariusz Pasieka das 2:1 für Dresden, unmittelbar vor der Pause legte Michael Hecht zum 3:1 nach. In der Heimkurve kehrte Stille ein. Vorerst. Nachdem in der 59. Minute Igor Lazic das 4:1 für die Gäste erzielte, dachte wohl jeder im weiten Rund, dass für die Hausherren nichts mehr holen sei. Denkste! Innerhalb von vier Minuten lochte Niels Mackel in der Schlussphase zweimal ein. Sieben Minuten vor Abpfiff stand es plötzlich nur noch 3:4. Da ging noch was! Der weinrote Heimmob ging nun ab. Die Berliner drückten und hatten Chancen zum Ausgleich. Manch einer riss sich bei vergebenen Chancen die nicht vorhandenen Haare aus. Es war jedoch nichts zu machen, der Ausgleich wollte nicht fallen. Während die Gästefans den Auswärtssieg feierten, gab es auf dem Nordwall noch eine angestimmte Uffta. Im Anschluss strömten die BFCer gen Ausgang. Man hatte Bock und wollte den Sachsen draußen noch Hallo sagen. 

Daraus wurde jedoch nichts. Die Polizei war gut vorbereitet und hatte etliche grün-weiße Wannen auf dem Gelände des Sportforums postiert und eine Kette gebildet, die nicht ohne weiteres zu durchbrechen war. Innerlich hoffte ich, dass ein Durchbruch erfolgen würde. Nach der Demo am Tag zuvor stand ich noch gewaltig unter Strom. Ich stand auf dem Hang und schaute mir das Szenario von oben an. Die BFC-Hools blieben jedoch entspannt. Eine Auseinandersetzung in der heimischen Stube wollte niemand, und so wartete der Mob, bis die Beamten endlich den Weg freigaben. Die Dresdner waren zu jenem Zeitpunkt bereits längst am S-Bahnhof Landsberger Allee. 

Es sollte für mich das letzte gesehene Spiel von Dynamo Dresden für geraume Zeit gewesen sein. Der Grund: Da in der Folgezeit intensiv an zwei Segelbooten, mit denen es nach Australien gehen sollte, gebastelt wurde, nahm die Anzahl der gesehenen Fußballspiele zum Ende des Jahrtausends hin deutlich ab. Nach Sturmfahrt, Schiffbruch und vorzeitiger Rückkehr nahm der Fußball ab 2001 wieder zunehmend einen festen Platz in meinem Leben ein. Zwei Partien läuteten zu Beginn des Jahrtausends für mich eine neue Ära ein. Sie waren quasi ein Weckruf - jawoll, der Fußball hatte mich wieder! Eine dieser Partien war das Aufstiegsspiel von Dynamo Dresden bei Hertha BSC II im Jahn-Sportpark. 

Wir schrieben den 09. Juni 2002. Nach dem 1:0-Sieg beim Hinspiel der Aufstiegsrunde genügte Dresden ein Remis, um die Wiederkehr in die Regionalliga zu feiern. Ich schleppte an jenem Tag meine damalige kroatische Freundin mit in den Prenzelberg. Es konnte ja niemand ahnen, dass es wieder einmal dermaßen dilettantisch am Einlass zugehen würde. Die Beschreibung „katastrophale Zustände“ trifft es exakt, denn es hätte nicht viel gefehlt zu einem großen Desaster.

Nachdem zuvor am Ende der Oberliga-Saison 6.000 Dynamo-Fans in Eisenhüttenstadt waren, sollte den Verantwortlichen in Berlin eigentlich klargewesen sein, was zu erwarten war. Anstatt jedoch reibungslos am Einlass abzufertigen, wurde lieber im Tröpfchen-System Zugang gewährt. Es staute sich an den Absperrgittern und schon bald gab es kein Vor und kein Zurück mehr. Hunderte Fans wurden ungeduldig und schoben von hinten nach. Die Ordner bekamen langsam Bammel und fertigten noch zögerlicher ab. Was für eine Scheiße! Meine Freundin bekam es mit der Angst zu tun und mir blieb nichts anderes übrig, als die Initiative zu ergreifen. Ich nahm sie noch fester an die Hand und bahnte mit aller Kraft den Weg nach vorn. Ich erklärte den um uns herum befindlichen Dynamo-Fans die Situation und zu meiner Überraschung wurde uns sogar geholfen. Dresdner hoben sie schließlich hoch und halfen ihr über die Absperrungen hinweg. Als Ordner einschreiten wollten, gab es eine angemessene Ansage.

Der Stress am Einlass hatte sich allerdings - auch aus Sicht meiner Freundin - gelohnt. Die Kulisse war schlichtweg imposant! Die 10.000 angereisten Dynamo-Fans füllten eine Kurve und im Laufe der ersten Halbzeit schließlich fast die komplette Gegengerade. Auf Heimseite waren etliche aktive Herthaner vor Ort. Außerdem konnten in den gegenüberliegenden Kurve einige Anhänger des BFC Dynamo ausgemacht werden, die vor Spielbeginn trotz der großen schwarz-gelben Übermacht (allerdings waren zu jenem Zeitpunkt noch nicht alle Dresdner im Stadion) einen Angriff in Richtung Gegengerade starteten, dann jedoch von herbeieilenden Ordnern und Polizisten gestoppt wurden. 

Das brachiale „Dynamo! Dynamo!“ der Gästefans ging in Mark und Bein. Ständig war Bewegung auf den Rängen. An irgendeiner Ecke qualmte es immer mal oder es brannte ein Bengalo zwischen den bunten Sitzen. Überall hingen Dresdener an den Zäunen. Erste Boxereien mit in den Block anrückenden Polizisten waren später in der Halbzeitpause in der eigentlichen Dresden-Kurve auf Höhe der Zaunfahne der „Bierfreunde Goppeln“ zu vermelden. Ordner rissen vom Innenraum aus den Stoff ab, um freie Sicht zu bekommen. Ein paar herausgetretene Sitzschalen lagen auf der Tartanbahn verstreut. 

Mein lieber Scholli! Es fehlten nur noch die Tore. An jenem Nachmittag ganz klar die Treffer der aus Sachsen angereisten Gäste. 0:0 zur Pause. Ich schickte Karsten eine SMS und hielt ihn auf dem Laufenden, was ringsherum so alles passierte. Er saß 550 Kilometer entfernt in seiner Wohnung im Ruhrgebiet und warf hin und wieder einen Blick auf den Fernseher, in dem die Live-Übertragung lief. Gut, dass bereits damals der MDR deutschlandweit zu empfangen war. 70. Minute. Immer noch keine Tore. 80. Minute. Es stand immer noch 0:0. Hertha BSC II läutete die Schlussoffensive ein, für die Gäste aus Dresden ergaben sich somit einige gute Konterchancen. Ins Netz wollte der Ball jedoch nicht. Nicht hüben, nicht drüben. Selbst die Großchance in der 84. Minute mochte Maik Wagefeld – er stand allein vor Hertha-Keeper Tomasz Kuszczak – nicht verwerten. 

Zwei Minuten später rückten behelmte Polizeibeamte vor der Gegengerade an und postierten sich auf der Tartanbahn. Auf dem Rasen fuhren die Berliner noch einen Angriff, der jedoch von Dresden noch vor dem eigenen Sechszehner gestoppt wurde. Frustriert holzte daraufhin auf Höhe der Mittellinie Sven Kretschmer einem Dresdner in die Beine. Schiedsrichter Stefan Weber zögerte nicht lange und zeigte die zweite gelbe Karte. Wüste Diskussion am Mittelkreis. Leichte Rempeleien. Theatralisches Hinfallen von Kretschmer. Es half nichts. Mit Gelb-Rot musste er vom Platz und das Spiel ging weiter. 

Die Uhr zeigte 89 Minuten an. Die Herthaner waren nochmals am Drücker. Über Lautsprecher wurde mehrmals durchgesagt, dass nach Abpfiff die sächsischen Fußballfreunde auf den Rängen bleiben mögen. Der Rasen sei nur für die Siegerehrung gedacht. Dass man sich diese Durchsage hätte sparen können, lag auf der Hand. Überall saßen die Dresden-Fans im weiten Rund auf den Zäunen. Wie hätte man 10.000 feierwütige Sportskameraden davon abholten sollen, nach Abpfiff den Platz zu stürmen? Zumal es in der Kurve hinter dem Tor phasenweise recht ungemütlich zuging. Immer wieder kam es zu kleineren Auseinandersetzungen mit den Ordnern, immer wieder wurde bedenklich an den Zaunfeldern gerissen oder gegen die gelben Fluchttore getreten.

Die Nachspielzeit brach an. Die Uhr tickte für die Sachsen. 94. Minute. Das Spiel lief noch immer. Und nochmals bekam Hertha BSC II einen Freistoß in der eigenen Hälfte und hatte somit die Möglichkeit einen Angriff zu fahren. Dresdens Abwehr war jedoch auf der Hut und als die Uhr 93:39 Minuten anzeigte, griff der Schiedsrichter zur Pfeife und ließ den aus Dresdener Sicht erlösenden Pfiff ertönen. Während einige Dynamo-Spieler jubelnd auf die Knie fielen, sprangen bereits die ersten sportlichen Jungs auf die Tartanbahn. Schnell füllte sich der Rasen des Jahn-Sportparks, Leuchtkugeln wurden von der Gegengerade aus abgeschossen. Zwei wurden sogar gezielt in den Block der Herthaner und BFCer abgefeuert. Ruhe bewahrte indes der angenehme MDR-Kommentator. Man könne die Bilder einfach mal genießen, ließ er verlauten. Und dann müsse man schauen, ob in dem Trubel dort unten O-Töne eingefangen werden können.

Begeistert zeigte sich auch Dynamo-Keeper Ignjac Kresic. Beim TV-Interview erklärte er, dass das alles der Wahnsinn sei und dass nun fünf Tage lang getrunken werde. Und zwar überall und bis zum Umfallen. Fünf Tage lang besoffen sein, er mache das einfach, schließlich habe er sich das verdient, so Kresic. Mit allen feiern wollte auch Sebastian Hähnge, der jedem erlauben würde, ihn an jenem Tag zu umarmen. Das konnte sich doch sehen und hören lassen. So müssen Aufstiege gefeiert werden! Interviews, die vom Herzen kommen. Ehrliche Ansagen von sympathischen Spielern. 

Auf dem Rasen suchten vor der Gegengerade indes einige Sachsen den Kontakt mit den Polizisten. Gegenstände flogen. Im Getümmel erfolgte ein Katz-und-Maus-Spiel, das in den meisten Fällen die flinkeren Dresdner für sich entscheiden konnten. Während aus den Lautsprechern ein „It’s coming home, it’s coming home, football’s coming home ...“ ertönte, öffneten sich auf der Gegengerade weitere Fluchttore. Nachschub an durchaus motivierten Fans flutete in Richtung Rasen. Die eine oder andere Rempelei mit den Berliner Polizeibeamten war die Folge. 

Kurze Zeit später telefonierte ich mit Karsten. Lebhaft wurde das live im Stadion und vor der Mattscheibe Gesehene ausgewertet. Und ja, weeßte wat?! Wir müssen wieder öfters gemeinsam zum Fußball! Gebongt, mein Freund!

So, nun aber Schluss für heute! Einen Rückblick von 2002 bis zur Gegenwart gibt es in Kürze zu lesen!

Fotos: Marco Bertram, Veit Pätzug, K. Hoeft

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