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Fußball in der Bruchbude: Essener Stadionneubau zu Grabe getragen

Die Bezirksregierung Düsseldorf machte es den Stadtoberen überdeutlich: Ein Stadionneubau kann und soll die Stadt Essen sich nicht leisten. 30 Millionen Euro waren dafür kalkuliert und der Bau hatte auch schon begonnen. Aber aufgrund leerer Kassen ist ein neues Georg Melches Stadion für den Viertligisten nicht wirklich machbar. Das Ende eines Traums für den die Essener Fans sogar am vergangenen Samstag in einer Demo aufmerksam machten.

Die Bezirksregierung Düsseldorf machte es den Stadtoberen überdeutlich: Ein Stadionneubau kann und soll die Stadt Essen sich nicht leisten. 30 Millionen Euro waren dafür kalkuliert und der Bau hatte auch schon begonnen. Aber aufgrund leerer Kassen ist ein neues Georg Melches Stadion für den Viertligisten nicht wirklich machbar. Das Ende eines Traums für den die Essener Fans sogar am vergangenen Samstag in einer Demo aufmerksam machten.

Die Essener Fans, die zu jedem Heimspiel für Regionalliga-Verhältnisse zahlreich, an die Hafenstraße pilgern, hatten schon eine große Fußballzeit vor den Augen, wie in der 1950er Jahren mit Helmut Rahn. Aber wie so oft in den letzten Jahren wird es
Nun anders kommen als geplant und das trotz aller Wahlversprechen aus der Politik. Dabei sollten noch vor wenigen Monaten „blühende Stadion-Landschaften“ mit ca. 20.000 Plätzen an der altehrwürdigen Hafenstraße entstehen.Vor der Kommunalwahl in NRW war die CDU-regierte Stadt Essen der beste Freund und Sponsor des Vereins. Sie hielt sich sogar einen („Was erlauben) Thomas Strunz, der mit einem Fünf-Jahresplan als sportlicher Leiter die Essener wieder in die zweite Liga führen wollte. Er scheiterte und musste gehen und kassierte inzwischen noch mal im Nachgang ab.

Es kam die Kommunalwahl und die Ablösung der Stadtregierung. Dazu gab es einen blauen Brief von der Bezirksregierung, als Resultat für den Essener Schuldenberg von drei Milliarden Euro. Nun war beim besten Willen ein Stadionneubau den Bürger nicht mehr zu verkaufen. Peinlich, peinlich ist diese politische Posse, denn mit dem Bau wurde schon angefangen: Die halbe Nord-Tribüne ist bereits abgerissen und machen das Stadion mit dem Baustopp zu einer Ruine.

Die Rot-Weiss-Essen-Fans hielten symbolträchtig dagegen und ließen die Essener Bürger wissen was sie fühlen und denken: Zur Eröffnung des neuen Folkwang Museums Ende Januar spannten die Essener Ultras über die vierspurige Bismarckstraße (B224) ein 30 Meter langes Banner mit der Aufschrift „Stadionneubau Jetzt“ und auch am Ruhrschnellweg (A40) hing vor wenigen Wochen noch ein Banner der „Faninitiative Essen“. Es hat aber alles nichts geholfen. Essen muss den Stadionneubau begraben. Bleibt zu hoffen, dass nicht auch noch der Kultklub zu Grabe getragen werden muss.

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