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Fit bleiben zu Hause: Crosstrainer und Ergometer kurz erklärt

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Fit bleiben zu Hause: Crosstrainer und Ergometer kurz erklärt

Ich erinnere mich noch gut an zwei Besuchen bei Freunden: Beim ersten Besuch kurz nach Weihnachten wurde völlig motiviert der neue Hometrainer präsentiert mit dem die Guten ihre Fitness in den Griff kriegen wollten. Beim zweiten Besuch hatte das vorher viel gelobte Fitnessgerät (Fahrradergometer oder auch Heimtrainer, Trimm-Dich-Rad oder Indoor-Cycle, Spinning, Speedbike genannt) längst eine andere Funktion, nämlich als Kleiderständer. Die Lust sich auf das Indoor-Bike zu schwingen hat schnell nachgelassen, nicht (nur) wegen der fehlenden Motivation zur Fitness, sondern vor allem wegen der gekauften Technik. Denn Hometrainer ist nicht gleich Hometrainer.

Eine Beratung welche Art von Hometrainer für den eigenen Anspruch oder die zu trainierenden Körper- und Muskelpartien hatte vorher nicht stattgefunden. Dabei ist diese Beratung essentiell, um auch auf die richtige technische Unterstützung zu setzen. Der Markt an Heimtrainern ist riesig nicht nur für die professionelle Anwendung / bzw. Verwendung beispielsweise in Fitnessstudios, sondern auch für den erschwinglichen Privatgebrauch. Im Internet tummeln sich zahlreiche Ratgeber mit Tipps und Kaufempfehlungen zu Ergometer oder Crosstrainer (auch unter den Namen Ellipsentrainer bekannt).

Beide Cardio Trainingsgeräte eint, dass sie das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen, die Ausdauer stärken und dabei (meistens) die Gelenke schonen. Während der Nutzer beim Ergometer sitzenderweise wie auf einem Fahrrad vor allem die Oberschenkel trainiert, sind es bei einem Crosstrainer  mehrere Muskelgruppen und Körperbereiche wie beispielsweise die Wadenmuskulatur, die Oberschenkelvorderseite und Oberschenkelrückseite, das Gesäß,  die Schienbeinmuskulatur und das Knie. Crosstrainer werden beispielsweise in der Reha eingesetzt und fördern auch bei Hochleistungssportlern ein effektives, gelenkschonendes Ausdauertraining. Neben des Trainings diverser Muskelgruppen können die Geräte auch den Fettstoffwechsel fördern.

Nutzer eines Crosstrainer absolvieren die Übungen im stehen bzw. laufen. Trainieren kann man mit beiden Geräten gut, aber um alle Muskelpartien zu trainieren, empfehlen Fitness Experten die Wahl eines Crosstrainers, da hier auch im Gegensatz zu einem Ergometer mehr Kalorien (wenn auch wenige im zweistelligen Prozent Bereich) verbrannt werden. Crosstrainer besitzen ein so genanntes Schwungrad , welches durch waagerechte Pedalen mit den senkrecht stehenden Armstangen verbunden ist. Es entsteht so ein Bewegungsmix wie beim Radfahren im stehen mit langen Lenkern oder schnellen Gehen mit starken Armbewegungen, wie beim Nordic Walking, mit dem großen gesundheitlichen Unterschied, das dass gelenkbelastende Auftreten und eventuelle Kniebeschwerden entfallen. Trotzdem gilt: Wer lange nicht trainiert hat und das Training auf einem Crosstrainer zu anstrengend ist und dazu noch Probleme mit den Knie- oder Hüftgelenken hat, sollte nach Expertenmeinung dann doch ersteinmal zu einem Fahrradtrainer (Ergometer) greifen.

Der Vorteil bei der Wahl eines Ergometers liegt im Stauraum und im Preis. Günstige Geräte gibt es schon ab 200 Euro, die dann gleichzeitig wenig Platz wegnehmen und nicht als Kleiderständer fungieren müssen. Folgt man aber der Beliebtheit, ist der Crosstrainer die erste Wahl: Die Crosstrainer sind mit über 70 Prozent Marktanteil zwischenzeitlich zum beliebtesten Fitnessgerät avanciert. Gute Geräte beginnen preislich ab 500 Euro. Wer nicht soviel investieren will, da er nicht weiß ob es was für ihn ist, kann ja auch im nahe liegenden Fitnessstudio einmal einen Schnuppermonat machen und alle Geräte für sich dort testen. Entweder bleibt er dann im Studio oder gönnt sich ein Crosstrainer oder Ergometer für zu Hause.

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