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Farbenspiel: Actionsport Paintball kurz vorgestellt

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Paintball


Ich war zwar nur stiller Beobachter, bzw. der zuständige Fotograf für die Actionbilder, aber ich kann nicht verhehlen das auch ich gerne selber beim „Capture the flag“ Gotcha-Match mit meinen Freunden in einem umfunktionierten ehemaligen Steinbruch mitgemischt hätte. Ausgerüstet mit Helm, nicht so wichtigen Anziehsachen (wegen der Farbmarkierungen) und Körperschutz duellierten sie sich bis das Siegerteam feststand. Faszinierend. Auch schon Mitte der 1990er Jahre in Deutschland, als „Gotcha“ (von „I got you!“ - „Ich hab dich!“ ) oder heute mehr unter dem Begriff „Paintball“ bekannt eher Gerichte beschäftigte, als von irgendjemand als Sport anerkannt.

Den Ursprung hat „Paintball“ in den USA (1940) und diente eigentlich dem Markieren von Bäumen. Erst 40 Jahre später wurde daraus ein Spiel, das Millionen auf der ganzen Welt fasziniert und gerne bei besonderen Anlässen wie Junggesellenabschieden oder anderen Festivitäten gespielt wird. Erst in den 1990er Jahren schwappte der Sport aus Amerika nach Europa und Deutschland. Aber während in den USA schon in professionellen Ligen gespielt wurde, brauchte es hierzulande noch einen rechtlichen Rahmen für die Durchführung des Sports.

Ein Spieler muss mindestens 18 Jahre alt sein und gespielt werden darf nur auf dafür freigegebenen Gelände, also auf Paintball Feldern oder in Paintball Hallen. Ausgerüstet mit der nötigen Schutzkleidung (wie Helm und Protektoren) sowie dem „Markierer“ und der Munition (paintballs) geht es los. Ziel ist es beispielsweise bei einem „Capture the flag“ Match, dass zwei Teams gleicher Stärke (jeweils fünf Spieler) um die Fahne des gegnerischen Teams kämpfen. Also entweder die eigene Fahne auf des Gegnersseite platzieren oder die gegnerische Fahne entwenden. Mit den Paintball Markierern (die wie Waffen aussehen) und Paintballs werden die Gegner mit der entsprechenden Farbe markiert. Anders als früher ist diese Farbe inzwischen einfach abwaschbar und besteht nach Angaben der Hersteller aus biologisch abbaubarer Gelatine. Wer getroffen worden ist, was man in der Regel natürlich sofort merkt, muss das Paintball Feld verlassen. Paintball ist ein taktisches Spiel, denn nur mit der richtigen Taktik hat man die Chance auf den Sieg.

Genau wie bei anderen Sportarten sind  Technik und Taktik wichtige Elemente, entsprechend hat sich Paintball inzwischen nicht nur zum Actionspaß in der Freizeit, sondern auch zu einer „richtigen“ professionellen Sportart entwickelt. Nicht mehr nur in den USA, sondern auch in Deutschland wird dieser Sport ausgeübt: Fast wie beim Fußball wird Paintball in einem achtstufigen Ligensystem der Deutsche Paintball Liga durchgeführt von der ersten Bundesliga bis zur Bezirksliga, dabei werden die ersten beiden Liga live im Internet übertragen. Der aktuelle Gewinner der Sommerliga sind die „Cologne Hurricanes“. Ebenfalls anders als in anderen Sportarten: Es gibt gemischte Teams aus Männer und Frauen und dazu können nicht nur Mannschaften aus Deutschland in der Liga mitspielen. So sind Teams aus Tschechien und Österreich mit von der Partie. In die entsprechende Liga kommt man mit seinem Team (maximal acht Spieler), indem man sich beispielsweise bei einem offiziellen Trainingstag vorstellt und dann entsprechend eingeteilt wird. Dazu kommen dann Antrittskosten für das Team in der jeweiligen Liga.

Fazit: Paintball ist inzwischen auch in Deutschland ein gut strukturierter Funsport.

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