Eintracht Trier überzeugt beim SVN Zweibrücken in allen Belangen

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Trier in Zweibrücken

TrierDer Regionalliga Südwest-Neuling SVN Zweibrücken, eigentlich im ansässigen Westpfalzstadion beheimatet, trug sein zweites Heimspiel der laufenden Saison erneut im Sportpark Husterhöhe der rheinland-pfälzischen Stadt Pirmasens aus. Der Grund für die Ausweichspielstätte des mittlerweile in der Oberliga agierenden FK Pirmasens liegt am Umbau auf ein regionalligataugliches Westpfalzstadion. Somit sollten also die ersten drei Heimspiele im 2003 erbauten Sportpark stattfinden.

HusterhöheZu Gast im mit 690 Zuschauer äußerst mager gefüllten Stadion war der SV Eintracht Trier 05, der nach seiner langfristigen Zweitliga-Zugehörigkeit und dem folgenden Abstieg bis in die Oberliga in der diesjährigen Regionalliga-Saison vor dem Spiel ohne Punkte da stand. Das Team aus dem Zweibrückener Stadtteil Niederauerbach feierte in den vergangenen zwei Wochen mit einem Remis und einem Sieg in Ulm bereits einen gelungenen Auftakt. Unter den wenigen Zuschauern tummelten sich neben den rund 150 Eintracht-Fans im Gästeblock auch viele Gäste auf der komplett überdachten Haupttribüne, so dass der SVN zahlenmäßig in Unterzahl schien. Dank der benachbarten Traditionsclubs aus Saarbrücken und Kaiserslautern leiden die Niederauerbacher seit Jahren am ersehnten Fanzuwachs.

TrierDie Gästefans um die Gruppe der Insane Ultra legten bereits weit vor dem Spiel los, um mit unbändiger Unterstützung dem Team der Eintracht die notwendigen Punkte zu bescheren. Dass der Support immer lauter wurde und immer mehr Beteiligung fand, lag auch an dem frühen Führungstreffer durch Fabian Zittlau (2. Minute) und dem fortan ansehnlichen Offensivspiel Triers. Das Team von Zweibrücken fand während des ersten Durchgangs kaum Möglichkeiten ein Spiel aufzuziehen und wurde bis zum Pausentee folgerichtig mit weiteren Gegentoren von Alon Abelski (19. Minute) und Christoph Buchner (30. Minute) bestraft. Die Fanszene Triers nahm die tolle Vorstellung auch zum Anlass, um den Blockzaun und das Fangnetz für sich in Anspruch zu nehmen und zog in Feierlaune die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich, was allerdings durch beidseitig entspanntes Verhalten nicht zu nennenswerten Problemen führte.

ZweibrückenMit einem komfortablen 3:0 im Rücken schaltete Trier in der zweiten Hälfte einen Gang zurück und lies dennoch lange keinen Platz für Strafraumszenen für den Gastgeber. Es dauerte bis zur 67. Minute, ehe Zweibrücken doch noch gefährlich vor das Eintracht-Gehäuse kam, allerdings im eins gegen eins am bis dahin kaum geprüften Schlussmann scheiterte. Der SV Eintracht-Spieler Kröner sah kurz vor Schluss noch die Ampelkarte des Schiedsrichters und war damit aufgrund einer vorangegangenen, schwer zu sehenden Tätlichkeit noch gut bedient.

Fazit: Ein großes Lob an Eintracht Trier und dessen Anhang für eine klasse Vorstellung über 90 Minuten, ob auf dem Rasen oder auf den Rängen der Pirmasenser Husterhöhe. Das reine Fußballstadion am Rande der Kasernen, in denen früher auch US-Truppen stationiert waren, weiß in einer Region vieler guter Stadien sehr zu überzeugen und bietet dank seiner Kapazität von 10.000 Plätzen auch die Möglichkeit für etwas höherklassigen Fußball.

Text: Marcel Bär

Fotos: Claude Rapp (cr-fotos.de)

> zur turus-Fotostrecke: Eintracht Trier

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