VfL Bochum vs. Dynamo Dresden: Attraktives Remis zum Wochenstart

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Dynamo Dresden

In der vergangenen Saison kämpften beide Teams um den Klassenerhalt der zweiten Liga. Während die Bochumer am vorletzten Spieltag die Klasse hielten, schaffte es die SG Dynamo Dresden erst im Entscheidungsspiel gegen den VfL Osnabrück. In der jungen aktuellen Saison startete der VfL mit einem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Union Berlin und Dynamo Dresden zu Hause mit einem 1:1 Unentschieden gegen den 1. FC Köln (wir berichteten über beide Spiele). Zum Abschluss des zweiten Spieltages trafen sich nun beide vor 20.195 im rewirpower (Ruhr-) Stadion, darunter rund 1.500 Gäste, die statt wie sonst üblich im Gäste-Stehplatz-Block stehend von der Sitzplatztribüne ihr Team in gewohnter Weise unterstützten.

In der vergangenen Saison kämpften beide Teams um den Klassenerhalt der zweiten Liga. Während die Bochumer am vorletzten Spieltag die Klasse hielten, schaffte es die SG Dynamo Dresden erst im Entscheidungsspiel gegen den VfL Osnabrück. In der jungen aktuellen Saison startete der VfL mit einem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Union Berlin und Dynamo Dresden zu Hause mit einem 1:1 Unentschieden gegen den 1. FC Köln (wir berichteten über beide Spiele). Zum Abschluss des zweiten Spieltages trafen sich nun beide vor 20.195 im rewirpower (Ruhr-) Stadion, darunter rund 1.500 Gäste, die statt wie sonst üblich im Gäste-Stehplatz-Block stehend von der Sitzplatztribüne ihr Team in gewohnter Weise unterstützten.

Die ersten Akzente des Spiels setzten die Bochumer Fans von "Melting Pott", mit einer kleinen Choreo, dazu eine lautstarke Ostrtribüne, die den Schwung aus den letzten Spielen der vergangenen Saison mitgenommen zu haben schien. Trotzdem begann das Spiel eher schleppend. Die erste richtige Chance des Spiels gab es in der zehnten Spielminute: Ein von Piotr Cwielong getretener Freistoß landete auf dem Kopf des lange verletzten (27 Monate) Patrick Fabian, der den Ball druckvoll hinter Benjamin Kirsten ins Tor zum 1:0 beförderte. Bochum machte nun das Spiel und versuchte die Führung auszubauen. Eine Mini-Kopfball-Chance der Dresdener durch Idir Ouali in der 25. Spielminute war der einzige erkennbare Angriffsversuch in der ersten halben Stunde. Aber dieser bereitete den Bochumer Torhüter Andreas Luthe keine Mühe. In der 37. Spielminute rissen die VfL-Fans schon die Arme hoch, aber Richard Sukuta-Pasu traf aus nicht ganz eindeutiger Abseitsposition. Eine weitere Chance hatte Bochums Nummer 9 in der 42. Spielminute als er sich in Richtung Dresdener Tor aufmachte - sein Abschluss wurde zur Ecke geklärt, aus dieser Yusuke Tasaka mit einen satten Schuss und einen guten Schlußpunkt der ersten Hälfte aus Sicht des VfL absetzte.

DresdenDie zweite Hälfte begann flott. Vor allem Dresden drängte nun auf den Ausgleich. In der 53. Spielminute kullerte ein abgefälschter Schuss von Christoph Menz nur knapp rechts neben das Tor von Luthe. In der 59. Spielminute machte es dann Danny Latza nicht ganz so gut wie in Berlin (als er das 1:0 mit einem satten Schuss erzielte): fast freistehend schoss er über das Tor. Dresden - nun gewarnt - hatte fast im Gegenzug die Chance durch Mickael Pote, den aber der hervorragende Andreas Luthe keine Chance ließ. Es begann ein rustikaler Schlagabtausch und das nicht auf dem Platz. Auch auf den Rängen wurden die Gesänge nun etwas derber.

Das Glück lag in der 69. Spielminute auf der Seite der Dresdener bzw. für den Spieler mit der Nummer 40 Christian Fiel, der mit einem für Luthe unhaltbaren Fernschuss das 1:1 erzielte. In der 73. Spielminute scheiterte Pote wiederholt freistehend an Luthe. Während Dynamo seine Angriffe nun überlegt spielte, wirkte der VfL teilweise überhastet und suchte sein Glück in Fernschüssen. Für die Zuschauer gut: beide Teams spielten auf Sieg. Ein Kopfball nach einer Ecke vom Bochumer Onur Bulut in der 82. Spielminute geht nur knapp vorbei. Der VfL bestimmte nun die Schlußphase des Spiels - unterstützt von seinen lautstarken Fans. Was auf der einen Seite das Duell Luthe vs. Pote war, war auf der anderen Seite Kirsten vs. Sukuta Pasu. Am Ende blieb es beim gerechten 1:1, mit dem beide nun in der Liga ungeschlagenen Mannschaften zufrieden sein und vor allem darauf aufbauen können. 

> zur turus-Fotostrecke: VfL Bochum

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