Belgrad in Alarmbereitschaft: Schwere Krawalle beim Derby?

MB

Wenn hierzulande ein wirklich brisantes Fußballspiel auf dem Programm steht, sind schon mal tausend Polizisten im Einsatz. Risikospiele werden in Deutschland abgesichert so gut wie es geht. 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Frankfurt, Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock, 1. FC Union Berlin gegen Hertha BSC, FC St. Pauli gegen den Hamburger SV und natürlich das Revierderby - das sind Spiele mit großer Brisanz, bei denen unzählige Hundertschaften der Polizei zum Einsatz kommen. In Serbien geht das noch eine ganze Nummer größer. Laut Medienberichten sollen 10.000 Polizisten das Belgrader Derby zwischen Roter Stern und Partizan absichern. Genua war neulich, Belgrad ist morgen. Nicht schon wieder soll der serbische Fußball durch Randale und Krawalle für schlechte Schlagzeilen sorgen.

Wenn hierzulande ein wirklich brisantes Fußballspiel auf dem Programm steht, sind schon mal tausend Polizisten im Einsatz. Risikospiele werden in Deutschland abgesichert so gut wie es geht. 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Frankfurt, Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock, 1. FC Union Berlin gegen Hertha BSC, FC St. Pauli gegen den Hamburger SV und natürlich das Revierderby - das sind Spiele mit großer Brisanz, bei denen unzählige Hundertschaften der Polizei zum Einsatz kommen. In Serbien geht das noch eine ganze Nummer größer. Laut Medienberichten sollen 10.000 Polizisten das Belgrader Derby zwischen Roter Stern und Partizan absichern. Genua war neulich, Belgrad ist morgen. Nicht schon wieder soll der serbische Fußball durch Randale und Krawalle für schlechte Schlagzeilen sorgen.

RS

Bereits zu Beginn der Woche hatte der Präsident von Partizan Belgrad vorgeschlagen, das brisante Derby unter Ausschluss der Zuschauer stattfinden zu lassen. Nicht nur er befürchtet die schlimmsten Hooligan-Ausschreitungen in der serbischen Hauptstadt seit 20 Jahren. Sein Vorschlag eines Geisterspiels kam jedoch nicht durch, doch immerhin werden weniger Fans auf die Ränge gelassen als gewöhnlich. Die Pufferzonen werden erweitert, teilweise werden die Sitzschalen entfernt. 
Brisant war und ist dieses Derby eh schon seitdem es diese Begegnung gibt, für zusätzlichen Zündstoff sorgt jedoch die Tatsache, dass der frühere Torhüter des Fudbalski Klub Crvena Zvezda Vladimir Stojkovic nun beim verhassten Rivalen Fudbalski Klub Partizan unter Vertrag steht. Bereits vor dem Qualifikationsspiel der serbischen Nationalmannschaft in Italien wurde Stojkovic attackiert.

Feuer

In der Tabelle der Jelen Super Liga steht der amtierende Pokalsieger Roter Stern mit drei Punkten Vorsprung auf den amtierenden Meister Partizan auf dem ersten Platz. Roter Stern konnte bisher sieben von acht Saisonspielen gewinnen, Partizan musste dagegen bereits eine Saisonniederlage verschmerzen.  In der serbischen Liga konnte Partizan die letzten drei Spiele für sich entscheiden. Der letzte Sieg von Roter Stern liegt bereits ein Weilchen zurück. Am 18. Spieltag der Saison 2007/08 wurde Partizan zu Hause mit 4:1 bezwungen.

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