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Bayer investiert weiter in Brasilien – auch in Sozialprojekte

Der Chemiekonzern Bayer plant an seinen brasilianischen Standorten Investitionen von rund
100 Millionen Euro bis Ende 2009. Dies gab Bayer-Vorstandsvorsitzender
Werner Wenning auf einer Pressekonferenz anlässlich des 50-jährigen
Bestehens des Standorts Belford Roxo in der Nähe von Rio de Janeiro
bekannt.

In Lateinamerika erzielte Bayer 2007 einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro. Hiervon entfallen rund 1,2 Milliarden Euro – also mehr als ein Drittel – auf Brasilien. Damit zählt das Land für Bayer zu den zehn umsatzstärksten Märkten weltweit.

Im Mittelpunkt der angekündigten Investitionen steht Belford Roxo: Dort fließen 40 Millionen Euro in die Modernisierung und technische Weiterentwicklung der Produktionsanlagen für Kunststoff-Vorprodukte und Pflanzenschutzmittel sowie in Infrastrukturprojekte. Dies scheint nach Angaben von CBGnetwork.org (Koordination gegen Bayer Gefahren) auch dringend notwendig. So sei das Werk vor allem bekannt durch seine Störfälle
 
Bayers ist seit 1896 in Brasilien aktiv – zunächst mit einer Handelsvertretung; 1911 wurde die erste eigene Gesellschaft gegründet. Vor fast genau 50 Jahren weihten der frühere brasilianische Staatspräsident Juscelino Kubitschek und der damalige Bayer-Vorstands-vorsitzende Prof. Ulrich Haberland den Standort Belford Roxo und damit auch die erste Bayer-Produktionsstätte in Brasilien ein. Heute geht die Bedeutung des Werks weit über die Landesgrenzen hinaus: Bayer CropScience betreibt hier seinen zweitgrößten Formulierstandort für Pflanzenschutzmittel weltweit und Bayer MaterialScience beliefert von Belford Roxo aus den gesamten südamerikanischen Markt mit MDI, einem Rohstoff für die Produktion von Polyurethanschaumstoffen. Darüber hinaus werden vor Ort Lackrohstoffe für die Auto-, Möbel- und Bauindustrie hergestellt. Bayer ist zusammen mit den Partnerunternehmen des Industrieparks der größte Arbeitgeber der 500.000-Einwohner-Stadt Belford Roxo. Darüber hinaus gibt es drei Produktionsstätten von Bayer HealthCare in Brasilien. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit 3.300 Mitarbeiter im Land.

Das Unternehmen engagiert sich auch gesellschaftlich intensiv in Brasilien. Eines der nahezu 20 Sozialprojekte ist die 1993 gegründete „Bayer Fußball-Schule“, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Standorts Belford Roxo beheimatet ist. Zum Training werden nur Kinder zugelassen, die nachweisen können, dass sie regelmäßig und mit Erfolg den Unterricht der lokalen Schule besuchen. Zusätzlich zum Fußballtraining stehen Portugiesisch-, Schreib- und Computerunterricht auf dem Stundenplan.

Das neueste Sozialprojekt in Brasilien zielt ebenfalls darauf ab, die Ausbildung junger Menschen zu verbessern: „PontocomCiencia“ ist eine brasilianische Adaption des in den USA und in weiteren Ländern erfolgreichen Bayer-Programms „Making Science Make Sense“, das bei Schülern Interesse an Naturwissenschaften und Forschung wecken soll. In Sao Paulo wurde das Projekt erst vor wenigen Wochen an zwei Schulen in der Nähe der Bayer-Hauptverwaltung erfolgreich gestartet.

Weitere Infos:
www.bayer.de


www.cbgnetwork.org

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