Der Streit zwischen Deutscher Bahn und der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) ist seit gestern beigelegt, aber das bedeutet nicht das die Nahverkehr-Geplagten nun ihre Ruhe haben: Denn in Berlin lodert es gewaltig dank der Gewerkschaft Verdi, die das geplante Streikende am 14. März überraschend aufkündigte.
Ohne Rücksicht auf Verluste zeigt die Gewerkschaft ihre Muskeln und lässt die deutsche Hauptstadt aus Angst vor einem möglichen Streik über Ostern zittern. Während die GDL noch bis zuletzt die Sympathien der Deutschen hinter sich hatte, verspielt Verdi mit solchen Taktiken diese in einem Eiltempo.
Den Berlinern bleibt nur eines: Auf ihr gut ausgebautes S-Bahn-Netz zu setzen. Den Touristen ist eine Wanderung durch die Stadt empfohlen, denn die schönste Punkte lassen sich auch ohne streikende Busse, U-Bahnen oder Trams erreichen.
Bilder aus der Hauptstadt: www.global-photos.de