Die Namen versprechen viel: Ob Bluemotion, Ecoflex oder Greenline – der ADAC hat aktuelle Autos mit Spritspartechnik getestet. So müssten im ungünstigsten Fall bis zu 185.000 Kilometer gefahren werden, bis sich der Aufpreis
rechnet – dann ist das Auto aber eher reif für die Schrottpresse, als für die Tankstelle.
Der ADAC hat in seinem aktuellen Test elf auf dem
Markt verfügbare Eco-Modelle unter die Lupe genommen, die in Leistung und Ausstattung mit einem
herkömmlichen Diesel- oder Benzinermodell derselben Baureihe
vergleichbar sind. Fazit der ADAC-Experten: Die Spritspartechnik wird
durch die Hersteller viel zu teuer verkauft.
Erfreuliche Ausnahme ist der etwas ausstattungsreduzierte Seat Ibiza 1.4 TDI Ecomotive. Dieses Spritsparmodell ist bereits beim Kauf gegenüber der vergleichbaren Dieselvariante um 800 Euro billiger. Dies entspricht bei 0,8 Litern/100 km weniger Verbrauch rechnerisch einem Vorteil von fast 75 000 Kilometern.
Testsieger im Vergleich der ausstattungsgleichen Modelle wurde der Audi A3 1.9. TDIe. Bei diesem Wagen sind die Mehrkosten von 150 Euro für die Spritspartechnik bei einem Verbrauchsvorteil von 0,4 Liter/100 km bereits nach 28 300 Kilometern wieder eingefahren.
Auf dem zweiten Platz der ADAC-Vergleichstabelle landet der VW Golf Plus BlueMotion mit 30 400 Kilometern (Aufpreis 325 Euro, Verbrauchsvorteil 0,8 Liter/100 km). Dritter wird mit 34 400 Kilometern der VW Passat BlueMotion (275 Euro, 0,6 Liter/100 km).
Dennoch gibt es auch bei VW große Rentabilitätsunterschiede. So ist der Mehrpreis von 850 Euro für den VW Polo BlueMotion gegenüber einem normalen VW Polo 1.4 TDI Trendline bei einem Verbrauchsvorteil von 0,7 Litern/100 km erst nach 90.400 Kilometern eingefahren.
So sollten die die Autokäufer nach Meinung des ADAC eher einen Bogen um solche Sparmodelle machewn .Alle ADAC-Berechnungen basieren auf den Verbrauchsangaben der Hersteller und den aktuellen Kraftstoff-Tagespreisen.
Quelle: ADAC