Am 30. Mai 2007 wird der Saar-Hunsrück-Steig als neuer Qualitäts-Wanderweg der Region eröffnet. Eine kostenlosse Broschüre wurde jetzt veröffentlicht.
Quer über die Region, von der Saarschleife bei Mettlach bis nach Trier in die älteste Stadt Deutschlands oder bis in die Edelsteinstadt Idar-Oberstein verläuft der Wanderweg im gleichnamigen Naturpark.
Er verspricht erlebnisreiche Wanderungen durch faszinierende Landschaft und verzaubernde Natur. Der Weg besticht durch sein landschaftliches Potential: Wein- und Flusslandschaften an Saar, Mosel und Nahe wetteifern mit den waldreichen Höhenzügen und Bergkämmen im Hunsrück. Trekkingpassagen auf schmalen Pfaden bieten ein unverfälschtes Erleben der natürlichen Landschaft abseits der Zivilisation. Ebene Wanderstrecken auf weichen Waldböden, durch schöne Wiesenlandschaften und entlang idyllischer Bach- und Flussläufe versprechen Ruhe und Orte zum Erholen. {mosmodule module=Amazon4} Und für Wanderer, die das Abenteuer lieben, gibt es steile Abstiege, urige Moorlandschaften, spannende Felspassagen und eindruckvolle enge Täler.
Der rund 180 Kilometer lange Weitwanderweg Saar-Hunsrück-Steig, der die beiden Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz miteinander verbindet, wird durch fünf landschaftlich abwechslungsreiche Abschnitte geprägt.
Der 41 Kilometer lange Abschnitt von dem Nationalen Geotop Saarschleife in Mettlach-Orscholz bis nach Weiskirchen garantiert Aussichtspunkte mit Weitblicken und urigen Landschaften. Der Abschnitt von Weiskirchen nach Hermeskeil führt auf 33 Kilometern durch das „verzaubernde“ Herz des Hochwaldes. Bizarre Bäume, dufte Blumen, plätscherndes Wasser, die Grimburg und die Hochwald-Alm Wadrill prägen diese Teilstrecke.Wandern auf hohem Niveau mit viel Wald, 600 bis 800 Meter weiten Höhenzügen und Ruhe soweit das Ohr hört, verheißt der 40 Kilometer lange, erlebnisreiche Abschnitt von Hermeskeil nach Morbach. Neben dem sehenswertes Informationszentrum des Naturparks in Hermeskeil mit der Erlebnisausstellung „Mensch und Landschaft“ begeistern die Primstalsperre als größter Wasserspeicher von Rheinland-Pfalz und Saarland, der größte keltische Ringwall Mitteleuropas in Otzenhausen und der Erbeskopf als höchster Berg in Rheinland-Pfalz mit 818 Meter Höhe.
Von Hermeskeil nach Trier ist vielseitiges Wandern auf meist naturbelassenen Pfaden durch den Osburger Hochwald und das weinselige Ruwertal angesagt. Begleitet von Weinreben, römischer Geschichte und Kultur erwartet den Wanderer am Ende der Strecke Trier, die älteste Stadt Deutschlands mit ihren acht Weltkulturerbestätten. Ebenso locken auch die Freizeitattraktionen in Kell am See, die sagenumwobenen Felsen im Hochwald und die aussichtsreiche Riveris-Talsperre.Von Morbach bis hinab nach Idar-Oberstein führt der letzte, faszinierende Abschnitt mit einer Länge von 30 Kilometern. Er wird geprägt durch einige steile Abstiege, weite Ausblicke und eindrucksvolle Quarzit- und Felsformationen an der Deutschen Edelsteinstrasse. Sehenswürdigkeiten wie die Wildenburg mit dem Wildfreigehege und der Naturpark Infostelle, das Deutsche Edelsteinmuseum und die Felsenkirche in Idar-Oberstein liegen am Weg.
Mit seiner naturnahen, erlebnisreichen Streckenführung, seinen landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten sowie der vorbildlichen Ausschilderung richtet der Saar-Hunsrück-Steig sich an den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderinstitutes aus. Die Zertifizierung mit dem Deutschen Wandersiegel wird angestrebt.
Die wichtigsten Informationen zum Wanderweg, eine Übersichtskarte und bildreiche Erklärungen findet der Wanderer in der neuen, kostenlosen Kurzbroschüre „Saar-Hunsrück-Steig – Erlebe die Vielfalt“ beim Tourismusverband Hunsrück.