Immer mehr Touristen kommen bei einem Mix aus Ferien und medizinischen
Behandlungen im Ausland gleich doppelt auf ihre Kosten. Zahnersatz in
Polen, Erholungskuren in Tschechien oder Augenoperationen in Ungarn –
in vielen EU-Ländern drücken geringere Kosten für Miete und Personal
die Arztrechnungen deutlich nach unten.
Warum sollte man nicht die geplante Urlaubsreise nach Mallorca mit einer Generalüberholung der Zähne verbinden? Schließlich sind Sitzungen auf dem Behandlungsstuhl im Mittelmeerambiente nicht nur angenehmer, sondern auch günstiger.
Doch der florierende Behandlungstourismus hat auch Haken. Wenn Patienten sich eine Behandlung, die sie im Ausland planen, nicht vorher von ihrer Krankenkasse genehmigen lassen, bleiben sie unter Umständen auf den kompletten Kosten sitzen. Außerdem könnte es auch bei Gewährleistung oder Haftung des Arztes bei Fehlern auf Grund der territorialen Entfernung Probleme geben.
Aber auch bei akuter Krankheit oder nach einem Unfall springen die Krankenkassen nicht immer im vollen Umfang ein. Um schmerzhaften finanziellen Nebenwirkungen nach einer Auslandsbehandlung vorzubeugen, hilft die Information „Arztbesuche und Klinikaufenthalte im Ausland – Was die Krankenkassen zahlen“. Sie erläutert dies auf den Gebieten der akuten Erkrankung oder des Unfalls, einer geplanten Behandlung im Ausland, der richtigen Wahl von Arzt bzw. Klinik, des Behandlungsumfangs und der Kosten sowie der Abrechnung.
Weitere Infos:
www.vzsa.de