Kölner Bahnknoten entwirren

Die Stadt Köln, der Verkehrsverbund Rhein Sieg (VRS) und die Industrie-
und Handelskammer zu Köln veranstalteten im Juni 2005 ein
Expertenforum, um den Ausbau des Kölner Eisenbahnknotens zu forcieren. Und auch der derzeitige Zustand des Schienennetzes in und um Köln wird Anforderungen an das bedeutendste Eisenbahndrehkreuz des Westens nicht gerecht: Insgesamt werde das Schienennetz in und um Köln den Anforderungen jedoch
nach wie vor nicht gerecht, sind sich die drei Partner einig.

Köln ist das zentrale Drehkreuz des Schienenfernverkehrs im Westen Deutschlands und hat auch im europäischen Schienennetz eine herausragende Bedeutung. Zugleich wird das Oberzentrum Köln täglich von hunderten Regional-, S-Bahn- und Nahverkehrszügen frequentiert.

Mehr als 1.000 Züge rollen täglich über die Hohenzollernbrücke, die ihre Belastungsgrenzen längst erreicht hat. Der Eisenbahnknoten und die vorhandenen Anlagen werden zusätzlich durch den Güterverkehr belastet. Mehr als 40 Züge erreichen oder verlassen täglich den Umschlagbahnhof Köln-Eifeltor. Allein die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) ist Woche für Woche für mehrere Hundert Züge verantwortlich. Über 60 Unternehmen der Region werden durch die HGK bedient. Hinzu kommen mehr als 50 in Gremberghoven zusammengestellte Güterzüge in Nord-Süd- und Süd-Nord-Richtung sowie solche der großen Industrieunternehmen, etwa Ford, Bayer und Lanxess.

"All diese Verkehre zu entzerren, ist ein Muss", betonte Oberbürgermeister Schramma. So fordern die Partner die Deutsche Bahn AG und ihre Infrastrukturtochter DB Netz AG dazu auf, die vorhandenen Kapazitäten schneller als geplant ausbauen.

Quelle: IHK Köln 

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