EU: Autoindustrie wird gestärkt

Angesichts der besorgniserregenden Beschäftigungssituation im Automobilsektor haben sich Vertreter der Expertengruppe CARS 21 heute auf Eckpunkte zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie geeinigt.

EU-Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen, zuständig für Unternehmen und Industrie, erklärte: „Wenn man sich um die europäische Automobilindustrie sorgt, sorgt man sich auch um Millionen bestehender und zukünftiger Arbeitsplätze in der EU, aber auch um umweltfreundliche und erschwingliche Autos. Wenn wir jetzt auf die Probleme der betroffenen Gruppen eingehen, werden wir am ehesten die Antwort finden, durch die die gegenwärtige Krise zu einer Chance wird.“

Auf der Cars 21 Konferenz wurde unterstrichen, dass die Autohersteller in der EU auf internationalen Märkten faire Wettbewerbs­bedingungen vorfinden müssen. Alle Teilnehmer waren der Ansicht, dass die europäische Automobilindustrie mit sauberen, sicheren und erschwinglichen Fahrzeugen die führende Rolle in der Welt übernehmen muss, um so Arbeitsplätze zu sichern und die Herausforderung durch den Klimawandel zu bewältigen. Die hochrangige Expertengruppe für ein wettbewerbsfähiges Kraftfahrzeug-Regelungssystem für das 21. Jahrhundert (CARS 21) wurde im April 2005 von der Europäischen Kommission gegründet, um den Weg für die nachhaltige Entwicklung einer wettbewerbsfähigen europäischen Automobilindustrie zu ebnen.

Die Konferenz einigte sich auf einen gemeinsamen Bericht und eine Reihe von Empfehlungen, die flankierende Rahmenvorschriften und eine bessere Rechtsetzung ebenso betreffen wir den Treibstoffverbrauch, Energie und Umwelt, Außenhandel und Überseemärkte sowie die künftige Entwicklung eines kohärenten Rechtsrahmens für die Automobilbranche. Der vollständige Bericht enthält 16 Empfehlungen, die auch die Verkehrssicherheit, die Verbesserung des Binnenmarktes (neue Typgenehmigungen für Elektrofahrzeuge), die Umstrukturierung der Branche, Steueranreize, Informationen zu Fahrzeugreparaturen usw. umfassen.

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