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Forschungsprogramm Clean Sky gestartet

Gestern wurde in Brüssel mit dem offiziellen Start eines neuen
Forschungsprogramms – der gemeinsamen Technologieinitiative Clean Sky –
ein Schritt zur Entwicklung einer neuen Generation umweltfreundlicherer
und effizienterer Flugzeuge vollzogen. Die öffentlich-private
Partnerschaft für europaweite Zusammenarbeit mit umfassender
Beteiligung von KMU, Universitäten und Forschungszentren sowie
führenden Unternehmen der luftfahrttechnischen Industrie wurde beim
heutigen Clean Sky-Eröffnungsforum offiziell eingeleitet.

Mit einem Budget von 1,6 Mrd. Euro ist Clean Sky eines der größten Forschungsprogramme Europas. Das Programm ist Ausdruck eines gemeinsamen Engagements der Europäischen Union und der Luftfahrtindustrie, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten, indem die Hersteller zur Entwicklung und Bereitstellung umweltfreundlicherer Produkte angehalten werden.Bei dem Forum haben die Europäische Kommission und die Luftfahrtindustrie aufgezeigt, wie im Rahmen von Clean Sky eine Reihe bahnbrechender Technologien zur deutlichen Verringerung der Umweltauswirkungen des Luftverkehrs entwickelt wird.

Janez Potočnik, für Wissenschaft und Forschung zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission, Åke Svensson, Präsident des Industrieverbands für Luft- und Raumfahrt und Verteidigung ASD sowie Marc Ventre, Vorsitzender des vorläufigen Clean Sky-Exekutivausschusses, haben einhellig die Bedeutung betont, die der gemeinsamen Technologieinitiative Clean Sky für die Einhaltung der von der Gemeinschaft im Umweltbereich eingegangenen Verpflichtungen sowie für die auf innovative Technologien zur Verbesserung der Umweltfreundlichkeit der nächsten Flugzeuggeneration ausgerichtete Forschung zukommt.

Kommissar Janez Potočnik erklärte: „Die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, etwa die Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und die Bewältigung des Klimawandels, sind allen europäischen Staaten gemeinsam, und die Forschung ist ein wichtiger Teil der Antwort darauf. Wenn wir zusammenarbeiten, können wir eher etwas bewirken. Dies ist der Grundgedanke hinter der gemeinsamen Technologieinitiative Clean Sky, und ich freue mich, dass diese nun auf den Weg gebracht worden ist.“

Åke Svensson, ASD-Präsident und Vorstandsvorsitzender von SAAB, begrüßte den offiziellen Start von Clean Sky mit den Worten: “Clean Sky wird zwei simple Fragen angehen, nämlich wie wir fliegen und womit wir fliegen. Der „CO2-Fußabdruck“ des Luftverkehrs wird als inakzeptabel betrachtet, und Clean Sky ist ein ausgezeichnetes Instrument, um den Herausforderungen zu begegnen, die sich uns bei der Entwicklung eines nachhaltigeren Luftverkehrs stellen.“

Marc Ventre, Vorsitzender des vorläufigen Exekutivausschusses des Programms Clean Sky und Geschäftsführer der Luftfahrtantriebssparte des SAFRAN-Konzerns, meinte: „Die Luftfahrtindustrie ist sich ihrer ökologischen Verantwortung in hohem Maße bewusst und hat in den letzten paar Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur drastischen Reduzierung der Schadstoff- und Lärmemissionen geleistet. Heute ebnet Clean Sky angesichts der prognostizierten Verkehrszuwächse den Weg für einen weiteren großen Schritt in diesem andauernden Prozess. Wir werden entschlossen auf die Verwirklichung dieser sehr ehrgeizigen Ziele hinarbeiten.“

An Clean Sky sind 86 Organisationen aus 16 Staaten und 54 Industriebranchen beteiligt, darunter 20 KMU, 15 Forschungszentren und 17 Universitäten.

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