Zustimmung für EU-Förderpolitik

Die große Mehrheit der Europäer ist vom Nutzen der Regionalpolitik für
ihre Stadt oder Region überzeugt. Dies ist das Ergebnis der
Eurobarometer-Umfrage, in der Bürgerinnen und Bürger nach ihrer
Wahrnehmung der EU-Regionalpolitik befragt wurden. Viele äußerten den
Wunsch nach einer noch ehrgeizigeren Regionalpolitik, die sich klar den
neuen Herausforderungen wie der Bekämpfung des Klimawandels, der
Globalisierung und der demografischen Entwicklung stellt.


Die Hälfte der Befragten gab demnach an, über die Unterstützung, die ihrer Region oder Stadt aus dem Kohäsionsfonds zugute kommt, Bescheid zu wissen. In den zwölf neuen Mitgliedstaaten (60 %) ist dieses Wissen präsenter als in den alten Mitgliedstaaten (47 %). Am stärksten ausgeprägt ist dieses Bewusstsein in Slowenien (66 %), Litauen (65 %), Österreich (64 %) und Irland (64 %). Deutschland (46 %), Frankreich (45 %) und das Vereinigte Königreich (38 %) liegen unter dem Gemeinschaftsdurchschnitt.

Die Europäer erkennen den Grundgedanken der Regionalpolitik an, denn 85 % zeigen sich damit einverstanden, dass den ärmsten Regionen der Vorzug eingeräumt wird, damit diese ihren Rückstand aufholen können. 58 % der Bürger sind zudem der Meinung, dass die Regionalpolitik weiterhin alle Regionen Europas unterstützen sollte und nicht nur die ärmsten.

Die Befragten sprachen sich dafür aus, dass die EU hauptsächlich in den folgenden Bereichen investiert: Bildung, Gesundheit, soziale Infrastrukturen, Umweltschutz und Verhütung von Risiken. Außerdem sind sie der Meinung, dass die Berufsbildung und Kleinunternehmen gefördert werden sollten. Eine sehr große Mehrheit der Europäer möchte, dass sich die Regionalpolitik in Zukunft auch mit der Bekämpfung des Klimawandels, mit der Globalisierung und mit den demografischen Veränderungen auseinandersetzt. 85 % der Befragten sehen beim Klimawandel prioritären Handlungsbedarf, 54 % bei der Globalisierung und 52 % bei den demografischen Herausforderungen.

Weitere Infos:
Eurobarometer

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