Zu einem Ort mit „noch“ mehr Kunst und Kultur als sonst wird Ungarns
Hauptstadt in wenigen Wochen wieder, wenn das Budapester
Frühlingsfestival vom 14. bis zum 30. März 2008 den
Veranstaltungskalender der Metropole füllt. Thema im laufenden Jahr:
„Unser europäisches Erbe, die Renaissance“.
Bereits zum 28. Mal lockt dabei ein hochkarätiges Programm mit internationaler Besetzung Besucher aus der ganzen Welt. Kulturinteressierte werden auch in diesem Jahr wieder aus einer breiten Palette von Veranstaltungen wählen können: Orchester- und Kammerkonzerte, Kirchenmusik, Oper und Operette, Tanz, Folklore und Jazz. Auch Theater- und Ausstellungsfreunde kommen beim Frühlingsfestival auf ihre Kosten, das unter dem Haupt-Thema „Renaissance“ noch die Schwerpunkte „Humanistenkönig Mátyás Hunyadi“, „Treffen der Welten“ sowie „150. Geburtstag Giacomo Puccinis“ gesetzt hat.
Ein paar Highlights gefällig? Nun: Das Eröffnungskonzert (14. März 2008) bestreitet das Bayerische Staatsorchester unter der Leitung von Kent Nagano im neuesten Veranstaltungsort Budapests, dem Béla Bartók Nationalen Konzertsaal. Ebenda sind auch die Bamberger Symphoniker (20. März) unter der Leitung von Ádám Fischer zu hören.
Die Konzertbesucher erwartet auch der Auftritt von Sir John Eliot Gardiner und den English Baroque Soloists (23. März), wo Gardiner mit seinem Monteverdi Choir und führenden Solisten Bachs „Johannespassion“ aufführen wird. Zudem können Opernfans Wagners „Parsifal“ und Puccinis „La Bohème“ bewundern. Als Ungarn-Premiere erklingt erstmals Pfitzners „Palestrina“. Wer Jazz bevorzugt, dem sei unter anderem das Konzert einer wahren Gospel-Legende, der Blind Boys of Alabama (26. März), empfohlen.
Weitere Infos: Ungarn