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Billigflieger Schnäppchen

Nicht jeder Billigflug muss ein Schnäppchen sein: Die Stiftung Warentest hat die beliebtesten Low-Coster unter die Lupe genommen und nur Ryanair, Easyjet und Germanwings konnten punkten. 


Andere Anbieter verlangten deutlich mehr für ihre Flugtickets, so die Tester. Meistens bekommt der Kunde für den höheren Preis mehr Service und Bequemlichkeit, zum Beispiel bei Air Berlin und Condor.

Bei den günstigsten Airlines gibt es ohne Extra-Bezahlung weder Essen noch Trinken und die Sitzreihen stehen sehr eng hintereinander. Bei Easyjet und Ryanair lassen sich nicht mal die Rückenlehnen der Sitze verstellen.

Reisende, die kurzfristig nicht fliegen können, gucken meist in die Röhre. Denn viele Airlines zahlen die Steuern und Gebühren, die oft den Großteil des Ticketpreises ausmachen, nur auf Anfrage zurück – oder gar nicht, obwohl das rechtswidrig sei.

Verbraucherfreundlich sind beim Stornieren nur Condor und British Airways. Wer seinen Billigflug umbuchen oder auf eine andere Person übertragen will, muss dafür Gebühren zahlen, die genauso hoch sind wie die Kosten für ein günstiges Ticket: 25 bis 60 Euro. Ryanair verlangt für das Umschreiben sogar 130 Euro.

Erfreulich sei, dass alle Fluggesellschaften mittlerweile eine kostenlose Zahlungsmöglichkeit wie Bankeinzug anbieten. Beim Buchen sollte man auf die Kosten und die Zeit für den Transfer zu den oft kleinen, etwas abgelegenen Flughäfen der Billigairlines achten.

Quelle: Stiftung Waretest

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