Die Stimmung rund um die Entscheidung am kommenden Wochenende verschärft sich. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht in der Lage des Flughafens einen einmaligen Standortvorteil, den es zu erhalten gilt. Ein verkehrsgünstig gelegener Innenstadtflughafen in unmittelbarer Nähe zum Parlaments- und Regierungsviertel bietet für die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Hauptstadtregion vielfache Chancen, die nicht verspielt werden dürfen.
Die Partei unterstütze das Angebot der Bundesregierung an den Berliner Senat, bei Weiterbetrieb von Tempelhof den Anteil Berlins an dem aus einer Aufrechterhaltung des Flugbetriebes entstehenden Defizit bis zur Eröffnung von BBI zu übernehmen, damit Optionen für eine wirtschaftlich sinnvolle und verkehrstechnisch ausgewogene Organisation des Luftverkehrs in der Hauptstadtregion nicht unwiederbringlich verloren gehen.
Die Landesregierung von Berlin werde aufgefordert, das Ergebnis des nach dem erfolgreichen Volksbegehren anstehenden Volksentscheids zu berücksichtigen, Tempelhof mindestens bis zur Eröffnung von BBI offen zu halten und in Gespräche mit dem Bund und dem Land Brandenburg über die zukünftige Nutzung einzutreten.
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