Knapp zusammengefasst: Der TGV verbindet die bayerische Landeshaupstadt München mit Paris und eine neue ICE-Linie trifft aus Wien bzw. Dortmund in Nordbayern ein.
Wie die Deutsche Bahn ankündigte wird die Zusammenarbeit mit der BEG die Angebote des „Franken-Sachsen-Expresses“ in Bayern auf einen Stundentakt zwischen Nürnberg, Hof und Dresden verdoppeln.
Auch der TGV kommt nach München und startet in der Landeshauptstadt um 6.21 Uhr und erreicht Paris um 12.34 Uhr. Nach Bahnangaben ist er damit über zwei Stunden schneller, als die bisherigen EuroCity-Züge. Unterwegs hält er in Augsburg und Ulm, Stuttgart, Karlsruhe und Straßburg. Zudem haben Reisende aus Nordbayern in Frankfurt Anschluss an den ICE nach Paris, der dann fünfmal täglich verkehrt.
Eine völlig neue ICE-Linie verbindet nun alle zwei Stunden Dortmund und Frankfurt mit Wien. Unterwegshalte sind in Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Plattling und Passau. Das Zugangebot verdoppelt sich damit auf dieser Strecke. Mit Blick auf die große Nachfrage setzt die DB zusätzliche ICE-Züge frühmorgens ab München nach Nürnberg, Frankfurt und Berlin ein. Eine neue Frühverbindung Salzburg (Rosenheim ab 7.54 Uhr) –München ist vor allem für Berufspendler gedacht.
Zudem stellt die Bahn die touristisch-ausgelegten IC-Züge von Berlin und Dortmund nach Garmisch-Partenkirchen auf den Schnellzug ICE um. Dadurch verkürzen sich die Reisezeiten für die Urlauber aus dem Westen und Osten um rund zwei Stunden. Augsburg erhält dadurch weitere ICE-Halte. Auch im Nachtzugverkehr bietet die DB eine neue komfortable Verbindung nach Rom mit Kurswagen nach Venedig an.
Zwischen Nürnberg-Hof – Plauen–Zwickau–Chemnitz–Dresden verkehren die „Franken-Sachsen-Express“-Züge künftig stündlich und umsteigefrei. Dabei werden Bayreuth und Marktredwitz alternierend bedient. Im Großraum Nürnberg verstärkt DB Regio Mittelfranken in den Abendstunden die Verbindungen nach Ansbach, Neustadt/Aisch und Markt Erlbach um je ein weiteres Zugpaar.
Weitere Infos: Deutsche Bahn