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Sterne für bayerische Gastlichkeit

Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller und der Präsident des
Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Siegfried Gallus, haben
gestern in München am Tag des bayerischen Gastgewerbes
Sterne-Klassifizierungen an über 250 Hotels, Pensionen und Gasthäuser
verliehen.

„Die Sterne stehen für die hohe Qualität der bayerischen Gastlichkeit in jeder Kategorie. Sie heben nicht nur das Image der einzelnen Häuser und des Gastgewerbes, sondern stärken auch den Ruf Bayerns als Qualitäts-Urlaubsland“, betonte die Ministerin.

Vergleichbare, objektive Qualitätskriterien wie eben die Klassifizierung seien für den Gast von heute ein ganz wichtiger Ansatzpunkt für seine Ent-scheidung, bekräftigte Präsident Gallus. „Auf die Sterne vertrauen über 80 Prozent aller Geschäfts- und Privatreisenden bei ihrer Zimmerbuchung“, erklärte er. Mit den Ammergauer Alpen hat zudem erstmals eine Region ihre Beherbungsbetriebe nahezu geschlossen klassifizieren lassen. Ministerin Müller nannte die Initiative im Hinblick auf die Passionsfestspiele 2010 in Oberammergau „großartig und wegweisend“.

Mit den jetzt abgeschlossenen Klassifizierungen erhöht sich die Anzahl der klassifizierten bayerischen Hotels auf über 1.800. Bei den Gasthäusern und Pensionen besitzen mittlerweile rund 210 im Freistaat die G-Sterne. Damit steht in Bayern fast jeder vierte klassifizierte deutsche Betrieb. Auch der Klassifizierungsgrad beträgt in Bayern mit den neu hinzugekommenen Betrieben nunmehr rund 25 %. Ministerin Müller sieht das bayerische Gastgewerbe auf dem richtigen Weg, gab der Branche aber auch mit auf den Weg, diesen Anteil kontinuierlich zu vergrößern. „Der internationale Wettbewerb erfordert es, bei diesem Qualitätssignal mittel- bis langfristig zu unseren Konkurrenten aufzuschließen“, so die Ministerin. In Ländern wie Österreich und der Schweiz ist die Sterneklassifizierung deutlich früher eingeführt worden. Dort liegt der Klassifizierungsgrad deshalb bereits bei Werten über 50 %.

Im Hotelbereich gingen die Klassifzierungsurkunden an 219 Betriebe. Am größten war die Nachfrage im Drei-Sterne-Bereich, wo 120 Hotels die Qualitätskontrolle erfolgreich absolvierten. Im Vier-Sterne-Segment waren es 78 und im Zwei-Sterne-Segment 17 Betriebe. In der Premium-Klasse mit fünf Sternen bekamen vier Häuser die Verleihung. Die Liste der nunmehr 33 bayerischen Luxus-Hotels erweitert nach dieser Klassifizierungsrunde die Residenz Heinz Winkler in Aschau. Auf die oberste Stufe „Fünf Sterne Superior“ wurde die Sofitel Munich Bayerpost aufgestuft. Im Bereich der Gasthäuser und Pensionen wurden 29 Drei-Sterne-Betriebe, fünf Zwei-Sterne-Betriebe und ein Ein-Stern-Betrieb klassifiziert. Von allen klassifizierten Betrieben entfielen 98 auf Oberbayern, 44 auf Schwaben, 29 auf Niederbayern, 26 auf Oberfranken, 21 auf Mittelfranken, 18 auf die Oberpfalz und 18 auf Unterfranken.

In Deutschland gibt es seit 1996 die Hotelklassifizierung. 2005 wurde das Qualitätssystem um die sogenannte G-Klassifzierung für Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen erweitert. Die Sterne sind für einen Zeitraum von drei Jahren gültig. Durchgeführt werden die Klassifizierungen im Freistaat von der BTG Bayern Tourist GmbH, einer Tochtergesellschaft des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG). Unter anderem nimmt sie hierzu eine 100 %-ige Begehung der zu klassifzierenden Betriebe vor.

Weitere Infos:
www.hotelsterne.de
www.g-klassifzierung.de 

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