Werbung Noch keinen Kalender 2026? Unsere historischen Kalender sind das perfekte Geschenk – für Dich und alle anderen!

Streik am Montag: Notfallfahrplan der Bahn

Die Deutsche Bahn AG bereitet sich auf mögliche Streiks der
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vor. Der Personenverkehr
bietet am Montag, 10. März, einen eingeschränkten, aber stabilen
Fahrplan an, teilte das Unternehmen mit.


Im Fernverkehr verkehren vor allem ICE-Züge, internationale Züge sowie Auto- und Nachtzüge. Die ICE auf den Hauptstrecken Hamburg–Berlin–Leipzig–München, Köln/Bonn–Hamm–Hannover–Berlin und Köln–Frankfurt Flughafen–Mannheim–Basel fahren im Zweistundentakt. Im Regionalverkehr ist geplant, bis zu 50 Prozent der Züge einzusetzen. Außerdem wird die Bahn im Ersatzverkehr über 500 eigene Busse anbieten.

Fahrgäste, die aufgrund streikbedingter Zugausfälle oder Verspätungen ihre Reise nicht antreten können, haben die Möglichkeit, ihre Fahrkarte bis Ende März kostenlos umzutauschen oder erstatten zu lassen. DB Zeitkarten werden anteilig erstattet, sofern Geltungsbereich und Reisetage durch Streiks betroffen sind. Bei der Erstattung von zuggebundenen Fahrkarten vor dem Geltungstag gelten die bestehenden Umtausch- und Erstattungsregelungen. In den Verkehrsverbünden sind eigene Regelungen gültig.

Bei Zugausfall oder verpassten Anschlusszügen aufgrund von Streik können die Reisenden den vorherigen oder nachfolgenden Zug nutzen, auch wenn dieser höherwertig sein sollte. In diesem Fall wird die Zugbindung aufgehoben.

Angesichts der Streikdrohungen trifft die Deutsche Bahn AG auch im Schienengüterverkehr Vorkehrungen, um Schaden von ihren Kunden abzuwenden. Ab sofort und mit dauerhafter Wirkung auch über das Streikende hinaus werden ausgewählte Leistungen im Kombinierten Verkehr zwischen Leipzig und München mit anderen Eisenbahnen wie der Mitteldeutschen Eisenbahn GmbH (MEG) und der Lokomotion Gesellschaft für Schienentraktion mbH gefahren. Weiterhin werden einige wichtige Chemietransporte aus Ostdeutschland für die Versorgungssicherheit von Industriebetrieben an andere Bahnen abgegeben.

Die Kunden des Schienengüterverkehrs werden im Internet unter www.railion.com über die aktuelle Situation informiert. Zusätzlich stehen die Mitarbeiter des KundenServiceZentrums sowie die Kundenberater zur  Beratung zur Verfügung.

Weitere Infos:
Kostenlose Hotline: 08000 99 66 33
www.bahn.de/aktuell

Folge uns auch auf unseren Reise-Seiten bei YouTube, Instagram und Facebook: YouTube | Instagram | Facebook

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen