Kein Hunger auf teure Raststätten

global-photosDas Essen in
deutschen Raststätten ist zu teuer. So zumindest sehen es zwei von drei
Autofahrern, die an der aktuellen Online-Befragung des ADAC
teilgenommen haben. Fast die Hälfte ist mit der Qualität der
angebotenen Speisen nicht einverstanden. Deutlich besser werden dagegen
die Autohöfe beurteilt. Hier halten lediglich 43 Prozent das
Essensangebot für zu teuer, 15 Prozent sind mit der Qualität nicht
zufrieden.


Allerdings sind die Befragten nahezu
einhellig nicht dazu bereit, die tatsächlich geforderten Preise auf
Rastanlagen zu bezahlen. Denn in fast allen Fällen lagen die vom ADAC
bundesweit bei Autohöfen und Raststätten ermittelten Preise für
Spaghetti, Wiener Schnitzel, Eis, Kaffee und Kuchen über der
angegebenen Schmerzgrenze.

Wer der Raststätte
den Vorzug vor dem Autohof gibt, tut dies laut Befragung vor allem
wegen der direkten Lage an der Autobahn, den sauberen und gepflegten
Sanitäranlagen und der grundsätzlichen Meinung, dass Autohöfe nur etwas
für Trucker seien. Umgekehrt sind Autohöfe deshalb erste Wahl, weil die
Kunden das bessere Preis-Leistungsverhältnis schätzen, die
individuellere Atmosphäre sowie die ruhigere Lage abseits der Autobahn.

Als
Hauptgrund für den Aufenthalt an Autohöfen und Raststätten geben die
Befragten die Benutzung der sanitären Einrichtungen an. Erst an zweiter
Stelle rangiert der Besuch des Restaurants. In der Reihenfolge der
Gründe folgt auf Platz drei bei den Autohöfen das Tanken, während
diejenigen, die Raststätten anfahren, sich ein wenig die Beine
vertreten möchten.

Weitgehend einig sind sich
alle Befragten darin, was eine Rastanlage bieten sollte. So wünschen
sich ausnahmslos alle Befragungs-Teilnehmer saubere und gut
ausgestattete Sanitäranlagen. Gut zwei Drittel möchten Öffnungszeiten
rund um die Uhr und Anlagen mit guter Beschilderung sowie sichere Wege
für Fußgänger.

Weitere Infos:
ADAC


Foto:

Bildagentur global-photos.de

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