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Yacht im Mittelmeer mieten: Worauf achten?

Yacht im Mittelmeer mieten: Worauf achten?

 
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RR 22 Dezember 2021

Die Wassersportzeit ist aktuell im Winter gerade für die meisten vorbei. Ja klar es gibt immer ein paar Hartgesottene, die auch bei winterlichen Wetter und eiskalten sowie stürmischen Böen gerne eine Handbreit Wasser unter dem Kiel haben. Aber die Meisten haben ihr eigenes Boot sicher gut vertäut und freuen sich auf die nächste Fahrt in ihren Gewässern. Wer zwar einen Segelboot Führerschein hat, aber kein Boot im Wasser oder in der Garage der schaut jetzt schon nach den richtigen Leihmöglichkeiten und davon gibt es zahlreiche auf der ganzen Welt, übrigens auch für Segelfreunde, die keinen Segelboot Führerschein haben.

Yachten im Mittelmeer lohnen aber auch für die Skipper welche die ein Boot ihr Eigen nennen, es aber beispielsweise nicht von der kalten Ostsee in wärmere Gefilde überführen möchten. Entsprechende Angebote bieten verschiedene Dienstleister und Webseiten, die verschiedene Yachten in unterschiedlichen Regionen gelistet haben. Aber schnell muss man schon sein, möchte man im Sommer türkisblaues Meer und idyllische Buchten ansteuern. Zu den beliebtesten Regionen (auch noch im Herbst) zählt der Mittelmeerraum mit Kroatien, Ägäis, Mallorca das Ionischen Meer. So erhält man in Kroatien in verschiedenen Regionen wie Dalmatien, Kornaten oder Zadar reichlich Möglichkeiten sich ein tolles Boot mit oder ohne Skipper zu mieten und das Beste daran: es ist auch erschwinglich. So bekommt man Preise für eine Woche segeln, die man locker in jedem Mittelmeer-Resort bezahlt.

Aber worauf muss man achten wenn man selbst der Kapitän sein möchte?

Grundsätzlich gilt, dass ein deutscher Skipper den deutschen Sportbootführerschein See oder den SKS (Sportküstenschifferschein) haben muss. Beispielsweise ist der SKS in Griechenland Mindestvoraussetzung. Dazu wird neben dem Skipper eine zweite Person als Co-Skipper verlangt, der zumindest über Segelerfahrung (mit Nachweis) verfügt oder am einfachsten selbst einen Sportbootführerschein besitzt. In Kroatien muss der Skipper oder ein Crewmitglied dazu ein Funkzeugnis besitzen, wenn ein Funkgerät an Bord ist. Das ist aber in fast allen Ländern so. Aber keine Panik, das kann man auch kurzfristig vor Ort erwerben. So steht es jedenfalls auf der Webseite der Yachtverleih-Experten von PCO Yachting aus München. In Frankreich muss der Skipper einen ausführlichen und glaubhaften Nachweis der seemännischen Befähigung vorlegen und in Spanien genügt der Sportbootführerschein oder der SKS. Was man genau braucht darüber gibt der entsprechende Verleih Auskunft, jedenfalls sollte er das.

Gut informieren sollte der Yachtcharter aber auch beim Thema Versicherung. Denn geht etwas kaputt, sollte die Versicherung einspringen und nicht der Skipper und die Urlauber. Wichtig sind in diesem Fall eine so genannte Skipper Haftpflichtversicherung, die Schäden an der gechartertenYacht, Haftpflichtansprüche der gesamten Crew untereinander, Sicherheitsleistungen bei Beschlagnahme im ausländischen Hafen, Ansprüche des Eigners über Ausfall von Chartereinnahmen infolge verschuldeten oder aber auch Reise- und/oder Hotelkosten sollte die Charteryacht aufgrund eines durch die Chartercrew verursachten  Schadens an der Yacht nicht rechtzeitig im vereinbarten Übergabehafen eintreffen können versichern kann. Auch ist über eine Kautionsversicherung nachzudenken, die den Nutzer dagegen absichert, dass Vercharterer die übermittelte Kaution ganz oder zum Teil einbehalten. Die Versicherung, die jeder Reisende abschließen sollte ist übrigens die Reiserücktrittsversicherung. Beim Yachtcharter ist das nochmal was Besonderes: Hier könnte der Umstand versichert werden wenn der Skipper die Reise nicht antreten kann und deshalb die gesamte Charter abgesagt werden muss oder wenn ein Crewmitglied die Reise nicht antreten kann.

Hoffen wir dass alles klappt und der Segelurlaub im Mittelmeer stattfinden kann. In diesem Sinne: Einen schönen Törn und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

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