Brügge sehen, aber leiden: Belgiens schönste Stadt Stressig, hektisch und überlaufen

Brügge sehen, aber leiden: Belgiens schönste Stadt stressig, hektisch und überlaufen

 
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KH 28 Juni 2019
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Die Idylle die es 15 Kilometer weiter westlich am belgischen Nordseestrand von „De Haan“ im Frühsommer 2019 gibt, von dieser Idylle kann man in Brügge nur träumen. Zwar ist Brügge eine überaus sehenswerte Stadt, die mehr ist als nur eine Filmkulisse eines Actionsfilms („Brügge sehen und sterben“ aus dem Jahr 2008), aber richtig genießen kann man die Stadt nur im Winter. Im Sommer heißt es Ohren zu, ein stilles Plätzchen suchen oder einfach direkt wieder umkehren.

Das fängt mit der Parkplatzsuche an. Hier sollte man es gleich direkt am Hauptbahnhof versuchen, wenn es da keine Parkplätze gibt, dann am besten außerhalb der Stadt parken, aber auf die Parkverbote achten. Der Weg ins Zentrum vom Bahnhof ist nicht weit, einfach den Massen oder den Regenschirmen der vielen Touristenführer folgen.



Aber aufgepasst nicht von den Pferdekutschen überfahren lassen, die fast ohne Kontrolle durch die Altstadt brettern. Abkühlung gefällig? Wie wäre es mit einer Bootsfahrt / Gondefahhrt?. Fast im Minutentakt pendeln die überfüllten Bootsschalen von verschiedenen Anlegern durch das „Venedig Belgiens“, Wartezeit sollte man mitbringen, wie auch bei verschiedenen Aussichtpunkten (Rozenhoedkaai) und Sehenswürdigkeiten (Blutbasilika). Es wird gedrängelt und geschubst. Jeder will den besten und ersten Platz.



Ganz klar: Für Kinder ist so ein Stadtbesuch nichts. Die Suche nach einem ruhigen schattigen Plätzchen ist nicht von Erfolg gekrönt. Ein Eis oder eine Waffel beruhigt die Kleinen. Aber: Ob in einem Park oder einer Kirche überall schieben sich die Menschenmassen durch die Wege oder Kirchenbänke. Ganz wie beim Original (Venedig) leidet eine der schönsten Städte Belgiens unter dem „Overcrowding“ oder „Overtourism“. Zuviel Touristen - wenig Freude an der Stadt.



Keine guten Aussichten und das leider weltweit und auch der Autor hat dazu leider seinen Anteil beigetragen indem er Brügge besuchte, wenn auch nur kurz da die Tourismus-Massenveranstaltung kein wirkliches Kennenlernen der Stadt möglich machte, anders als noch vor 14 Jahren. Dann doch lieber an die Nordsee an den ruhigen Strand.

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