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Urlaub an der Müritz und dabei seinen Bootführerschein machen

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RR 15 Mai 2019
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Die Wassersportsaison steht vor der Tür und in den Urlaubsregionen bereiten sich die Freizeitsportler und Touristen auf die nächsten Wasserabenteuer vor. Ob Schwimmer, Kanufahrer, Taucher, Motorbootfahrer oder Segler in Deutschland gibt es viele Regionen um seinen Hobby zu frönen. Eines der größten Wassersportgebiete Deutschlands ist die Mecklenburgische Seenplatte, die vor Wasserrevieren nur so strotzt. Man spricht auch im touristischen Jargon vom Land der 1000 Seen, dabei sind es sogar noch ein paar mehr: Insgesamt stehen hier etwa 2.000 Seen, 18.000 Kilometer Fließgewässer sowie eine 1.900 Kilometer lange Küstenlinie zur Verfügung den interessierten Wassersportlern zur Verfügung. Die Angebote sind dabei so vielfältig wie die Wasserreviere selbst.

Beispiel die Müritz: Der größte See der vollständig in Deutschland liegt (am Bodensee haben ja auch die Schweiz und Österreich ihre Anteile) und zur Mecklenburgischen Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern gehört, zählt zu den beliebtesten Reiseregionen insbesondere der Kurort Waren. Genau hier lässt sich sowohl ein Urlaub am Wasser erleben und gleichzeitig auch bestimmte Wassersportarten in kürzester Zeit erlernen. So bieten zahlreiche Anbieter schnelle Wochenendkurse für die Erlangung des Sportbootführerscheins an. Aber auch das Segeln kann man hier an dem beliebten Binnengewässer erlernen.

Ablauf in einer Bootsfahrschule beispielsweise für den Sportbootführerschein „Binnen“: Es findet ein Präsenzlehrgang von Freitag bis Sonntag statt mit der entsprechenden Prüfung am Sonntag. Das Teilnehmeralter beträgt mindestens 16 Jahre, bei Segel 14 Jahre. Bei mehreren Teilnehmern verringert sich die Teilnahmegebühr. Hat man Interesse an einem Sportbootführerschein „See“ beginnt der Lehrgang schon einen Tag früher am Donnerstag. Eine Kombination aus Sportbootführerschein „Binnen“ und Sportbootführerschein „See“ ist bei den meisten Anbietern möglich.

Für einen Segelbootführerschein muss man indes etwas mehr Zeit einplanen. Denn: Um ein Segelboot zu steuern, egal ob für den Transport oder aber zu Sportzwecken, benötigt man eine angemessene Ausbildung. Die meisten Lehrgänge dauern eine Woche. Zuerst erlernt man die wichtigsten theoretischen Grundlagen meist in kleinen Gruppen. Ein Ausbilder betreut die Segelbootführerschein Anwärter. Nach der Theorie folgt die Praxis auf der Binnenmüritz, also rauf aufs Segelboot. Dabei benötigen die Interessierten bei den Anbietern keine Vorkenntnisse für den Grundkurs und erhalten zum Abschluss der Ausbildung ihren eigenen Segelschein. Es ist aber auch möglich den Grundkurs ohne Prüfung zu belegen und auch zwischen mehreren Varianten zu entscheiden: SBF-Binnen (Segel + Motor oder nur unter Segel).

Wenn man nun Interesse an einem Sportbootführerschein hat muss man sich nicht unbedingt auf die Sommerzeit und damit auf die Hauptsaison einstellen. Denn zu dieser Saison sind eventuelle viele Unterkünfte aber auch die angebotenen Kurse vielleicht ausgebucht. Die meisten Anbieter für Sportbootführerscheine bieten Kurse das ganze Jahr an von März bis November. Natürlich sollte man sich dann je nach Wetterlage auch entsprechend auf die kommende Witterung (steife Brise) einstellen.

In diesem Sinne gute Gelingen und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Reisenews:
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Sportreise
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Deutschland
Reiseregion
Mecklenburg-Vorpommern
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