Die besten gehen immer zu früh. Treffender könnte die Weisheit auf die am Wochenende verstorbene R’n’B, Jazz, Pop, Soul und Ska Sängerin Amy Winehouse kaum sein. Ein Ausnahmestar am Musikhimmel, die sich aber abseits des Glamours mit Drogen und Alkohol rasant abwärts bewegte – und das wie viele vor ihr auch mit 27 Jahren.
Manch einer mag unken, der Nachname der am 14. September 1983 in London geborenen (verstorben am 23. Juli 2011) britischen Sängerin und Songschreiberin war ein Synonym für ihren ausschweifenden Lebensstil. Aber Amy Winehouse war mehr als nur die Reduzierung auf ihre verhängsnisvollen Laster, die eigentlich Leiden waren. Amy traf mit ihrem Erfolgsalbum (das nun wieder die Charts stürmt) Back to Black den musikalischen Nerv der Zeit. Der Lohn: Platz 1 der Albumcharts in 15 Ländern.
Nun möge sie in Frieden ruhen und ihre Musik noch Jahrzehnte überdauern, genauso wie diejenige der anderen Künstler aus dem Klub 27 (auch Club 27 oder Forever 27 Club) eine so genannte Gruppe von Musikern, die ebenfalls im Alter von 27 Jahren starben. Die bekanntesten: Brian Jones (Rolling Stones), Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison (The Dorrs) und Kurt Cobain (Nirvana).