Bekannt aus dem Telekommunikations-Bereich und Gaststättengewerbe wollen auch deutsche Sex-Clubs ihren Umsatz mit einer Flatrate-Idee ankurbeln. Ganz getreu dem Motto „einmal bezahlen mehrfach kommen“ sollen die Konsumenten (Freier) in den Bordellen sowohl die körperliche Dienstleistungen als auch Genussmittel, wie Getränke und Essen für ein einmaliges Entgelt von knapp hundert Euro in Anspruch nehmen können.
Ein Thema passend zum Sommerloch: So liefen in den vergangenen Wochen Politiker und Bürger Sturm gegen diese ihrer Ansicht nach „menschen- und frauenverachtende Geschäftspraxis“. Die Betreiber der so genannten „Pussy-Clubs“ sehen dagegen in dieser ein erfolgsversprechendes Geschäftsmodell „ohne Konkurrenzdruck“ für alle Beteiligten.
Zumindest erstere Meinungsführer fühlen sich in der Großrazzia, die gestern in vier Bordellen stattgefunden hatte, bestätigt. So wurden zwei Etablissements, unter anderem wegen hygienischer Missstände, gleich geschlossen – für alle anderen wurden staatsanwaltliche Untersuchungen in Bezug auf deren fragwürdige Geschäftspraxis eingeleitet.
