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Stuttgarter Baggerfreunde: S21-Gegner mit Strafe belegt

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood waren am 30. August auf einen Abrissbagger am Stuttgarter Hauptbahnhof geklettert, um gegen das umstrittene Bahnhofsprojekt S21 zu demonstrieren. Die drei Demonstranten, unter ihnen eine Frau, hatten sich mit Klettergeschirren gesichert auf dem Ausleger in rund zehn Metern Höhe festgebunden, heißt es in der Pressemeldung der Polizei vom Tage. Demnach dauerte die Aktion runde fünf Stunden bis „vermummte“ Spezialkräfte der Polizei die Aktivisten losgeschnitten.

Heute hat das Amtsgericht Stuttgart die ersten zwei Aktivisten zu Geldstrafen verurteilt und das vor großem Interesse der Bevölkerung. Rund 300 S21-Gegner drängten in das Gerichtsgebäude, so dass die Verhandlung in einen größeren Saal verlegt werden musste. Die verurteilten jungen Männer hatten von der Staatsanwaltschaft Strafbefehle wegen Hausfriedensbruchs erhalten und dagegen Einspruch eingelegt. Den Einspruch eines Aktivisten, der sich zurzeit in Südamerika aufhält und daher nicht zum kurzfristig angesetzten Prozess erscheinen konnte, verwarf das Gericht. Er erhielt 50 Tagessätze à 20 Euro. Der zweite Aktivist wurde zur Zahlung von 300 Euro (30 Tagessätze à 10 Euro) verurteilt.

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