Die Struktur der Stadt wurde vielen Einwohnern zum Verhängnis. Rio de Janeiro wird durchzogen von zahlreichen Hügeln und Bergen, die teilweise mehrere hundert Meter hoch sind. Mitten in der Metropole befindet sich der Tijuca-Nationalpark. An den Hängen befinden sich zahlreiche Favelas, wie auch die größte Favela Lateinamerika – die Rocinha.
Bei starkem Niederschlag kommt der lehmige Boden ins Rutschen, Überschwemmungen führen sehr schnell zu einem Desaster. Betroffen ist vor allen Dingen die bergige Region der Zona Sul, die flachere Zona Norte ist von Erdrutschen weniger betroffen.
Eine Evakuierung der an den Hängen gelegenen Favelas ist bei diesen Witterungsbedingungen nicht möglich. Da bleibt den Bewohnern nur, zu Gott zu beten. Dazu rief Präsident Luiz Inácio Lula da Silva die Brasilianer auf.
Fotos: Archivbilder aus Rio de Janeiro
oben: Favela Rocinha
unten: Favela bei Pavuna in der Zona Norte
> Bildagentur globalphotos.de
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