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Radfahren mit Spass: Intelligente Tretkurbel fürs Vergnügen

Moderne Fahrräder lassen keine Wünsche offen. 21, 24, 27 Gänge! Dieser
Luxus überfordert manchen Freizeitsportler. Er schaltet zu selten, zu
spät, gerät außer Atem und hat wenig Spaß. Fraunhofer-Forscher stellen
auf der Hannover-Messe (21. bis 25. April) ein Fahrrad mit
intelligenter Tretkurbel vor, die dem Fahrer hilft, seine Kraft
kontrolliert in die Pedale zu leiten.


In einer Tretkurbel dieses Fahrrads sind zwei Piezosensoren integriert. Die Sensoren messen die Kräfte, die dem Vorankommen dienen und zeigen dem Fahrer, wie "rund" er tritt. Die erfassten Daten werden bei dem ausgestellten Prototypen per Funk in Echtzeit an einen PC übermittelt – für den Einsatz in der Praxis entsprechend etwa an einen PDA oder ein Handy.

Die funktionsintegrierte Tretkurbel ist ein Ergebnis aus dem Projekt InGuss. Ziel des Projekts ist die Herstellung intelligenter Gussteile, indem sensorische, aktorische sowie elektronische Komponenten direkt während der Bauteilentstehung integriert werden. Forscher der Fraunhofer-Institute für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und für Integrierte Schaltungen IIS entwickeln in diesem Projekt die Fertigungstechnik sowie die zu integrierenden Komponenten.

Das Besondere bei der Fahrradtretkurbel: Die piezokeramischen Aktoren, Sensoren und die elektronischen Komponenten werden schon beim Gießen in die Leichtmetallbauteile integriert. Kein einfaches Unterfangen, denn die hohen Temperaturen von über 700°C, die beim Gießen wirken, können die empfindlichen elektronischen und elektromechanischen Komponenten zerstören.

Weitere Infos:
IFAM

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